Radelblog

Das Rad – Fortbewegungsmittel und Lebensgefühl zugleich

Schlagwort: Verkehrssicherheit Seite 1 von 19

Danke Karlsruhe!

Wer hätte gedacht, dass ich mich mal mit Vorfreude auf den Weg zum Zirkel machen würde. Als Radfahrer habe ich diese Straße schon immer gehasst. Sie war die Karikatur einer Fahrradstraße, aber keine Fahrradstraße. Doch jetzt wird der MIV gekonnt ausgebremst. Der Zirkel kann nicht mehr als Durchfahrtsstraße missbraucht werden, er ist jetzt von beiden Seiten eine Sackgasse.
Diese seit gestern stehenden Schilder sind bei vielen Radfahrern schon fast so was wie eine Pilgerstätte. Ich war nicht die einzige, die dieses Motiv mit der Kamera festhalten wollte.

Radfahrer frei, rien ne va plus für den MIV!

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Die Fronten sind verhärtet

Gestern hatte ich Standdienst beim ADFC Karlsruhe auf DAS FEST. Letztes Jahr haben wir außerhalb des Geländes Fahrräder codiert. Dieses Mal waren wir lediglich mit einem Infostand vertreten. Es war brütend heiß. Wir hatten unter dem Zelt wenigstens ein bisschen Schatten, die Festbesucher flanierten in der prallen Sonne an den vielen Infoständen vorbei.

Da es bei uns keine Gimmicks in Form von Hüten, Taschen oder Kugelschreiber gab, hielt sich der Ansturm der Massen in Grenzen. Wer zu uns kam, wollte entweder konkrete Informationen oder sich beschweren. Ersteren konnten wir natürlich helfen. Schließlich hatten wir umfangreiches Info- und Kartenmaterial dabei oder konnten die zuständigen Ansprechpartner benennen.

Schwieriger waren die Kandidaten, die mal so richtig vom Leder ziehen wollten.

Als ich unlängst mit meinem Hund auf dem Gehweg in der Bahnhofsstraße in Richtung Innenstadt unterwegs war, da hätte doch beinahe ein Radfahrer, der von der Brücke beim Zoo kam, meinen Hund überfahren. Als ich was gesagt habe, hat der Mann mich bespuckt!

Was soll man darauf sagen? Am besten man sagt zunächst mal gar nichts, sondern hört nur zu und „grunzt“ therapeutisch.

Ja, auch unter den Radfahrern gibt es Armleuchter. Auch ich hasse es, wenn mir im Dunkeln ein Radfahrer ohne Licht entgegenkommt, als Geisterfahrer unterwegs ist oder bei Rot über die Kreuzung fährt, während ich wie ein Lämmchen auf Grün warte. Aber Idioten gibt es unter allen Verkehrsteilnehmern.

Es ist extrem schwierig bis unmöglich, mit Leuten zu diskutieren, die ihr Feindbild fest verankert im Kopf haben. Man kann sie weder mit Gegenbeispielen noch mit Daten und Fakten eines Besseren belehren. Ihre subjektive Wahrnehmung ist eine andere und damit basta. Sie erinnern sich einfach nicht an die vielen Radfahrer, die sich den Regeln entsprechend verhalten, sondern nur an die wenigen Idioten, die sich über alle Regeln hinwegsetzen.

Warnwesten

Warnwesten für Radfahrer – wieso soll ich so ein Ding eigentlich anziehen? Stelle ich eine Gefahr dar? Ich mag die Westen nicht, zumal frau sich eine in der Regel 3XL große Warnweste zig Mal um den Bauch wickeln kann.
Aber Ausnahmen bestätigen ja bekanntlich die Regel. Diese Weste von Glückskind ziehe ich gerne an. Mit dieser Weste errege ich Aufmerksamkeit bei Dunkelheit und zaubere tagsüber ein Schmunzeln auf die Lippen der hinter mir fahrenden Radfahrer. Ob die Botschaft bei Autofahrern ankommt? Die Hoffnung stirbt zuletzt!

Und Glückskind bietet diese Westen nicht nur in Zeltgrößen an, sondern auch für schlanke Frauen.

Fundstücke am Wegesrand

Wer mit dem Rad oder zu Fuß unterwegs ist, dem fallen viele Dinge auf, die man vom Auto aus nicht bemerken würde. Manche dieser Dinge zaubern einem ein Lächeln ins Gesicht, andere machen einen wütend oder traurig.
Wütend war ich vor zwei Tagen über diesen Zeitgenossen – Kippe im Mund und Bierflasche in der Hand. Alkohol am Lenker ist ein absolutes No-Go! Ins Schlingern geriet er, als er unterwegs die Flasche von einer Hand in die andere wechselte, um sein Smartphone aus der Jackentasche zu fummel. Da Betrunkene ja bekanntermaßen ihren Schutzengel oft dabei haben, ist er aber nicht gestürzt, zumindest nicht solange ich hinter ihm fuhr.

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Was Radfahrende wissen sollten

Was Radler wissen sollten, hat Stiftung Warentest Ende Februar in einem Special kompakt zusammengefasst.

Folgende Themen werden behandelt:

  • Fahrradkauf
  • Fahrradhelm und Beleuchtung
  • Beifahrer Kind
  • Verkehrsregeln
  • Fahrradschloss und Versicherung
  • Reparatur und Wartung
  • Mit dem Rad auf Reisen

Im Text wird auch auf frühere Veröffentlichungen und Testergebnisse verwiesen, die man teilweise nur gegen Bezahlung einer Gebühr freischalten kann.  Ganz so kostenlos wie das Special zunächst anmutet, ist es also nicht.

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Das verkehrssichere Rad

Der Schuster hat ja bekanntlich die schlechtesten Schuh. So musste ich mich unlängst von meinem Kollegen belehren lassen, dass die drei Räder, mit denen ich meist unterwegs bin – mein Reiserad von Rennstahl, das Faltrad von Tern und das Lastenrad von Riese u. Müller – allesamt nicht den Anforderungen der StVZO entsprechen was die Beleuchtungsanlage betrifft.

Bei meinem Faltrad war mir das bewusst, bei meinen anderen beiden Rädern hätte ich Stein und Bein geschworen, dass sie mit allen vorgeschriebenen und bauartgenehmigten lichttechnischen Einrichtungen ausgerüstet sind, die der Gesetzgeber vorschreibt.

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Rückblick – Critical Mass Oktober

Vor einer Woche habe ich die Gretchen-Frage gestellt:

Wie familienfreundlich sind Karlsruher Straßen?

Dies wollten wir auf der gestrigen CM ein wenig in Augenschein nehmen. Eins ist sicher, die Critical Mass selbst ist sehr familienfreundlich. Auch gestern waren wieder viele Eltern mit ihren Kindern im Schlepptau gekommen. Manche saßen noch im Kindersitz hinten auf dem Gepäckträger oder vorne im Lastenrad, aber es waren auch wieder viele Kinder und Jugendliche mit eigenem Rad dabei.

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Wie familienfreundlich sind Karlsruher Straßen?

Bei der nächsten Critical Mass am Freitag, den 26. Oktober begeben wir uns auf Spurensuche. Karlsruhe will Fahrradhauptstadt werden und investiert eine Menge Geld in den Ausbau der Infrastruktur.

Aber wie sicher sind Fahrradstraßen, die für den KFZ-Verkehr freigegeben sind, und fühlt man sich als Radfahrer auf einem Schutzstreifen durch eine gestrichelte weiße Linie wirklich geschützt?

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Radwegsperrung an der Weiherfeldbrücke

Wie viele Fahrradpendler aus den Bergdörfern fahre ich jeden Morgen über die Weiherfeldbrücke in Richtung Innenstadt und abends denselben Weg wieder zurück. Seit kurzem hat sich die Situation dort für Radfahrer aufgrund von Bauarbeiten in der Straße Links der Alb verschärft. Erst konnte man die Baustelle noch in Richtung Brücke rechts passieren, jetzt ist der Weg versperrt und die Absperrgitter sogar mit Ketten und Schlössern gesichert, damit ja niemand die Absperrung beiseite stellt, wie bisher an Wochenenden und nach Feierabend geschehen.

Radweg Richtung Innenstadt gesperrt, obwohl nicht notwendig

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Halbwissen auf Rädern

Seit dem 19. Januar 2013 hat der Führerschein nur noch eine Lebensdauer von 15 Jahren. Danach muss es umgetauscht werden, damit das Dokument und das Lichtbild immer auf einem halbwegs aktuellen Stand sind. Ob der Führerscheinbesitzer, dem dieses Dokument gehört, auch auf dem aktuellsten Stand ist, was seine Kenntnis der Straßenverkehrsordnung anbetrifft, interessiert komischerweise niemanden. 

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