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Fahrradtaschen - nicht nur für die Fahrradreise  

Die Wahl des richtigen Gepäcksystems kann sich als schwierig erweisen. Welches Material ist das beste, wie viel Volumen brauche ich und lässt sich jede Packtasche problemlos an meinem Rad befestigen? 
Die Beantwortung dieser und vieler anderer Fragen hängt vom Einsatzzweck ab. Wofür brauchen Sie die Tasche(n)? Für die Reise, zum Einkaufen, für die tägliche Fahrt zur Schule / zum Arbeitsplatz oder zum Transport von Kleinigkeiten wie Werkzeug, Ersatzschlauch oder eine Windweste.
Wasserdichte, robuste Packtaschen hinten und vorne haben sich für die Reise bewährt. Denken Sie bei der Wahl der Taschengröße daran, dass Sie alles, was Sie an ihr Rad hängen, auch tragen können müssen (z.B. in den Zug oder eine Treppe hoch). Messenger Bags sind ideal für Schule und Beruf. Für den täglichen Einkauf haben sich Bikebaskets bewährt. Lenkertaschen und Sattelstütztaschen sind ideal für den Tagesausflug. Klein, praktisch und gut bieten sie Platz fürs Wesentliche. Satteltaschen wiederum dienen zum Transport von Werkzeug und Ersatzschlauch. 

 

Satteltaschen       Sattelstütztaschen       Lenkertaschen        Gepäckträgertaschen

 
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Fahrradtaschen günstig im Fahrrad Tasche Shop kaufen

Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erzählen. Ich kann mich noch genau an mein erstes kleines Fahrrad erinnern. Es war gelb schwarz und winzig und hatte eine ebenso winzige Fahrradtasche, die am Sattel befestigt war. Diese kleine Fahrradtasche war neben der monströsen Klingel mein ganzer Stolz, denn darin konnte ich all die Schätze verstauen, die ich unterwegs fand, wenn ich mit meinen Eltern auf einer Fahrradtour war. Mein Rad hatte zwar auch schon einen Gepäckträger, aber noch keine richtigen Fahrradtaschen. Auf dem Gepäckträger hatte ich in der Regel meinen über alles geliebten Teddy befestigt, dem bereits ein Auge fehlte und auch sonst schon recht ramponiert aussah. Mein zweites Rad war schon um einiges größer, hatte ebenfalls einen Gepäckträger und war noch dazu mit allen Bauteilen ausgerüstet, die aus einem Kinderfahrrad ein alltags- und verkehrstaugliches Rad machen.

Die ersten Fahrradtaschen

Dauerten die Fahrradtouren auf meinem „Tigerbikel“ gefühlt Tage und in Wirklichkeit gerade mal ein paar Stunden, wurde ich auf meinem nächst größeren Kinderfahrrad schon auf längere Touren mitgenommen. Ich bekam also meine ersten Fahrradtaschen. Mein Teddy musste immer noch mit, auch wenn ich das vor meinen Freunden nie zugegeben hätte. Statt ihn wie früher brutal auf dem Gebäckträger einzuklemmen, verstaute ich ihn in eine der beiden Fahrradtaschen. Lieber auf eine Hose verzichtet als auf meinen Teddy. Die Fahrradtaschen waren ungemein praktisch. Man konnte sie mit einem Handgriff am Gepäckträger einrasten und mit einem elastischen Band unten am hinteren Laufrad befestigen. Da ich ja noch klein war, hatten meine Eltern natürlich das meiste Gepäck in ihren Fahrradpacktaschen verstaut. Mein Vater hatte eine Fahrradpacktasche, die mich immer an einen Sattel erinnert hat. Deshalb nannte ich sein Fahrrad auch immer Pferd, denn wenn er morgens die beiden Fahrrad Packtaschen auf seinen Gepäckträger wuchtete, sah er aus wie ein Cowboy, der den Sattel auf seinem Pferd schwingt. Die Fahrradtaschen meiner Eltern waren genial. Egal wie viel man in sie hineinsteckte, es schien immer noch Platz in ihnen zu sein. Fast so wie bei der Handtasche von Hermine bei Harry Potter. Außerdem waren die Fahrradtaschen absolut wasserdicht. Wenn ich daran denke wie oft wir unterwegs vom Regen überrascht wurden. Wenn da unser komplettes Gepäck durchnässt gewesen wäre, gar nicht auszudenken. Wahrscheinlich hätte ich mich dann schon nach dem ersten Wolkenbruch geweigert weiterzufahren. Unser Flickzeug und Werkzeug hatte mein Vater in einer kleinen Satteltasche verstaut. So waren diese wichtigen Utensilien stets griffbereit. Meine Mutter hatte noch eine Lenkertasche. Diese Lenkertasche hatte oben ein durchsichtiges Fach für die Landkarte. Den restlichen Platz in der Lenkertasche nahm der gesamte Inhalt ihrer Handtasche ein und das war nicht gerade wenig.

Nicht jedes Rad eignet sich für Fahrradtaschen

Anfang 20 machte ich mit einer Studienkollegin meine erste Fahrradtour im Ausland. In Irland wollten wir die Ostküste entlang von Dublin nach Cork radeln. Was ich damals nicht bedacht hatte, war die Tatsache, dass nicht jedes Rad, das einen Gepäckträger hat, sich auch für längere Fahrradtouren eignet. Ich hatte zwar super Fahrradtaschen und alles, was man sonst noch für die Reise braucht, aber ein total ungeeignetes Rad. Das Gewicht der Fahrradtaschen war für das Rad viel zu groß. Ich hatte damals ein recht billiges Damenfahrrad mit tiefem Einstieg und geschwungenem Lenker. Das Rad war zwar ausreichend für die Fahrt zum Bäcker, aber vollkommen unbrauchbar für eine längere Radreise. Das Gewicht der Fahrradtaschen auf dem Gepäckträger veränderte das Fahrverhalten derart, dass ich kaum hinter meiner Studienkollegin hinterher kam. Das Endergebnis war dann, dass wir uns in Rosslare im Bösen trennten. Ich fuhr mit meinem Rad und den Fahrradtaschen auf der Fähre wieder zurück, sie fuhr alleine nach Cork weiter. Für spätere Radtouren war mir dieses Erlebnis eine Lehre.

Die kleine feine Lösung: Sattel-Fahrradtaschen

Auch mein Mann ist leidenschaftlich gern mit dem Rad unterwegs. Als wir uns kennen lernten, besaß er ein schnittiges Rennrad und einen alten Stößer für den Weg zur Uni. Da sein Rennrad kein Gramm zu viel haben durfte, er aber sein Flickzeug immer dabei haben wollte, kaufte er sich eine praktische kleine Fahrradtasche, die er an der Sattelstütze seines Rades mit einem Klicksystem befestigen konnte. Dieses Befestigungssystem war einfach genial, denn an dieser Halterung ließ sich nicht nur seine kleine Fahrradtasche befestigen, auch größere Fahrradtaschen ließen sich mit einem Handgriff am Rad montieren. Machte man irgendwo Rast, konnte man die Fahrrad Tasche ruck zuck abnehmen und nach der Rast genauso schnell wieder anbringen. Die Halterung selbst lässt man einfach am Rad. Selbst Gewichtsfetischisten unter den Rennradfahrern haben solche Halterungen an ihrer Rennmaschine, um kleine Fahrradtaschen mitnehmen zu können.

Für unsere erste gemeinsame Radtour kauften mein Mann und ich uns hochwertige Trekkingräder. Angesichts meiner Erfahrung in Irland wusste ich, dass man für eine längere Radtour nicht nur gute Fahrradtaschen braucht, sondern auch ein qualitativ hochwertiges und robustes Rad, an die man diese tollen Taschen dann auch befestigen kann. Diese Investition haben wir nie bereut. Selbst nach 15 Jahre und zigtausend Kilometern auf dem Buckel bzw. auf dem Sattel sind die Räder einfach noch zu gut, als dass wir uns von ihnen trennen könnten. Auch die Fahrradpacktaschen sind noch tipptopp. Mein Mann hat Fahrradtaschen mit Rollverschluss. Diese Taschen sind auch heute noch genauso wasserdicht wie damals. Dank der hochwertigen Verarbeitung ist unser Gepäck immer sicher und trocken darin untergebracht.

Gepäcklösungen für das Vorderrad helfen bei Platzproblemen

Für kleinere Fahrradtouren nehmen wir meist nur eine Fahrradtasche mit. Haben wir mehr Gepäck, wird auch die zweite Fahrradtasche am Rad montiert und sollte das noch nicht reichen, haben wir uns eine Gepäcklösung für das Vorderrad zugelegt. Dieses Befestigungssystem haben wir aber nicht immer montiert. Nur wenn unsere normalen Fahrradtaschen nicht ausreichen, wird es montiert, so dass wir zusätzliche Fahrradtaschen mitnehmen können. Wenn man auch vorne am Rad Taschen befestigt will, sollte man darauf achten, dass das Gepäck nicht zu schwer ist. Ansonsten kommt das Rad ins Schlingern. Als Faustformel gilt 2/3 zu 1/3, d.h. die hinteren Packtaschen sollten 2/3 des Gewichts tragen und die vorderen Packtaschen nur 1/3.

Vario-Fahrradtaschen: von der Fahrradtasche zum Rucksack

Wie gesagt, unsere Fahrradtaschen sind noch gut in Schuss. Trotzdem haben wir natürlich auch mit dem Kauf von neuen Packtaschen geliebäugelt. Insbesondere Vario-Fahrradtaschen haben es uns angetan. Vario Fahrradtaschen sind „eierlegende Wollmilchsäue“. Sie lassen sich nämlich in vollwertige Rucksäcke verwandeln. Gerade bei steilen Abfahrten bieten solche Fahrradtaschen den Vorteil, dass man sie auf dem Rücken transportieren kann. Dann ist der Platz auf dem Gepäckträger frei und man kann sein Gewicht mühelos nach hinten verlagern, indem man mit dem Gesäß hinter den Sattel geht. Wenn man dann eine Rast macht, kann man die Fahrradtaschen einfach schultern und mühelos mitnehmen. Da könnte man natürlich schon schwach werden. Unsere alten Fahrradtaschen haben außerdem überhaupt keine Reflexstreifen. Früher haben die Hersteller an solche praktischen Helfer noch nicht gedacht. Heute gehören Reflexstreifen an Fahrradtaschen und Fahrradpacktaschen – egal ob vorne oder hinten auf dem Rad montiert – bei den renommierten Herstellern zur Standardausrüstung. So ist man auch in der Dämmerung und bei schlechten Sichtverhältnissen für andere Verkehrsteilnehmer immer gut sichtbar, denn die Fahrradtaschen selbst verdecken vielleicht die am Rad angebrachten Strahler und Reflexstreifen.