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Fahrradcomputer kaufen | Fahrradtacho günstig bei fahrrad24.de

Jeder, der viel mit seinem Fahrrad unterwegs ist, will natürlich auch wissen wie viele Kilometer er eigentlich gefahren ist. Das Bedürfnis, gefahrene Distanzen und Höchstgeschwindigkeiten zu messen ist nicht ein Phänomen des 21. Jahrhunderts. Im Gegenteil, den Wunsch diese Daten zu erfassen, hatten auch schon Radrennsportler Ende des 19. Jahrhunderts. Den ersten Kilometerzähler – also den Vorfahr heutiger Fahrradcomputer – entwickelte ein Mann namens Veeder im Jahr 1895. Dieser erste Kilometerzähler war ein einfaches mechanisches Gerät, welches die Anzahl der Radumdrehungen zählte. Die Anzahl der Radumdrehungen wurde über ein Kabel zu einem analogen Fahrradtacho übertragen, der im Sichtbereich des Fahrers angebracht war. Der Fahrradtacho rechnete nach einer vordefinierten Formel die Anzahl der Radumdrehungen in gefahren Kilometer um. Vom Prinzip her funktionieren viele heutige Fahrradcomputer noch genauso. Veeder propagierte seinen ersten Fahrradcomputer mit dem Slogan „It’s nice to know how far you go“, was übersetzt „Gut zu wissen, wie weit man gefahren ist“ heißt. Nachdem sich dieser Fahrradtacho immer größerer Beliebtheit erfreute, erkannten auch andere Hersteller das finanzielle Potential dieses Produktes. Der Fahrradtacho wurde weiterentwickelt und hatte neben der Kilometeranzeige bald auch eine Geschwindigkeitsanzeige.

Es gibt zwei Gruppen in der Fahrradcomputer Fangemeinde

Grob gesagt kann man sagen, dass sich die heutige Fahrradcomputer Fangemeinde in zwei Gruppen unterteilen lässt. Auf der einen Seite die Freaks, die jedes Detail und sei es auch noch so klein genau aufgelistet haben wollen und auf der anderen Seite der Normalbürger, dem es reicht, wenn er weiß wie schnell, wie weit und wie lange er gefahren ist. Einfache Fahrradcomputer zeigen schon eine ganze Menge Informationen für wenig Geld: Die gerade gefahrene Geschwindigkeit, die maximal im Verlauf einer Strecke gefahrene Geschwindigkeit, die Länge der gerade gefahrenen Strecke, die Länge aller bisher gefahrenen Strecken sowie das Datum und die Uhrzeit. Ambitionierten Radfahrern reichen diese Daten noch nicht. Sie wollen einen Fahrradcomputer, der ihnen neben Uhrzeit, Datum, Strecke, Geschwindigkeit und Gesamtstrecke auch noch die Durchschnittsgeschwindigkeit, die erkämpften Höhenmeter (Steigung und Gefälle getrennt), den Kalorienverbrauch, die Trittfrequenz, die abgegebene Leistung in Watt, die Herzfrequenz, die Temperatur und möglichst auch noch eine Stoppuhrfunktion bietet.

Was der Fahrradcomputer alles kann

Das Display eines Fahrradcomputers bzw. Fahrradtachos ist in der Regel ein LCD Display. Je nach Displaygröße zeigt es einen oder mehrere Werte gleichzeitig an. Moderne und qualitativ hochwertige Fahrradcomputer zeigen einen Wert – z.B. die gerade gefahrene Geschwindigkeit – in großen Ziffern an und einen anderen Wert, den jeder Fahrer individuell für seine Bedürfnisse oder Trainingszwecke festlegen kann – z.B. die Uhrzeit, Strecke oder Durchschnittsgeschwindigkeit – in kleinen Ziffern. Das Gehäuse des Fahrradcomputers hat in der Regel einen oder mehrere Taster, die der Fahrer drücken kann, um z.B. zwischen den einzelnen Funktionen und Daten hin- und herzuschalten, Werte wie die Uhrzeit oder Streckenlänge zurückzusetzen, den Fahrradcomputer entsprechend des Radumfanges zu kalibrieren oder ein Hintergrundlicht fürs Display einzuschalten. Bei den älteren traditionellen Fahrradcomputern ist ein Magnet an einer Speiche des Vorder- oder Hinterrades befestigt. Ein an der Gabel oder dem hinteren Rahmen befestigter Sensor zeichnet dann auf, wenn der Magnet pro Radumdrehung vorbeikommt. Dieses Signal wird dann über ein Kabel zur Steuereinheit übertragen und dort in die entsprechenden Werte umgerechnet. Wo früher Kabel gewickelt wurden wird heute drahtlos übertragen.

Dank digitaler Technik können weitere Geräte angeschlossen werden. Viele Fahrradcomputer lassen sich mit Zubehör ergänzen. So gibt es Brustgurte zum Messen der Herzfrequenz oder auch Trittfrequenzmesser. Technisch komplexere Fahrradcomputer sind in der Lage die jeweilige Fahrleistung des Radfahrers in Watt zu messen. Diese Geräte enthalten Elemente, die den Drehmoment an der Kurbel oder Hinternabe bzw. den Zug an der Kette messen.

Lesbarkeit der Daten und Bedienbarkeit sind besonders wichtig

Egal ob man einen Alleskönner oder einen einfachen Fahrradcomputer sucht, wichtig bei allen Geräten ist, dass die Daten gut lesbar sein müssen. Was nützt einem ein Hightech Fahrradcomputer, wenn die Daten auf dem Display nicht zu erkennen sind. Wer viel bei Dunkelheit oder schlechten Lichtverhältnissen unterwegs ist, wird auch die Vorteile einer Displaybeleuchtung zu schätzen wissen. Ein weiterer wichtiger Faktor, der vor dem Kauf eines Fahrradcomputers bedacht werden sollte, ist die Bedienbarkeit. Wer viele Funktionen wünscht, muss sich natürlich auch seelisch darauf einstellen, dass die Bedienung eines Fahrradcomputers mit jeder zusätzlichen Funktion komplizierter wird. Eine intuitive Menüführung sowie eine gute Ablesbarkeit der Daten auf dem Display sollten daher bei jedem Käufer eines Fahrradcomputers ganz oben auf der Wunschliste stehen. Auch mit Handschuhen sollten sich die Taster eines Fahrradcomputers noch bedienen lassen, denn auch im Winter will man ja schließlich wissen, wie weit bzw. schnell man gefahren ist. Wer seine Daten nicht nur auf dem Fahrradcomputer lesen, sondern auch am Computer auswerten möchte, dem bietet der Markt natürlich eine große Auswahl an Fahrradcomputern mit der Möglichkeit der Datenübertragung und Datenspeicherung.

Für jeden Radfahrer der richtige Tacho

Ambitionierte Radfahrer, die mehr als nur die Basisfunktionen brauchen, nutzen die Möglichkeiten heutiger Fahrradcomputer um ihr Training zu optimieren. Der eigene Leistungsstand kann so jederzeit anhand der gefahrenen Strecke, der Durchschnittsgeschwindigkeit, der Herzfrequenz oder der Höhenmeter abgelesen werden. Auch für den Normalbürger kann es durchaus sinnvoll sein, die Herzfrequenz ablesen zu können. Dies verhindert rechtzeitig, dass man sich überfordert und gesundheitlich Schaden nimmt. Wer aber auf Höhenmesser, Trittfrequenz oder Kalorienverbrauch und ähnlichem Schnickschnack verzichten kann und mit den Basisfunktionen wie Geschwindigkeit, Strecke und Fahrzeit zufrieden ist, kann aus einer Fülle von unkomplizierten und intuitiv bedienbaren Fahrradcomputern wählen.

Moderne Fahrradcomputer werden den unterschiedlichsten Ansprüchen gerecht. Für Mountainbiker gibt es Modelle, die so geschützt sind, dass sie auch in unwegsamem Gelände, wenn es so richtig zur Sache geht, optimal funktionieren. Über einen Luftdruckmesser werden die gefahrenen Höhenmeter gemessen, so dass im Anschluss an die Tour genaue Höhenprofile erstellt werden können und auch Wetterumschwünge sofort erkennbar sind. Für den Rennradsportler gibt es Hightech Fahrradtachos, die neben den üblichen Funktionen auch die individuelle Trainingsbelastung und die benötigte Regenerationszeit ermitteln.

Geschmack, Einsatzzweck und Budget bestimmen die Auswahl des Fahrradcomputers

Angesichts solcher Datenfülle bleibt nichts mehr dem Zufall überlassen. Selbst an Dinge wie die rechtzeitige Nahrungs- und Flüssigkeitsaufnahme muss der ambitionierte Sportler nicht mehr selbst denken. Dies wird mittels innovativer Erinnerungsfunktionen am Fahrradcomputer automatisch übermittelt. Fahrradcomputer für Profis gibt es sogar schon mit GPS Funktion. Einfach zu bedienende Fahrradcomputer für Gelegenheitsfahrer, die Basisfunktionen wie Geschwindigkeit, Uhrzeit sowie Teil- und Gesamtstrecke anzeigen, sind bereits für ca. 10 Euro erhältlich. Wer bereit ist mehr auszugeben findet zwischen 30 und 80 Euro eine große Auswahl an qualitativ hochwertigen Geräten mit einer Fülle von Funktionen. Kompakte Fahrradcomputer mit GPS Funktion sind schon ab 100 Euro zu haben. Wer allerdings auf Touchscreen Bedienung, topographische Karten, Temperaturanzeige und barometrischen Höhenmesser nicht verzichten will, der muss noch etwas tiefer ins Portemonnaie greifen. Letztendlich ist beim Kauf eines Fahrradcomputers alles eine Frage des Einsatzzweckes, des Geschmacks und des zur Verfügung stehenden Budgets.