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Kinderräder - früh übt sich, wer ein Meister werden will

Zu Zeiten von Karl Drais wurde die Laufmaschine (Draisine) zwar noch mitleidig belächelt, aber heutzutage hat das Laufrad dem Fahrrad mit Stützrädern eindeutig den Rang abgelaufen, wenn es darum geht, kleine Kinder spielerisch ans Radfahren heranzuführen.
Mit dem Laufrad trainieren auch schon 2-Jährige ihren Gleichgewichtssinn und andere frühkindlichen motorischen Fähigkeiten. Kinder, die ein Laufrad beherrschen, haben im wahrsten Sinne des Wortes schneller den Dreh mit den Pedalen eines "richtigen" Kinderrades raus, weil sie bereits Vertrauen in ihre eigenen Fähigkeiten haben.

Welches Kinderfahrrad passt zu Ihrem Kind? Neben körperlichen Voraussetzungen, wie Körpergröße und Schrittlänge, sollten auch die motorischen Fähigkeiten ihres Kindes bei der Wahl des Kinderrades berücksichtigt werden. Ganz wichtig: Auch ihr Kind sollte mitentscheiden, denn an einem Rad, das aufgrund der Farbe oder des Designs nicht gefällt, wird es keine Freude haben. Da kann das Kinderrad von der Größe her noch so gut passen bzw. sicher und robust sein. 


12-18"           20"           24"       Laufräder

 

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Ein Kinderfahrrad zu kaufen ist gar nicht so einfach. Wenn Sie als Eltern das richtige Kinderfahrrad aussuchen, sind Sie in den Augen Ihres Nachwuchses die größten, tollsten und besten Eltern der Welt. Aber wehe Sie entscheiden sich für das falsche Kinderrad, dann wird Ihnen Ihr Kind dies lange nicht verzeihen. Abgesehen davon, dass Sie möglichst die Lieblingsfarbe Ihres Kindes finden müssen, die coolste Klingel nicht vergessen dürfen und ein praktischer Fahrradkorb wahrscheinlich auch nicht fehlen darf gibt es noch viele andere und wahrscheinlich wichtigere Faktoren, die Sie als Eltern beachten sollten, bevor Sie sich für oder gegen ein Kinderrad entscheiden. Zunächst einmal sind das Alter, die Größe und das Gewicht des Kindes wichtig. Hersteller von Kinderfahrrädern empfehlen bestimmte Rahmengrößen meist entsprechend des Alters eines Kindes. 12 – 14 Zoll Kinderfahrräder werden für Kinder zwischen 3 und 4 Jahren empfohlen, 16 – 18 Zoll Kinderfahrräder für Kinder zwischen 4 und 6 Jahren. Diese kleinen Fahrräder sind laut Hersteller eigentlich Spielfahrräder. Kinder ab 6 Jahre nehmen in der Regel bereits am Straßenverkehr teil. Für sie empfehlen die Hersteller Kinderfahrräder mit einer Reifengröße von 20 Zoll. Diese Kinderfahrräder haben meist schon eine alltags- und straßenverkehrstaugliche Ausstattung. Das heißt allerdings nicht, dass 6-Jährige schon auf der Straße fahren dürfen. Dies dürfen Kinder erst ab dem 8. Lebensjahr. Egal ob auf dem Bürgersteig oder auf der Straße, ein Kinderrad, d.h. ein Rad ab einem Reifendurchmesser größer als 20 Zoll, darf laut Straßenverkehrsordnung nur am Straßenverkehr teilnehmen, wenn es folgende Komponenten aufweist: 2 voneinander unabhängige Bremsen, eine dynamobetriebene Lichtanlage vorne und hinten, passive Leuchtelemente in Form von Reflektoren vorne und hinten sowie an den Pedalen und eine Klingel. 24-Zoll Kinderfahrräder werden empfohlen für Kinder ab 8 Jahren. Die Rahmengrößen sind natürlich nur Empfehlungen. Wichtig ist natürlich die tatsächliche Größe des Kindes. Ein Kind sollte z.B. mindestens 1,20 m groß sein, wenn es auf einem 20-Zoll Kinderfahrrad fahren will. Da Ihr Kind das Rad ja länger fahren soll als nur 1 Jahr, sollten Sie darauf achten, dass es sich auf die wachsende Kindergröße anpassen lässt. Wichtig ist also, dass sowohl der Sattel als auch der Lenker sich in der Höhe verstellen lassen. Auch die Lenkerneigung sollte sich entsprechend der Anatomie des Kindes einstellen lassen. Nur wenn das der Fall ist, können Sie davon ausgehen, dass Ihr Kind für 2-3 Jahre Freude an seinem ersten Kinderrad hat. Räder mit einem kleineren Reifendurchmesser als 20 Zoll werden üblicherweise als Spielfahrräder bezeichnet. Auf ihnen lernen Kinder, das Gleichgewicht zu halten, wenn sie es nicht vorher schon auf einem Laufrad geübt haben. Doch selbst wenn das 20-Zoll Kinderfahrrad nicht das erste Zweirad ist, auf dem Ihr Kind sitzt, sollten Sie davon ausgehen, dass Ihr Kind ein Fahranfänger ist. Dies ist bei der Wahl des Rahmens entscheidend. Wenn Ihr Kind noch nicht absolut sicher fahren kann, mit dem Bremsen und Halten bei plötzlich auftauchenden Hindernissen noch Probleme hat und das Radfahren noch nicht in Fleisch und Blut übergegangen ist, dann sollten sie einen tieferen Einstieg wählen. Sogenannte Knabenrahmen sind nur etwas für Kinder, die bereits absolut sicher fahren können. Bei der Sattelhöhe eines Kinderfahrrades ist zu beachten, dass das Kind jederzeit in der Lage sein muss, mit beiden Füßen auf den Boden zu kommen. Dies ist für die Sicherheit des Kindes immens wichtig. Vom Kauf eines billigen Kinderrades vom Discounter ist abzuraten. Bei diesen Kinderrädern wird in der Regel genau an den Stellen gespart, wo es wichtig wäre auf Qualität zu setzen, nämlich bei den Lagern, den Schraubverbindungen, den Bremsen und der Gangschaltung. Minderwertige Tretlager leiern aus, schlechte Bremsen funktionieren über kurz oder lang nicht richtig und Schrauben lassen sich nicht mehr festziehen. Billig heißt nicht unbedingt günstig. Investieren Sie lieber in die Sicherheit Ihres Kindes und wählen ein qualitativ hochwertiges und von unabhängigen Institutionen (wie z.B. der Stiftung Warentest oder dem ADFC) empfohlenes Kinderrad. Dann werden Sie und Ihr Kind auch langfristig etwas vom neuen Kinderrad haben. Oft werden Kinderräder ja auch nicht nur von einem Kind gefahren, sondern „weitervererbt“ an jüngere Geschwister oder Kinder aus dem Bekanntenkreis. Und auch diese Kinder wollen ja noch viel Spaß mit ihrem Kinderfahrrad haben.