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Fahrradreifen kaufen | Fahrradmantel günstig bei fahrrad24.de

Kein Fahrradteil hat einen größeren Einfluss auf den Fahrkomfort, die Geschwindigkeit und den Leichtlauf eines Fahrrades als der Fahrradreifen. Ist der Reifen zu schwach aufgepumpt hat man das Gefühl am Boden zu kleben und kaum voranzukommen. Stimmt das Reifenprofil im Gelände nicht, rutscht man weg oder die Fahrradreifen drehen durch. Ist der Fahrradreifen zu breit, nützt auch der windschnittigste Rahmen des Rennrades nichts, der Gegner ist wahrscheinlich schneller.

Der Aufbau eines Fahrradreifens

Ein Fahrradreifen setzt sich in der Regel aus einer Felge, einem Fahrradmantel und einem Fahrradschlauch mit Ventil zusammen. Der Fahrradmantel ist robust und schützt den innen liegenden Fahrradschlauch. Der Schlauch des Fahrradreifens hat ein Ventil und ist mehr oder minder luftdicht. Es gibt vier verschiedene Reifenbauarten. Drahtreifen sind am meisten verbreitet. Sie sind durch das an den beiden Reifenseiten eingearbeitete Geflecht aus dünnen Metalldrähten äußerst robust. Drahtreifen gibt es mit oder ohne Pannenschutz. Faltreifen sind vom Prinzip her ähnlich. Zur Verstärkung dienen bei Faltreifen Kevlarfäden anstelle von Metalldrähten. Faltreifen sind leichter als Drahtreifen und lassen sich, wie der Name schon sagt, leicht verstauen. Beim Schlauchreifen hat man den Reifenschlauch in den Reifenmantel eingenäht. Schlauchreifen müssen auf spezielle Felgen aufgeklebt werden. Sie sind relativ leicht und haben einen geringen Rollwiderstand. Sie werden aber fast nur beim Radcross oder Profisport eingesetzt, weil Reparaturen teuer und zeitaufwendig sind bzw. weil Schlauchreifen bei einer Panne meist gleich durch neue ersetzt werden müssen. Vollgummireifen sind robust und haben eine hohe Pannensicherheit. Diese Pannensicherheit geht aber zu Lasten des Gewichts und des Rollwiderstandes, weswegen sie weniger häufig auf den Straßen anzutreffen sind. Eine weitere Reifenbauart sind schlauchlose Fahrradreifen. Diese Reifenbauart wird aber nur bei Mountainbikes eingesetzt. Ballonreifen sind eigentlich nur extrem breite Reifen, die Bodenunebenheiten sehr gut abfedern können, aber einen relativ hohen Rollwiderstand haben.

Zollangabe bei der Reifengröße

Die Reifengröße wird auch in Deutschland meist in Zoll angegeben, obwohl wir ja eigentlich ein metrisches System haben. Bei der Bezeichnung 28 x 1,75“ gibt die erste Zahl den Außendurchmesser des Reifens und die zweite Zahl die Reifenbreite in Zoll an. Bei der ETRTO-Norm (Europäische Organisation für Felgen- und Reifentechnik) wird die Reifengröße in Millimeter angeben. Die Größe 32-622 bezieht sich also auf einen Reifen, der 32 mm breit ist und einen Innendurchmesser von 622 Millimetern hat. Daneben existiert noch eine französische Reifenbezeichnung (z.B. 700-32C). Die erste Zahl ist der Außendurchmesser in mm und die zweite Zahl ist die Breite des Reifens im mm. Diese unterschiedlichen Größenangaben verwirren natürlich den Endverbraucher, zumal die Werte auch noch ungenau sind.

Kinderräder haben in der Regel einen Reifenaußendurchmesser von 12 – 24 Zoll. Jugendräder und die meisten Mountainbikes haben einen Reifenaußendurchmesser von 26 Zoll. Es gibt aber bei den Mountainbikes mittlerweile 2 weitere Reifengrößen: die sogenannten 29er, d.h. 29-Zollreifen und eine Zwischengröße, die 27,5 Zoll-Reifen (auch 650 B genannt). Die Standardreifengröße für Cityräder, Trekkingräder, Rennräder, Crossräder und Single-Speed Räder ist 28 Zoll. BMX Räder haben 20 Zoll Reifen.

Passt der Reifen nicht zur Felge, hat der Fahrer ein Problem

Der Reifenaußendurchmesser sagt natürlich nichts über die Breite der Felge aus. Man muss also höllisch aufpassen, dass der Reifen auch zur Felgenbreite passt. Rennradreifen sind in der Regel extrem schmal, denn schmale Reifen haben einen geringeren Roll- und Windwiderstand. Schmale Rennradreifen werden auf der Straße mit etwa 7 – 9 bar gefahren. Profis und Bahnradsportler fahren sogar mit einem noch höheren Reifendruck. Bei Mountainbikes steht weniger die Geschwindigkeit als die Traktion im Vordergrund. Daher sind Mountainbikereifen breiter und grobstolliger als Rennradreifen. Mountainbikereifen sollen im unwegsamen Gelände den nötigen Halt geben, auch bei matschigem oder rutschigem Untergrund nicht durchdrehen und nicht bei jedem kleinsten Schlag kaputt gehen. Abseits befestigter Wege bieten grobstollige Fahrradreifen eine bessere Kraftübertragung. Die Fahrradreifen von Touren-, Trekking- und Cityrädern sind in der Regel breiter als Rennradreifen und schmäler als Mountainbikereifen.

"Unkaputtbare" Reifen

Auch die Pannensicherheit spielt bei Touren- und Trekkingbike Reifen eine große Rolle. Einige renommierte Reifenhersteller bieten sogar schon „unkaputtbare“ Reifen an. Diese Reifen wurden mit einer ca. 5 Millimeter dicken Einlage aus hoch elastischem Spezialkautschuk versehen. Diese Einlage zieht sich wie ein schützender Gürtel um die Lauffläche der Reifen herum und hilft sogar gegen Heftzwecken, Glasscherben und andere spitzen Gegenstände. Die Seitenflächen dieser Reifen sind allerdings nicht extra geschützt und somit die Achillesverse der sonst eigentlich „unkaputtbaren“ Reifen. Der Pannenschutz macht sich allerdings negativ auf der Waage bemerkbar. Gewichtsfetischisten werden also eher vom Kauf solcher Reifen Abstand nehmen zumal sie auch einen höheren Rollwiderstand haben und härter sind als Reifen, die nicht mit einem speziellen Pannenschutz ausgerüstet sind.

Steht das Rad nur rum, geht dem Reifen die Luft aus

Die Laufleistung und die Haltbarkeit eines Reifens hängen von vielerlei Faktoren ab. Was einem Laien vielleicht nicht bewusst ist, ist die Tatsache, dass häufiges Fahren einen Reifen weniger belastet als ständiges Herumstehen. Müßiggang ist somit auch beim Fahrradreifen aller Laster Anfang. Weiterhin hängt die Lebensdauer eines Reifens vom Reifenmaterial, dem Fahrstil, dem Bremsverhalten, der Umgebungstemperatur und dem Reifendruck ab, mit dem in der Regel gefahren wird.

Niemand ist vor Reifenpannen gefeit, selbst die widerstandsfähigsten Reifen mit einem noch so dicken Pannenschutz werden abgefahren und spröde und müssen einmal gewechselt werden. Erfahrene Radfahrer sind für den Notfall gerüstet und haben immer einen Ersatzschlauch, Flickzeug, Werkzeug, Reifenheber aus Kunststoff, eine Luftpumpe (passend zum Ventil und ein Ersatzventil (Blitz- bzw. Dunlopventil, Sclaverand-Ventil oder Auto- bzw. Schrader-Ventil) im Gepäck.

Stimmt der Reifendruck nicht, wird die Laufleistung spürbar beeinträchtigt

Auch ohne Reifenpanne sollte der Reifendruck regelmäßig überprüft werden. Ein Reifen, der 0,5 bar zu wenig Luft enthält, hat einen höheren Rollwiderstand und beeinträchtigt bereits spürbar die Laufleistung. Welcher Luftdruck für Ihre Reifen der richtige ist, steht an der Flanke Ihres Reifens in bar oder psi (pounds per square inch). 1 bar entspricht 14,504 psi. Beim Kauf eines Schlauches müssen Sie außerdem darauf achten, dass das Ventil durch das Loch der Felge passt. Für Dunlop- oder Autoventile muss die Bohrung 8,5 mm groß sein, für Sclaverand-Ventile reicht eine Bohrung von 6,5 mm.

Refklektoren vorne und hinten am Rad sind Pflicht im deutschen Straßenverkehr

Laut Straßenverkehrsordnung müssen alle Fahrräder, die am Straßenverkehr teilnehmen, mit Reflektoren vorne und hinten am Rad ausgerüstet sein. Speichenreflektoren machen das Rad auch von der Seite her sichtbar. Den gleichen Effekt haben aber auch Reflexstreifen auf den Reifenflanken. Sie bieten bei Dunkelheit zusätzliche Sicherheit, denn sie reflektieren das Licht auch, wenn sie schräg von vorne oder hinten angestrahlt werden. Im Gegensatz zu Speichenreflektoren, sind Reflexstreifen fest mit dem Reifen verbunden und können sich somit auch nicht unbeabsichtigt lösen.