Update Radwegsperrung Weiherfeldbrücke

Gestern hat das Tiefbauamt die bei der Ortsbegehung angekündigten Umlaufgitter auf der Radwegrampe aufgestellt. Der Radweg selbst war noch nicht freigegeben.

Auf Twitter hatte ich abends darüber berichtet und geunkt, dass Radfahrer mit Kinderanhänger die Umlaufgitter – umgangssprachlich auch Drängelgitter genannt – nicht gerade prickelnd finden würden.

Als ich heute Morgen kurz vor sechs in die Stadt fuhr, war der Radweg wieder frei und zwei der vier Absperrgitter waren verschwunden, sprich es gab keine Umlaufgitter mehr. Weil es ja noch stockdunkel war, habe ich das nicht fotografiert. Die beiden Fotos unten zeigen, welche Gitter verschwunden waren.

Meine spontane Reaktion war Freude. Freude darüber, dass ich nicht in Schlangenlinien um die Umlaufgitter herumfahren musste. In meiner Naivität habe ich angenommen, dass das Tiefbauamt selbst die beiden Gitter wieder entfernt hat, damit Lastenradfahrer oder Radfahrer mit Anhänger problemlos den Radweg befahren können und trotzdem durch die zwei verbliebenen Gitter ausgebremst werden.

Ich habe auf Twitter meine Freude kundgetan und lag voll daneben. Im Laufe des Tages hat sich nämlich herausgestellt, dass Vandalen die beiden „Drängelgitter“ mit Gewalt aus dem Boden gerissen und in die Alb geworfen haben. Dies habe ich im Dunkeln natürlich nicht bemerkt. Für mich sah es so aus, als habe man zwei der Gitter wieder entfernt und den Radweg offiziell wieder freigegeben. Details sind auf dem Blog von Frank Thissen nachzulesen.

Mutwillige Zerstörung von fremdem Eigentum und Vandalismus geht gar nicht. Nur weil mir die Lösung des Tiefbauamts nicht gefällt, kann ich nicht einfach hergehen und Gitter brachial aus dem Boden reißen. Da schließe ich mich voll und ganz Herrn Thissen an, der auf seiner Website schreibt

Solcher Vandalismus verhindert jeden Dialog und eine Verbesserung der Situation!

Bin mal gespannt, wie die Lage vor Ort aussieht, wenn ich nachher wieder nach Hause fahre.