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Fahrradteile - praktisch und jederzeit nachrüstbar  

Mountainbikes und Crossräder sind auf Funktionalität getrimmt. Als reine Sportgeräte für den Einsatz im Gelände sind sie natürlich nicht mit einem Seitenständer, einem Gepäckträger oder einer Klingel ausgerüstet. Will man sein MTB oder Crossrad aber auch in der Stadt einsetzen, lassen sich diese praktischen Fahrradteile einfach und schnell nachrüsten.


Leider ist auch das hochwertigste Rad nicht vor Verschleiß gefeit. Bremsbeläge nutzen über kurz oder lang ab, die Fahrradkette längt sich und das Profil der Mäntel ist nach ein paar Tausend Kilometer kaum noch zu erkennen. Da sollte man beizeiten für Ersatz sorgen, wenn man keine unliebsamen Überraschungen erleben will.


Eine unliebsame Erfahrung, die jeder Radfahrer schon gemacht hat – Scherben auf dem Radweg. Leider erkennt man die Gefahr oft nicht rechtzeitig. Ergebnis: ein Plattfuß. Einen wirksamen Schutz bieten hier „unplattbare“ Reifen mit einer 5 mm dicken Lage aus hochelastischem Spezialkautschuk.


 

Reifen       Schläuche       Sättel        Griffe        Gepäckträger

 
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Im Gegensatz zum Fahrradzubehör sind Fahrradteile notwendige Komponenten eines Fahrrades. Man kann sein Rad zwar ohne Zubehör fahren, aber nicht ohne Fahrradteile.

Fangen wir mit den beiden Fahrradteilen an, die wohl am meisten über Wohl und Wehe einer Fahrradtour entscheiden - der Lenker und der Sattel. Abgesehen mal von den Pedalen sind der Lenker und der Sattel die Berührungspunkte, über die der Fahrer sein Rad erlebt und spürt. Von daher kommt diesen beiden Fahrradteilen eine immens große Bedeutung bei.

Um Nackenschmerzen zu vermeiden ist der richtige Lenker ein Muss

Fahrradlenker aus Stahl, Aluminium, Carbon und Titan gibt es in allen Formen, Breiten und Gewichten. Form und Material hängen zunächst mal vom Radtyp ab. Rennradlenker unterscheiden sich z.B. erheblich von Lenkern an Mountain- oder Trekkingbikes. Beide Lenkertypen bestehen in der Regel aus einem mehr oder weniger geschwungenen Lenkerbügel und einem Vorbau, über den der Bügel mit der Fahrradgabel verbunden ist. Während die an Trekking-, City- und Mountainbikes verbauten Lenker meist gerade Tourenbügel aufweisen, die eine einzige Sitzhaltung ermöglichen, haben Rennräder geschwungene Lenkerbügel, die mehrere Sitzpositionen erlauben. Gleich welche Bügelform der Lenker hat, Höhe und Abstand zum Sattel sind entscheidend für die Sitzhaltung und den Sitzkomfort des Fahrers. Die Wahl eines falschen Lenkers kann erhebliche Nackenschmerzen zur Folge haben. Ein zur Anatomie des Fahrers passender Fahrradsattel ist das wohl wichtigste Fahrradteil überhaupt an einem Rad.

Was der Schuh beim Jogger, ist der Sattel beim Radfahrer

Ist der Schuh des Joggers zu klein und drückt, kann er noch so modern sein, das Laufen wird zur Qual. Genauso ist es beim Sattel. Ist dieses Fahrradteil zu hart oder zu weich, zu schmal oder zu breit, dann schmerzt über kurz oder lang das Gesäß und die Fahrradtour macht keine Freude. Die Form des Sattels hängt daher nicht nur vom Verwendungszweck, sondern auch vom Gesäß des Fahrers ab, wobei die Form des Sattels an sich noch nichts über seine Bequemlichkeit aussagt. Insbesondere bei der Sattelwahl hilft eine kompetente Beratung, wenn man sich unsicher ist, welchen Sattel man wählen soll.

Dritter Kontakbereiche von Fahrer und Rad ist die Pedale

Kommen wir zum dritten Fahrradteil, über das der Fahrer in direktem Kontakt zum Rad steht: dem Pedal. Pedale gibt es je nach Einsatzgebiet in verschiedenen Bauformen. Am häufigsten findet man Blockpedale. Sie bestehen aus einem aus Stahlblech gefertigten Pedalkörper und mehr oder weniger profilierten Gummi- oder Hartkunststoffblöcken. Diese Standardpedale sind in der Regel mit nach vorne und hinten leuchtenden Reflektoren ausgerüstet, so dass der Fahrer auch bei Dunkelheit gut von anderen Verkehrsteilnehmern zu erkennen ist. Nachteil zu den nachfolgend beschriebenen Pedalen ist, dass sich mit diesen Normalpedalen keine Zugkräfte übertragen lassen. Neben diesem Standardfahrradteil gibt es noch drei weitere Pedalbauformen. Haken- bzw. Riemenpedale haben einen Käfig aus Kunststoff oder Metall, in den der Fuß des Radfahrers eingeführt und zusätzlich mit einem Riemen befestigt wird. Vorteil zum Klickpedal ist, dass der Fahrer mit jedem Schuh fahren kann. Klickpedale besitzen eine Bindung, in die man seine Spezialschuhe einrastet und so fest mit dem Rad verbunden ist. Kombipedale haben auf einer Seite eine Bindung wie Klickpedale und auf der anderen Seite eine glatte Oberfläche für normale Schuhe. Vorteil ist, dass man nicht auf einen bestimmten Schuhtyp fixiert ist, Nachteil ist, dass der Fahrer beim Losfahren die Pedale immer erst mühevoll auf die für den gerade getragenen Schuhtyp richtige Seite drehen muss. An BMX-Räder und Dirtbikes sind sogenannte „Bärentatzen“ verbaut. Sie haben eine größere Form als Standardpedale und haben einer Bärentatze nicht unähnlich geformte Metallkrallen. Sie sind extrem griffig und bieten den fürs unwegsame Gelände notwendigen Halt.

„Wer später bremst, ist länger schnell.“

Fast jeder Fahrradfahrer hat diesen saloppen Spruch schon mal gehört, so als sei eine Bremse nicht besonders wichtig. Im Gegenteil - Fahrradbremsen sind extrem wichtige Fahrradteile. Nicht von ungefähr sind sie für ein verkehrstaugliches Fahrrad laut StVZO zwingend vorgeschrieben. Geht man von der Kraftrichtung aus, unterscheidet man radial wirkende Trommelbremsen von axial wirkenden Scheiben- und Felgenbremsen. Geht man vom Angriffspunkt aus, unterscheidet man Nabenbremsen (Scheiben- und Trommelbremsen) von Felgenbremsen. Felgenbremsen sind die Fahrradteile, die am häufigsten am Fahrrad verbaut sind. Bei der Felgenbremse entsteht durch Reibung der Bremsklötze auf die Felge eine Bremswirkung. Bei der Rücktrittbremse handelt es sich um eine Trommelbremse. Kinder- und Stadträder haben häufig eine Rücktrittbremse. Sie ist wartungsarm, robust und insbesondere für Kinder leichter zu bedienen als eine über einen am Lenker angebrachten Griff zu betätigende Felgen- oder Scheibenbremse. Womit wir bei einem Fahrradteil der jüngeren Entwicklungsgeschichte wären – der Scheibenbremse. Im Gegensatz zur Felgenbremse hat die Scheibenbremse eine bessere Bremswirkung, sie ist wartungsarmer und hält länger. Auch wird beim Bergabfahren die Felge nicht heiß. Doch wie bei vielen Dingen im Leben entscheiden letztendlich der persönliche Geschmack und der Preis.

Ohne den Fahrradreifen würden wir laufen statt fahren

Ein weiteres wichtiges Fahrradteil, ohne das im wahrsten Sinne des Wortes gar nichts laufen würde, ist der Fahrradreifen. Stellt man ein Rennrad neben ein Mountainbike sticht eines sofort ins Auge: die Reifen sind total verschieden. Während der Rennradreifen extrem schmal ist und wenig bis gar kein Profil hat, um den Rollwiderstand so gering wie möglich zu halten, ist der Mountainbikereifen breit und grobstollig, um einen möglichst sicheren Halt auf unebenem Terrain zu gewährleisten. Auch was den Durchmesser anbetrifft unterscheiden sich die Reifen eines Rennrades von dem eines Mountainbikes. Mountainbikes sind in der Regel mit 26-Zollreifen ausgerüstet, auch wenn in jüngster Vergangenheit immer mehr Spitzensportler zu größeren Reifen greifen. Die Mountainbikerin Sabine Spitz entschied sich bei den Olympischen Spielen in London für die neue Reifengröße von 27,5 Zoll. Belohnt wurde sie mit der Silbermedaille. Sogar noch größere Reifen von 29 Zoll finden immer mehr Anhänger unter den Mountainbikern. Sie rollen besser über Unebenheiten, können aber nicht so schnell beschleunigt werden wie die kleineren Reifen. Da die 29-Zollreifen natürlich auch an Rädern mit größeren Rahmen verbaut werden müssen, ist diese Reifengröße allerdings nicht für Leute unter einer Körpergröße von 180 cm zu empfehlen. Bei der Rennradbereifung geht der Trend weg von extrem stark aufgepumpten schmalen Reifen hin zu etwas breiteren Reifen von 2,4 – 2,5 cm Breite, deren Rollverhalten auch bei einem Druck von unter 5 bar angenehm zu fahren ist. Insbesondere Hobbysportler greifen wegen des Fahrkomforts lieber zur etwas breiteren Bereifung.

Nabenschaltung oder Kettenschaltung?

Kommen wir zuletzt zu einem weiteren Fahrradteil, an dem sich die Geister scheiden: Nabenschaltung oder Kettenschaltung. Für den ungeübten Fahrer ist die Nabenschaltung sicherlich bequemer und einfacher zu betätigen. Man kann die Gänge mit einem Hebel schalten und muss nicht auf die vom Kinderrad her gewohnte Rücktrittbremse verzichten. Gab es früher nur Nabenschaltungen mit 3 Gängen, bietet der Markt mittlerweile auch Nabenschaltungen mit mehr Gängen (z.B. 14-Gang Nabenschaltung von Rohloff). Bei einem Rad mit einer Kettenschaltung von 27 oder 30 Gängen kann man nicht alle nutzen. Viele Einstellungen sind (fast) gleich, auch sollte man einige nicht nutzen, weil die Kette dann zu schräg laufen würde und schlimmstenfalls abginge. Wichtig bei der Kettenschaltung sind nicht die Anzahl der Gänge, sondern der kleinste und der größte Gang. Denn der kleinste Gang entscheidet über die Bergtauglichkeit und der größte über die max. Geschwindigkeit. Daher liegt der Unterschied zwischen einer 8- oder 11-Gang Nabenschaltung und einer 27- oder 30-Gang Kettenschaltung nicht nur in der Bergtauglichkeit, sondern insbesondere in der Feinabstimmung. Da Tourenfahrer und sportlich ambitionierte Fahrer mehr Wert auf eine feine Abstufung legen, werden sie in der Regel eine Kettenschaltung bevorzugen. Eine Nabenschaltung erfordert keinen großen Wartungsaufwand. Man sollte deshalb überlegen, ob man für den Weg zur Arbeit oder zum Einkaufen nicht lieber ein Rad mit einer wartungsarmen Nabenschaltung wählt. Kettenschaltungen sind empfehlenswert für sportliche Räder (auch für Trekkingräder). Diese Schaltungen haben eine breite Übersetzung und machen auch am Berg Freude. Sie brauchen aber mehr Pflege und haben einen höheren Verschleiß. So ein edles Fahrradteil wie die 14-Gang-Nabenschaltung von Rohloff ist jedoch auch für den sportlichen Einsatz ausgelegt und äußerst wartungsarm. Aber sie hat auch einen stolzen Preis. Bedenkt man aber, was eine Kettenschaltung durch Verschleiß über die Jahre an Kosten verursacht, kann sich die Mehrausgabe für eine Rohloff-Nabenschaltung durchaus lohnen.

Auch kleine Fahrradteile haben eine große Bedeutung

Die Liste der Fahrradteile ließe sich noch um ein Vielfaches verlängern. Der „normale“ Fahrradkäufer kauft aber zunächst einmal ein komplettes Rad. An Fahrradteile wie „Vorbauten“ denkt er erst, wenn der Lenker zu niedrig scheint oder der Abstand zwischen Lenker und Sattel nicht stimmt. Fahrradteile wie Speichen spielen erst dann eine Rolle, wenn eine Speiche bricht. Das gleiche gilt für kleine Fahrradteile wie Nippel und Ventile. Erst wenn man merkt, dass die Luftpumpe keinen passenden Aufsatz fürs Ventil des Rades hat, merkt man welche Bedeutung auch kleine Fahrradteile haben können.