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Fahrräder - anfangs belächelt jetzt voll im Trend

Das Fahrrad kann auf eine wechselvolle Geschichte zurückblicken: Zu Zeiten von Karl Drais noch als Spinnerei belächelt, mauserte es sich im 20. Jh schnell zum Massenfortbewegungsmittel. In den 60er Jahren verschwand es kurz in der Versenkung, weil das Auto als Statussymbol ihm den Rang ablief und erlebt jetzt seine Renaissance als Lösung vieler Verkehrsprobleme. 
Wer mit dem Rad fährt, verbrennt Kalorien und spart Geld. Radfahrer tun etwas für ihre Gesundheit und schonen gleichzeitig die Umwelt. Nicht nur Vater Staat auch die Arbeitgeber haben die Vorteile des Fahrrads als Fortbewegungsmittel längst erkannt. Radfahrer sind seltener krank als ihre Auto fahrenden Kollegen. Das sogenannte Dienstwagenprivileg gilt seit 2012 auch für Fahrräder. Das Dienstfahrrad als Instrument zur Gesundheitsförderung der Mitarbeiter ist in aller Munde. Parkplatzsuche, Staus, Verkehrsinfarkt? Für Radfahrer keine Themen. Im innerstädtischen Verkehr ist man mit dem Rad sowieso schneller am Ziel als mit dem Auto. 
Umsteigen lohnt sich also!


MTBs               Elektroräder               Cityräder           Trekkingräder

 
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Fahrräder günstig kaufen im fahrrad24.de Rad-Shop

Die Entstehungsgeschichte des Fahrrades reicht viele Jahrhunderte zurück. Im 19. Jahrhundert entwickelte der Karlsruher Forstmeister Drais den Vorgänger des heutigen Fahrrades, die Draisine. Dabei handelte es sich um das erste lenkbare und über Muskelkraft betriebene Fortbewegungsmittel mit zwei hintereinander laufenden Rädern. Drais selbst nannte sein „Fahrrad“ Laufmaschine. Das Vorderrad war lenkbar und der Fahrer der Laufmaschine saß zwischen den beiden Rädern und musste sich mit den Füßen am Boden abstoßen. Heutzutage sieht man diese Laufräder wieder häufig bei Kindern, die noch nicht Fahrrad fahren können und mithilfe des Laufrades ihr Gleichgewicht spielerisch trainieren können.

Zeitgeschichtliche Entwicklung: Vom Laufrad zum Fahrrad

Mit der Entwicklung der Tretkurbel am Vorderrad mutierte das Laufrad zum Fahrrad. Um die Geschwindigkeit des Fahrrades zu erhöhen, entstand zunächst 1870 das Hochrad. Das Vorderrad des Hochrades war deutlich größer als das Hinterrad. Durchsetzen konnte sich das Hochrad aufgrund der hohen Verletzungsgefahr beim Auf- und Absteigen sowie beim Fahren über Unebenheiten allerdings nicht. Der vom Franzosen Sergent im Jahr 1887 erfundene Kettenantrieb läutete den Untergang des Hochrades ein. Der Kettenantrieb am Hinterrad des Fahrrades bedeutete eine Entkopplung von Antrieb und Lenkung. Das Fahrrad ließ sich dadurch leichter lenken, es wurde stabiler und das Fahrverhalten des Fahrrades war aufgrund der veränderten Sitzposition zwischen Vorder- und Hinterrad viel sicherer. Mit der Entwicklung der ersten Fahrradnabe durch Ernst Sachs gewann das Fahrrad im wahrsten Sinne des Wortes an Fahrt. Musste man bis dahin die Pedale des Fahrrades immer mittreten, weil es noch keinen Freilauf gab, schaffte die 1903 von Ernst Sachs entwickelte „Torpedo“ Freilaufnabenschaltung mit integrierter Rücktrittbremse Abhilfe. 4 Jahre später brachte die Fa. Fichtel und Sachs die erste 2-Gang-Nabenschaltung für Fahrräder auf den Markt. Neben der Nabenschaltung gibt es noch die Kettenschaltung. Als ihr Erfinder gilt der Franzose Paul de Vivie. Frustriert von der starren Übersetzung seines Fahrrades, die sich für Fahrten bergauf nicht verringern ließ, konstruierte er an seinem Fahrrad ein zweites Kettenblatt vorn. Außerdem bastelte er einen Umwerfer, mit dem er während der Fahrt die Übersetzung verändern konnte. Vorbei war die Zeit, dass andere Radfahrer ihn am Berg überholen würden. Später brachte er an das vordere Kettenblatt seines Fahrrades weitere Ritzel an. Weiterentwickelt wurde die Kettenschaltung vom Italiener Campagnolo. Wie Paul de Vivie war auch er ein leidenschaftlicher Radfahrer. Frustriert über den Ausgang eines Radrennens tüftelte er so lange an der Kettenschaltung herum, bis er mehrere Gänge mittels Kettenschaltung verändern konnte. Campagnolo ist der Gründer der gleichnamigen Fahrradfirma, die auch heute noch unter Radsportfreunden Weltruf genießt. Ein weiterer Meilenstein in der Entstehungsgeschichte des Fahrrades ist die Erfindung des Gummischlauches. Wenn man den Erzählungen glauben darf, war der Schotte John Loyd Dunlop vom Lärm, dass das Dreirad seines Sohnes machte, so genervt, dass er eine Art Luftreifen entwickelte, den er mit Luft füllte und um die Felgen legte. Eigentlich ist damit die Entstehungsgeschichte des Fahrrads in groben Zügen erzählt. Natürlich hat sich im Laufe des letzten Jahrhunderts noch viel getan in Sachen Weiterentwicklung.

Der Siegeszug des Fahrrads hält weiter an

Fahrräder wurden immer leichter, ohne an Stabilität einzubüßen. Schaltung, Bremsen, Beleuchtung und weiteres Zubehör wurden überarbeitet und verfeinert. Aber die allgemeine Konstruktion aller Fahrräder ist in etwa gleich geblieben. Als Fortbewegungsmittel erfreut sich das Fahrrad auch heute noch großer Beliebtheit. Es ist das wohl preiswerteste Verkehrsmittel. Es schont aber nicht nur das Portemonnaie ihres Besitzers, sondern auch die Umwelt. Angesichts steigender Benzinpreise und eines erhöhten Umweltbewusstseins, wechseln immer mehr Berufstätige vom PKW zum Fahrrad oder den öffentlichen Verkehrsmitteln. Unterstützt wird dieser Wechsel vom PKW zum Fahrrad nicht zuletzt auch von den Krankenkassen, die sich durch den Umstieg aufs Rad gesündere und kostengünstigere Mitglieder erhoffen.

Wer die Wahl hat, hat die Qual: Verschiedene Fahrradtypen für verschiedenste Einsatzgebiete im Angebot bei fahrrad24.de

So vielfältig wie die Einsatzgebiete eines Fahrrades sind die auf dem Markt erhältlichen Fahrradtypen. Es gibt Cityräder, Rennräder, Mountainbikes, BMX Fahrräder, Trekkingräder, Crossräder, Hybridräder, E-Bikes, spezielle Fahrräder für Frauen und Kinder, Dreiräder für ältere Menschen und Menschen mit Behinderung, Liegefahrräder mit 2 oder 3 und nicht zu vergessen Einräder. Die Typen- und Markenvielfalt ist überwältigend. Das passende Fahrrad für die jeweiligen persönlichen Bedürfnisse zu finden, ist gar nicht so einfach. Was will ich mit dem Fahrrad tun? Fahre ich viel oder fahre ich wenig? Fahre ich nur auf befestigten Wegen oder hauptsächlich im Gelände? Habe ich diese Fragen für mich beantwortet, steht in etwa der Fahrradtyp fest. Fahre ich nur im Gelände, brauche ich ein Mountainbike. Suche ich ein Rad für die tägliche Fahrt zur Arbeit, sollte ich mir ein Cityrad anschauen. Möchte ich mit meinem neuen Rad nicht nur auf befestigten Wegen, sondern auch im Gelände fahren, kommen Trekking oder Crossräder in Frage. Rennräder sind eher was für sportlich ambitionierte Fahrer, die die Geschwindigkeit suchen.

Elektrofahrräder sind bei Jung und Alt auf dem Vormarsch

Elektrofahrräder sprechen nicht nur ältere Menschen an, sondern auch immer mehr jüngere Menschen können sich für Elektroräder (auch Pedelecs oder E-Bikes genannt) begeistern. Elektrorad bzw. Elektrofahrrad sind Oberbegriffe für Fahrräder mit Motorunterstützung. Beim Pedelec unterstützt ein Elektromotor den Radfahrer mit max. 250 Watt bzw. einer Höchstgeschwindigkeit von 25 km/h. Will man schneller fahren, muss man schneller in die Pedale treten. Rechtlich gesehen sind Pedelecs einem Fahrrad gleichgestellt. D.h. es besteht für diese motorunterstützten Fahrräder keine Helmpflicht und auch ein Führerschein ist nicht notwendig. Neben den normalen Pedelecs gibt es noch die sogenannte S-Klasse – die schnellen Pedelecs. Ihre Motorunterstützung wird erst bei einer Höchstgeschwindigkeit von 45 km/h abgeschaltet. Für diesen Typ braucht man eine Betriebserlaubnis, einen Mofa-Führerschein oder einen anderen gültigen Führerschein. E-Bikes im engeren Sinne lassen sich auch ohne Muskelkraft fahren. Ein über Drehgriff oder Schalknopf startbarer Elektroantrieb sorgt dann für die nötige Geschwindigkeit. Will man allerdings schneller fahren als 20 km/h, heißt es auch beim E-Bike wieder, selbst ist der Mann bzw. die Frau.

Große Auswahl an passendem Fahrradzubehör im fahrrad24.de Shop

Hat man sich schließlich für einen Fahrradtyp entschieden, geht die Qual der Wahl weiter, denn Rennrad ist nicht gleich Rennrad, Trekkingrad ist nicht gleich Trekkingrad und so weiter. Für ein maximales Fahrvergnügen ist zunächst mal die richtige Rahmenhöhe wichtig. Wichtig für die Bestimmung der optimalen Rahmenhöhe ist nicht nur die Körpergröße des Radfahrers, sondern auch seine Schrittlänge. Die Rahmenhöhe können Sie bequem hier bestimmen. Hat man die passende Rahmenhöhe bestimmt, beginnt das Feintuning: Schaltung, Bremsen, Beleuchtung, Sattel, Getränkehalter, Diebstahlsicherung, Gepäckträger, Schutzblech, Klingel usw. Damit ein Fahrrad verkehrstauglich ist, muss es mit folgenden Komponenten ausgestattet sein: einer Klingel mit hellem Ton, zwei voneinander unabhängig wirkenden Bremssystemen, einer Fahrradbeleuchtung (Front- und Rückstrahler) und nach vorn und hinten reflektierenden Fahrradpedalen Weiteres Zubehör ist nicht verpflichtend aber meist sehr sinnvoll.