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Impressionen von der Spezi 2017

Was sofort auffällt, wenn man die Spezi in Germersheim besucht – die Ordner, die den Verkehr lenken sollen, haben kaum was zu tun, denn die meisten Besucher kommen sowieso mit dem Rad.

Die Atmosphäre ist entspannt. Räder wohin man auch schaut. Wer in Germersheim während des Spezi-Wochenendes auffallen will, kommt mit einem „normalen“ Rad. Ich weiß nicht, was interessanter ist, das Angebot an Rädern und Zubehör auf dem Messegelände oder die Messebesucher und ihre Räder, die sie längs der Straßen abgestellt haben.

Die Räder der Besucher:

Zu zweit macht Radfahren einfach mehr Spaß




Spezi – Spezialradmesse in Germersheim 2016

Die internationale Spezialradmesse – kurz SPEZI genannt – ist die weltgrößte Messe für Liegeräder, Falträder, Dreiräder, Vierräder, Tandems, Velomobile, E-Bikes und Pedelecs, Reha-Mobile, Lasten- und Transporträder, Klassiker, Fahrradanhänger, Ruderräder, Familienräder, Stufentandems, Tretroller, Sesselräder, Einräder und Kombinationen daraus. Diese Messe bietet einfach alles, außer „normale“ Fahrräder. Sie findet am kommenden Wochenende im beschaulichen Germersheim statt.
Ins Leben gerufen hat sie Haasies Radschlag – ein Germersheimer Fachgeschäft für Spezialräder. Seit 2008 ist Hardy Siebecke verantwortlich für die Durchführung dieser Veranstaltung. Die einzigartige Ausstellung für Räder jenseits des Mainstreams verzeichnet seit Jahren steigende Aussteller- und Besucherzahlen. Ein Grund dafür ist mit Sicherheit der große Testparcours und das breite Spektrum muskelbetriebener Fortbewegungsmittel.
SPEZI 2016 (Bild: Spezialradmesse)

SPEZI 2016 (Bild: Spezialradmesse)

Letztes Jahr zeigten mehr als 120 Aussteller aus 17 Ländern die neusten Produkte und Trends. Abgerundet wird die zweitägige internationale Spezialradmesse wie jedes Jahr durch Fachvorträge, praktische Vorführungen und eine große Verlosung.




Downhill mit dem Trike

Das wäre wahrscheinlich auch mal was für meinen Chef-Chef – mit einem seiner Trikes einen Trail runtersausen.Geht nicht? Wegen der Breite des Trikes bestimmt nicht überall, aber die Deutsche Meisterin im MTB Enduro, Franziska Meyer, hat verletzungsbedingt mit einem Trike trainiert und ist in Breitenbrunn spaßeshalber sogar einige Wertungsprüfungen des Enduro-Rennens damit gefahren:

TRAILTECH Mountainbiking – Franzi on the Scorpion Enduro from TRAILTECH Mountainbiking on Vimeo.

TRAILTECH Mountainbiking team member Franziska Meyer recovers from her shoulder injury and rides the „Scorpion Enduro“ by HP Velotechnik. Location: Trailcenter Rabenberg, Erzgebirge

www.trailtech.de
www.hpvelotechnik.com




Spezi 2015

Kinder, wie die Zeit vergeht! War ich nicht gerade auf der Spezi 2014? Kaum zu glauben, dass das schon wieder ein Jahr her sein soll.

Am 25. und 26. April findet in Germersheim zum 20. Mal die über die Landesgrenzen hinaus bekannte Spezialradmesse – kurz Spezi genannt – statt. Die Messehallen der pfälzischen Kleinstadt sind bis auf ein paar Plätze bereits ausgebucht. Die Aussteller kommen aus aller Herren Länder. Im letzten Jahr zeigten mehr als 100 Austeller aus 14 Ländern ein breites Spektrum Muskel- und Motor betriebener Fortbewegung auf einem, zwei, drei oder vier Rädern. Wenn man mal von „normalen“ Zweirädern absieht, findet man auf der Spezi einfach alles: Liegeräder, Dreiräder, Velomobile, Lastenräder, Falträder, Tandems, Reha-Mobile, Zubehör und vieles mehr.

Was einfach super ist in Germersheim, ist das große Freigelände, auf dem man fast alle Modelle ausgiebig ausprobieren kann. 

Als besonderer Höhepunkt ist 2015 eine Sonderausstellung im Touristen-Zentrum der Stadt geplant. Mit einem Potpourri von Rädern und Bildern soll die Atmosphäre der 1. Spezi 1996 wiedergegeben werden. Aussteller der ersten Stunde zeigen, wie sie parallel zur Spezi gewachsen sind.

Am Sonntag, den 26. April werden die beiden belgischen Rad-Artisten Riju und Juki von Che Cirque erwartet. Sie zeigen, was man mit Reifen und Rädern so alles anstellen kann. 

Fürs Jubiläumsjahr rechnet Spezi-Veranstalter Hardy Siebecke wieder mit mehr als 10.000 Besuchern aus dem In- und Ausland.

Wenn das Wetter Ende April mitspielt, erwarten wir ein Jubiläum mit Besucher- und Ausstellerrekorden. Besonders die drei Probeparcours – mit rund 200 Modellen zum Ausprobieren – bescheren uns viel Publikum, über 3.000 Gäste machen von den Parcours jedes Jahr regen Gebrauch.

Als weiteres Besuchermagnet wird außerdem das 3. Cargo-Bike-Rennen – ein nicht ganz ernst gemeintes Lastenradrennen mit mehr als 14 Teams – am Messe-Samstag viel Publikum anlocken. Abgerundet wird das Programm durch spannende Reisereportagen, Diashows und Vorträge rund ums Spezialrad.

Also, auf ihr Brüder in die Pfalz, ins beschauliche Germersheim!




Spezi 2014

Gestern lud das Wetter nicht so wirklich zum Radfahren ein. Außerdem hatte ich mir nach den drei Mountainbike-Touren am Donnerstag, Freitag und Samstag auch eine regenerative Pause verdient. Also bin ich mit meinem Mann nach Germersheim zur diesjährigen Spezialradmesse Spezi 2014 gefahren. Schon an den am Wegesrand abgestellten Rädern der Besucher konnte man ablesen, dass die Spezi was für Fahrradfreaks ist, die das Außergewöhnliche suchen: Klappräder standen einträchtig neben Trikes, Liegerädern und selbstgebauten Klapprädern. Wer „normale“ Fahrräder, Mountainbikes, Tourenräder oder Rennräder suchte, der war auf der Spezi falsch, denn die Radmesse im pfälzischen Germersheim ist laut Veranstalter die wohl größte Spezialradmesse der Welt.

Ich war erstaunt, was es dort alles zu sehen gab:

Liegefahrräder mit 2 oder 3 Rädern

Sportives Liegerad

Sportives Liegerad

Velomobile (erinnern ein wenig an den Messerschmitt Kabinenroller)

Velomobil, getestet auf der Spezi 2014

Velomobil, getestet auf der Spezi 2014

Aber es gab noch vieles mehr zu bestaunen: Tandems (auch Janustandems, bei dem der Lenker und der Beifahrer Rücken an Rücken sitzen), Quadrocycles (Liegerad für 2 und 4 Personen) und ElliptiGos (eine Art Stepprad, von dem ich an anderer Stelle schon berichtet habe). Wer sich lieber kutschieren lassen wollte, der setzte sich in eine der vielen Rikschas, ließ sich auf einem Lastenrad herumfahren oder genoss den Trubel auf dem Conference-Bike.

Ich bin ja bekanntermaßen kein Freund von E-Bikes oder Pedelecs, aber das E-Rennrad der Firma Vivax könnte mich auch reizen, sei es auch nur um ambitionierte Rennradfahrer am Berg zu überholen, was sie ärgern würde, denn wer lässt sich schon gerne von einer Frau noch dazu von einer älteren Frau überholen.

Vivax Rennrad mit Antrieb im Sattelrohr

Vivax Rennrad mit Antrieb im Sattelrohr

Wenn man nicht wüsste, dass sich im Sattelrohr ein 200 Watt Antrieb befindet, würde man das E-Rennrad doch glatt für ein ganz „normales“ Rennrad halten. Das gleiche bietet die Firma natürlich auch als Mountainbike. Der Akku ist wie man sieht in einer herkömmlichen Satteltasche untergebracht. Abtrieb und Akku wiegen nicht mal 2 kg, so dass das Gesamtgewicht des Rennrades unter 10 kg liegt.

Alle Fahrzeuge waren nicht nur zu bestaunen, sondern konnten auf dem riesigen Testgelände, das sich durch einen großen Teil der Stadt zog, ausprobiert werden. Am besten hat mir das E-Bike und Pedelec Testgelände im Festungspark „Fronte Lamotte“ gefallen. Dort gibt es nämlich ein paar Steigungen, dass man auch testen konnte, wie sich so ein Bike mit eingebautem Rückenwind am Berg verhält.

Testgelände auf der Spezi 2014




Unterschätze nie jemanden wegen seines Alters oder Gewichts

  • Unterschätze nie jemanden, weil er dicker ist als du.

Das habe ich mir schon vor Jahren abgewöhnt. Nur weil jemand etwas mehr Hüftgold mit sich rumschleppt als du, heißt das noch lange nicht, dass er unfit ist. Viele vermeintlich unsportlich aussehende Mitläufer auf Volkläufen, waren schon geduscht, als ich keuchend ins Ziel kam.

  • Unterschätze nie jemanden, weil er älter ist als du.

Nehmen wir die Laufergebnisse des jüngsten Bienwald-Marathons: die Siegerzeit in der Altersklasse M65 (65-69 Jahre) bei den Männern war 3:23 h. Könntet ihr da mithalten?

Gestern war in unserem Lokalblatt ein Bericht über einige dieser jung und fit gebliebenen „Alten“. Eine davon kenne ich persönlich: Erika Krüger. Sie hat erst im zarten Alter von 40 mit dem Laufsport begonnen. Jetzt im Alter von 79 sieht sie aus wie 60 und ist amtierende Weltmeisterin im Halbmarathon in 2:31 h. Wenn man bedenkt, dass sie diese Zeit auf der Straße im heißen Porto Alegre, Brasilien, gelaufen ist, kann man nur sagen „RESPEKT“.

Noch ein Beispiel dafür, dass man Menschen nicht aufgrund ihres Alters unterschätzen sollte, ist Anton Plank aus Ettlingen. Obwohl weit über 80, hat er mit seinem im Juli 2012 gekauften Liegedreirad bis Mitte Februar 2014 bereits 92400 Kilometer zurückgelegt. Das ist mehr als zwei Mal um die Erde! Obwohl ich jeden Tag mit dem Rad zur Arbeit fahre und auch sonst viele Strecken mit dem Rad zurücklege, komme ich mal gerade auf knapp 10000 Kilometer pro Jahr.

Was lernen wir daraus? Es ist nie zu spät mit dem Laufen oder Radfahren anzufangen. Ob ihr dick seid oder dünn, alt oder jung, männlich oder weiblich, jeder kann es tun, und zwar auf seine Weise und entsprechend seiner Fitness. Selbst meine Tante fährt mit ihren 92 Jahren noch jeden Tag mit ihrem Dreirad durchs Dorf zum Bäcker, besucht Freunde und genießt das Leben. Ihr könnt das auch, ihr müsst nur damit anfangen.




Verkehrsunfall

Wenn nichts mehr so ist wie es mal war
Jeden Tag lesen wir es in der Presse „Fahrradfahrer bei Unfall lebensgefährlich verletzt“. Wir sind zwar geschockt gehen aber nach ein paar Minuten wieder zur Tagesordnung über. Aber wenn so ein Schicksalsschlag jemanden aus dem direkten Umfeld trifft, ist das anders.