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Felgenbremse für Fahrräder günstig kaufen bei fahrrad24.de

Ist Ihnen schon mal aufgefallen, wie negativ belastet die gute alte Bremse im deutschen Sprachgebrauch ist? Wir bremsen aus oder wir sehen mit gebremster Erwartung in die Zukunft, Evolutionsbremsen behindern durch ihre Blödheit die Weiterentwicklung der gesamten Menschheit und Spaßbremsen sind Leute, die anderen durch ihre negative Einstellung die gute Laune verderben. Hat die Bremse im Allgemeinen und die Fahrradbremse im Speziellen derart viel Unbill verdient? Wohl kaum!

Eine Fahrradbremse ist Pflicht für jedes Rad

Auch wenn manche meinen, wer später bremst sei länger schnell. Ohne Fahrradbremse dürften wir unser Fahrrad eigentlich nicht einmal über die Straße schieben. Ja, laut Straßenverkehrsordnung muss ein Fahrrad sogar zwei voneinander unabhängige Bremsen haben um für den Straßenverkehr zugelassen zu sein.

Grob gesagt gibt es derzeit folgende Fahrradbremsen: Felgenbremsen, Scheibenbremsen, Nabenbremsen und Rücktrittbremsen.

Es gibt drei Modelle der Felgenbremse

Bei den Felgenbremsen unterscheidet man die V-Bremse, die U-Bremse, die Cantilever-Bremse und die Rennradbremse. Alle drei Felgenbremsen funktionieren prinzipiell gleich. Wir ziehen am Bremshebel, der betätigt einen Zug, der wiederum zwei Bremsarme gleichzeitig zueinander hinzieht. Beim Bremsen werden zwei Bremsklötze auf die Bremsflächen der Felge gedrückt. Wenn wir den Bremshebel wieder loslassen, sorgen Federn dafür, dass die Bremsklötze wieder zurückgehen.

Da die Bremsleistung durch Reibung der Bremsklötze an der Felgenflanke entsteht, sind Bremsklötze je nach Bremsdauer und Bremsintensität großem Verschleiß ausgesetzt. Felgenbremsen müssen gut eingestellt sein, damit der Abrieb nicht einseitig ist und sie müssen regelmäßig gewartet werden, damit sie effektiv funktionieren. Sind die Bremsklötze der Fahrradbremse abgenutzt, müssen sie ausgetauscht werden. Auch die Bremszüge und Bremshebel der Fahrradbremse müssen regelmäßig inspiziert und geschmiert werden. Die Bremszüge sollten regelmäßig gewechselt werden. Dies gilt insbesondere für Mountainbikes oder wenn Bremszüge ausgefranst sind oder schwer gehen. Wer will schon unliebsame Überraschungen erleben, wenn er gerade einen steilen Hang hinunter fährt. Grundsätzlich kann man sagen, dass gut eingestellte Felgenbremsen sichere Fahrradbremsen sind, und zwar bei allen äußeren Bedingungen und jedem Untergrund.

Klassische Cantilever-Bremsen findet man meist an älteren Fahrrädern bzw. an Reiserädern oder an Crossbikes. Sie sind im Grunde die Vorgänger der V-Bremsen, die häufig an Mountainbikes verbaut sind. U-Bremsen findet man wiederum an BMX-Rädern. Bei Nabenbremsen wird die Geschwindigkeit der Nabe verringert, indem über einen Zug Bremsklötze an eine Bremsfläche gedrückt werden. Bei Naben- und Rücktrittbremsen arbeiten die Klötze innerhalb einer Nabe. Der Vorteil der Naben- und der Rücktrittbremse gegenüber der Felgenbremse ist, dass sie bei allen Witterungsbedingungen in etwa gleich gut arbeiten, da Nässe und Schmutz der Nabe nichts anhaben können. Bei Scheibenbremsen werden Klötze an eine Bremsscheibe gepresst, die an der Nabe befestigt ist.

Die beste Kontrolle über Bremkräfte bietet die Scheibenbremse

Eine hydraulische Scheibenbremse bietet dem Radfahrer die beste Kontrolle über die Bremskräfte. Doch auch Scheibenbremsen sind Fahrradbremsen, die gewartet werden müssen, wenn auch weniger als Felgenbremsen. Wenn die Bremsbeläge abgenutzt sind, müssen sie getauscht werden, weil die Bremswirkung nachlässt. Auch ungleich abgefahrene Bremsbeläge müssen ersetzt werden. Man unterscheidet bei der Scheibenbremse hydraulische und mechanische Scheibenbremsen. Bei der hydraulischen Scheibenbremse wird eine Flüssigkeit komprimiert anstatt ein Kabel zu betätigen. Hydraulische Scheibenbremsen sind wartungsarmer und arbeiten besser als mechanische Scheibenbremsen. Angesichts dieser Vielfalt von Fahrradbremsen sind viele Fahrradkäufer natürlich oft überfordert und wissen nicht, was für sie die richtige Fahrradbremse ist. Für die Scheibenbremse spricht, dass sie unempfindlich gegenüber Schmutz und Nässe ist. Eine Scheibenbremse ist wartungsarm und hat wenig Verschleiß. Nachteil einer Scheibenbremse ist, dass sie schwerer und teurer ist als eine Felgenbremse. Bei einer Panne tun sich Anfänger zunächst schwerer, die Bremse bzw. die Bremsscheibe nach dem Einbau des Rades wieder zu justieren. Zu überlegen ist natürlich auch, ob man überhaupt bei schlechtem Wetter fährt. Nicht jeder ist bei Regen unterwegs und braucht eine Scheibenbremse, die unempfindlich ist gegenüber Nässe und Schmutz. Felgenbremsen wiederum sind leicht, günstig in der Anschaffung und leichter für Laien zu warten und zu reparieren. Wie gesagt, bei Nässe ist die Bremskraft einer Felgenbremse geringer als bei einer Scheibenbremse, aber da die meisten Radfahrer sowieso nicht bei Regen unterwegs sind, muss jeder für sich entscheiden, ob sich die Investition einer Scheibenbremse überhaupt lohnt.

Da es bei einem Rennrad in der Regel auf jedes Gramm ankommt, sind Rennräder in der Regel mit Felgenbremsen bestückt.

Die Langlebigkeit der Rücktrittsbremse

Die Rücktrittbremse ist eine innenliegende Fahrradbremse am Hinterrad. Aufgrund ihrer Robustheit und Langlebigkeit findet man sie häufig an Tourenrädern und Kinderrädern. Rücktrittbremsen sind wartungsarm, witterungsbeständig und zuverlässig. Daher findet man Rücktrittbremsen auch häufig an Kinderrädern, denn Kinder haben oft noch Probleme damit, während der Fahrt am Lenker umzugreifen und am Bremshebel zu ziehen. Bei einer Rücktrittbremse können sie bremsen, indem sie die Pedale zurücktreten. Nachteil einer Rücktrittbremse ist das relativ hohe Gewicht und die Gefahr des Überhitzens bei Fahrten bergab. Auch funktionieren sie nicht mehr, wenn die Kette abgesprungen ist.

Die Vorderbremse dient als Alternative zur Hinterbremse

Da laut Straßenverkehrsordnung aber jedes Fahrrad, das am Straßenverkehr teilnimmt, mit zwei voneinander unabhängig funktionierenden Bremsen ausgerüstet sein muss, ist auch bei abgesprungener Kette noch eine alternative Fahrradbremse, nämlich die Vorderradbremse, vorhanden. Generell gilt für alle Fahrradbremsen, dass weder ein zu viel noch ein zu wenig gut ist. Wenn man die Vorderradbremse zu hart betätigt und das Rad blockiert besteht die Gefahr, dass man sich überschlägt. Bremst man zu wenig, wird der Bremsweg natürlich länger und es besteht die Gefahr, dass man mit einem Hindernis zusammenstößt. ABS wie beim PKW gibt es leider noch nicht.