Kundgebungen wie #FridaysForFuture, #ParentsForFuture oder #CyclistsForFuture zeigen überdeutlich, dass der Bürger nicht mehr gewillt ist länger hinzunehmen, dass sich nichts tut in Sachen Klimaschutz. Die Ziele des Pariser Klimaschutzabkommens – Begrenzung des Temperaturanstiegs, weniger Treibhausgase und finanzielle Unterstützung ärmerer Länder beim Klimaschutz – sind nicht mehr einzuhalten, wenn nicht jeder einzelne von uns jetzt und sofort anfängt, vor der eigenen Tür zu kehren.

Meine bescheidenen Beiträge bisher: Ich habe mein Auto abgeschafft, fahre seit Jahren mit dem Rad zur Arbeit, habe unser Haus dämmen lassen und dank meines vermoosten Vorgartens bereits jede Menge Feinstaub aus der Luft herausgefiltert. Während man in Stuttgart die 560 000 € teure künstliche Mooswand längst wieder abgebaut hat, nimmt mein im Halbschatten gelegenes saftiges Grün noch immer kostenlos Feinstaub auf.

Ich werde jetzt noch eine Schippe drauf legen. Nicht nur mein Auto stand die meiste Zeit nutzlos herum, auch meine Staubsauger kommen unter der Woche kaum zum Einsatz. Das wird sich jetzt ändern. Was die Stadt Kiel kann, kann ich schon lange. Ich werde den Feinstaub in meiner Straße einfach wegsaugen. Meine Sauglösung blockiert natürlich weder Gehweg noch Radweg. Betrieben wird sie solar bzw. ausschließlich mit Ökostrom.

Um die Feinstaubsauger vor Begehrlichkeiten zu schützen, werde ich sie tarnen.

Dadurch sind sie auch gleich vor Nässe geschützt. Und was ist euer Beitrag zum Klimaschutz?