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Helm oder nicht Helm? Das ist die Frage!

Kein Thema wird unter Radfahrern hitziger diskutiert als das Für und Wider eines Fahrradhelms. Die Helmbefürworter schwören auf seine Schutzwirkung, die Gegner zweifeln diese vehement an. Komisch nur, dass selbst strikte Helmgegner ihre Kinder nicht ohne Helm aufs Rad lassen.

Wenn man den Zahlen Glauben schenken darf, steigt die Zahl der Helmträger auch ohne Helmpflicht kontinuierlich an. M
oderne Helme sind weder schwer noch hässlich, sondern modisch schick. Nicht nur Lifestyle Helme sehen toll aus und bringen ihren Träger dank eines ausgeklügelten Belüftungssystems nicht ins Schwitzen, auch MTB Helme, Rennradhelme oder Downhill-Helme sind so konzipiert, dass sie genau auf den Einsatzzweck abgestimmt sind. 

Fahrradhelme verhindern keine Unfälle, aber sie vermindern erwiesenermaßen die Schwere von Kopfverletzungen.
 


MTB-Helme        Rennradhelme        Cityhelme

 
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Helm oder nicht Helm, das ist die Frage. Kein Thema rund ums Fahrrad wird kontroverser diskutiert. Alle Jahre wieder wird eine Helmpflicht für Radfahrer angedroht, dann aber doch nicht durchgesetzt. So auch in Deutschland im Oktober 2011 als Verkehrsminister Ramsauer mit einer allgemeinen Helmpflicht für Radfahrer drohte, wenn die Tragequote der Radfahrer nicht freiwillig auf 50 % steigen würde.

Der Fahrradhelm schützt das wichtigste und empfindlichste Teil unseres Körpers

Obwohl die Geschwindigkeit, die man mit einem Fahrrad erreichen kann, begrenzt ist, streitet niemand ab, dass ein qualitativ hochwertiger und gut sitzender Helm das wohl wichtigste und empfindlichste Teil unseres Körpers – den Kopf – vor schweren Verletzungen im Falle eines Unfalls schützen kann. Während das Tragen eines Helmes bei Sportveranstaltungen mittlerweile fast überall auf der Welt für Radfahrer Pflicht ist, gibt es in den meisten Ländern keine allgemeine Helmpflicht für Radfahrer. Die einen wollen den Helm nicht tragen, weil es angeblich nicht gut aussieht, die Frisur platt drückt, unbequem ist oder für kurze Wegstrecken nicht notwendig erscheint. Die anderen sind strikte Befürworter einer Helmpflicht, weil er den Kopf schützt.

Die EU hat in einer Studie herausgefunden, dass im Jahr 2000 15 % der Radfahrer in Finnland, 16 % in Großbritannien, 17 % in Schweden, 7 % in der Schweiz und 6 % in Norwegen freiwillig einen Helm trugen. In Dänemark trugen 68 % aller Kinder unter 5 Jahre, die auf dem Rad der Eltern mitfuhren, einen Helm. Nur noch 34 % der Kinder zwischen 6 und 9 Jahren trugen auf ihrem Rad einen Helm. Die Zahl der freiwilligen Helmträger lag bei den 10- bis 25-Jährigen nur noch bei 5 % und bei den Radfahrern über 25 nur noch bei mageren 3%.

Ein Fahrradhelm vermindert das Risiko einer Kopf- und Hirnverletzung erheblich

Auch darüber, ob ein Helm effektiv vor Kopf- und Gesichtsverletzungen schützen kann, wurden viele Studien durchgeführt. Alle Studien, die in den vergangenen 15 Jahren in Amerika, Australien und Europa in diese Richtung durchgeführt wurden, kamen zu demselben Ergebnis, nämlich dass Helme das Risiko, sich gefährliche Kopf- und Hirnverletzungen zuzuziehen, wirksam senken können. Kritiker dieser Studien geben aber zu bedenken, dass eine Verringerung der tödlichen Radunfälle und Kopfverletzungen auch daran liegen könnte, dass sich aufgrund der Helmpflicht auch die absolute Zahl der Radfahrer im Straßenverkehr verringert hat. Angesichts der Tatsache, dass das Radfahren einen beträchtlichen Beitrag zur allgemeinen Gesundheit leistet und dieser Beitrag ein mögliches Verletzungsrisiko mehr als aufwiegt, will der Gesetzgeber natürlich verhindern, dass die Zahl der Radfahrer durch eine allgemeine Helmpflicht abnimmt. Darüber hinaus gibt es eine breiter angelegte Debatte darüber, ob das Tragen eines Helmes der beste Weg ist, die Sicherheit des Radfahrers zu verbessern. In den Niederlanden hat man einen alternativen Ansatz zu diesem Thema. Eine Helmpflicht - so die niederländische Regierung und Radfahrerverbände - läuft der Regierungsabsicht zuwider, die primär auf Unfallverhütung abzielt und die Menschen dazu bringen will vom Auto aufs Rad umzusteigen, um etwas für ihre Gesundheit zu tun. Versuche, das Tragen von Helmen zu fördern, dürfen nicht dazu führen, dass der Bürger Radfahren mit Gefahr verknüpft und gar nicht mehr aufs Rad steigt.

In den Niederlanden tragen nur 0,1 % aller Radfahrer einen Helm. Es sind aber deutlich mehr Radfahrer unterwegs als bei uns in Deutschland und trotzdem passieren deutlich weniger Unfälle. Wie kommt das? Zunächst einmal sind Radfahrer in den Niederlanden keine Exoten, sondern gleichberechtigte Verkehrsteilnehmer. Außerdem gibt es in den Niederlanden ein extrem gut ausgebautes Wegenetz für Radfahrer.

Der beste Helm nützt nichts, wenn er falsch sitzt

Und dennoch, trotz aller Diskussionen über das Für und Wider einer allgemeinen Helmpflicht, selbst Helmpflichtgegner bestreiten nicht, dass ein Fahrradhelm den Kopf vor Verletzungen schützen kann, wenn er richtig sitzt. Billige Helme vom Discounter noch dazu nicht auf die Kopfgröße des Fahrers eingestellt oder weit in den Nacken geschoben sind kontraproduktiv. Ja sie können sogar mehr Schaden anrichten als schützen.

Auch der beste Helm nützt nichts, wenn er die falsche Helmgröße hat oder nicht richtig eingestellt ist. Ein guter Fahrradhelm muss eine ausreichende Stoßdämpfung und eine gute Belüftung bieten. Was nützt eine gute Stoßdämpfung, wenn der Helm keine oder nur eine unzureichende Belüftung bietet. Wer will seinen Kopf schon in der Sonne garen oder sich durch Schweiß in den Augen die Sicht verschlechtern.

Stiftung Warentest hilft mit ihren Testergebnissen bei der Kaufentscheidung

Ein guter Fahrradhelm schützt zwar nicht vor Unfällen, aber zumindest hält er die Unfallfolgen so gering wie möglich. Bevor Sie sich einen neuen Fahrradhelm zulegen, sollten Sie sich jüngste Testergebnisse der Stiftung Warentest zum Thema Helme anschauen. Bei ihren Tests legt die Stiftung Warentest nämlich viel höhere Kriterien an als der Gesetzgeber selbst. Auch ist die Stiftung Warentest eine firmenunabhängige Institution, so dass Sie davon ausgehen können, dass die Ergebnisse objektiv richtig sind. Damit der Helm allerdings hilft, ist es wichtig, dass er nicht nur gekauft, sondern auch benutzt wird. Und zwar auch auf Kurzstrecken, auf dem Weg zur Arbeit oder der Schule und nicht nur bei längeren Fahrradtouren.

Auch Fahrradhelme können modisch und hip sein

Kinder setzen noch klaglos einen Helm auf, wenn die Eltern es ihnen sagen. Aber spätestens in der Pubertät muss ein Helm auch zum sonstigen Style und Outfit passen, damit ein Jugendlicher klaglos einen Helm trägt. Der Fahrradhelmmarkt bietet neben den typischen Rennhelmen inzwischen auch viele Kopfbedecklungen mit modischem Dekor, deren Form sich an BMX, Skateboard oder Baseballhelme anlehnen. Die aktuelle Helmmode punktet mit frischer Optik und einer breiten Musterpalette, die von dezent, über extravagant und verspielt bis hin zu martialischen Tönen reicht, so dass jeder Fahrradfahrer etwas Passendes finden sollte.