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Fahrrad Scheibenbremsen u. Bremsscheiben günstig kaufen bei fahrrad24.de

Funktionierende Bremsen sind mit die wichtigsten Bauteile an einem Fahrrad. Fahrräder, die auf öffentlichen Straßen gefahren werden, müssen zwei voneinander unabhängig wirkende Bremsen haben.

Es gibt unterschiedliche Bauformen von Bremsen

Die wohl am häufigsten verbaute Bremse ist die Felgenbremse. Sie ist relativ günstig in der Anschaffung und wiegt nicht viel. Nachteil der Felgenbremse ist, dass bei Nässe die Bremswirkung im Vergleich zur Scheibenbremse nachlässt. Die Scheibenbremse ist ein Produkt der jüngeren Geschichte. Vom Prinzip her funktioniert die Scheibenbremse am Fahrrad wie eine Scheibenbremse am PKW, nämlich zwei Bremsklötze werden auf eine an der Nabe befestigte Bremsscheibe gedrückt, wenn wir am Bremshebel ziehen. Es gibt mechanische Scheibenbremsen und hydraulische Scheibenbremsen. Bei den mechanischen Scheibenbremsen wird die Handkraft über ein Bremsseil übertragen, während bei den hydraulischen Scheibenbremsen eine Flüssigkeit durch eine Leitung gepresst wird, wenn am Bremshebel gezogen wird. Die Flüssigkeit bewegt die Kolben im Bremszylinder und diese pressen die Bremsbeläge von beiden Seiten an die Bremsscheibe. Ergebnis: das Rad wird abgebremst. Wenn man den Bremshebel der Scheibenbremse loslässt, verringert sich wieder der Druck in der Leitung, so dass die in den Kolben vorhandenen Federn die Bremsbeläge wieder auseinander drücken.

Richtiges Einbremsen führt zur optimalen Bremskraft der Scheibenbremse

Ihre optimale Bremskraft erhalten die Bremsbeläge der Scheibenbremse, wenn man sie richtig eingebremst hat. Es wird empfohlen ca. 30 x aus ca.30 km/h richtig stark abzubremsen und anschließend die Scheiben auf einer langen und flachen Abfahrt durch wechselndes Schleifenlassen der Hinter- und Vorderradbremse zu erhitzen. Durch dieses Einbremsen der Scheibenbremse entweichen die eventuell noch vorhandenen Lösungsmittel aus den Bremsbelägen. Die Kolben haben jetzt den optimalen Abstand zur Scheibe.

Scheibenbremsen haben gegenüber Felgenbremsen den Vorteil, dass sie bei jedem Wetter gleich gut arbeiten. Nässe und Schmutz beeinträchtigen die Bremsleistung nicht. Auch halten die Bremsbeläge einer Scheibenbremse deutlich länger als die Bremsbeläge von Felgenbremsen. Das macht eine Scheibenbremse auch wartungsärmer als die anderen am Fahrrad verbauten Bremsen. Scheibenbremsen haben aber nicht nur Vorteile, sondern auch Nachteile.

Nachteilig ist ihr höheres Gewicht. Das im Vergleich zur Felgenbremse relativ hohe Gewicht ist der Grund warum Rennrad- und Single Speed Fahrer vom Kauf einer Scheibenbremse Abstand nehmen. Hochwertige Scheibenbremsen sind gut dosierbar und funktionieren optimal bei Regen und im Gelände. Dies macht sie für Mountainbike und Crossrad Fahrer interessant, denn griffige Scheibenbremsen am Mountainbike bzw. am Crossrad sind so etwas wie die Airbags und Sicherheitsgurte am Auto. Gerade auf unwegsamem Terrain ist eine wetterunabhängige gute Bremsleistung extrem wichtig.

Einfacher Radwechsel mit der Scheibenbremse

Auch beim Radwechsel punktet eine Scheibenbremse im Vergleich zu einer Felgenbremse. Wenn man einen Platten hat oder das Rad im Auto transportieren muss, kann man das Rad einfach rausziehen und fertig. Bei einer Felgenbremse müssen vor einem Radwechsel immer erst umständlich die Bremsen gelöst werden. Bei der Scheibenbremse stellen sich die Beläge automatisch nach. Man muss erst wieder etwas an der Bremse machen, wenn die Beläge völlig runter gefahren sind. Im Gegensatz dazu ist es bei einer Felgenbremse immer wieder mal erforderlich, die Beläge nachzustellen oder den Druckpunkt der Bremse zu korrigieren.

Egal ob es regnet, nass ist oder schneit, mit einer Scheibenbremse kein Problem. Auch Verschmutzungen können Scheibenbremsen nichts anhaben.

Scheibenbremse ist nicht gleich Scheibenbremse

Wer aber nun glaubt, dass Scheibenbremse gleich Scheibenbremse ist, der hat geirrt. Wenn doch einmal die Bremsbeläge abgefahren sind, muss man darauf achten, dass man auch die für die Scheibenbremsen passenden Beläge kauft. Verwenden Sie immer nur die Beläge, die vom Hersteller für Ihr Modell empfohlen werden und berühren Sie nicht die Bremsbelagflächen, da dies die Bremsleistung beeinträchtigt. Manche Bremsbeläge werden mit Schrauben oder Splinten befestigt, andere wiederum werden nur durch eine Feder gehalten, die zwischen den Belägen sitzt. Die gängigsten Scheiben haben einen Durchmesser von 140, 160, 180 und 203 mm. Was die Dicke anbelangt variieren die Scheiben zwischen 1,75 und 2 mm. Auch die Scheibe selbst sollten Sie nicht berühren, wenn Sie z.B. das Laufrad ausbauen. Sollte es dennoch mal passieren, sollten Sie die Scheibe mit einem speziellen Reiniger säubern, ansonsten verliert die Scheibe an Bremskraft.