Tag: Schloss

Fahrraddiebstahl verhindern

Man kann Fahrraddiebstahl zwar nicht komplett verhindern, aber es potentiellen Dieben möglichst schwer machen, indem man ein hochwertiges Schloss verwendet, sein Rad ab- und an einen festen Gegenstand anschließt und es codieren oder mit einem GPS-Tracker versehen lässt.

Die Polizei Berlin wirbt derzeit auf Twitter um mehr Wachsamkeit. Das nenne ich mal zeitgemäße Kommunikation!

Alle 15 Minuten verliebt sich ein Dieb in ein fremdes Fahrrad …

Wie man laut Polizei Berlin sein Rad am besten schützt, könnt ihr hier nachlesen.




Fahrradschlösser – Geschenkbänder für Diebe

Geschenkbänder für Diebe – so nennt die Polizei scherzhaft die dünnen, langen Fahrradschlösser, die man für ein paar Euro kaufen kann. Sie suggerieren Sicherheit, bieten aber im Grunde keinen ausreichenden Schutz, es sei denn man hat sein Rad ständig im Blick. Es braucht nicht mal schweres Gerät, um sie zu öffnen, bei manchen reicht schon eine simple Kneifzange.




Bild der Woche

Fahrrad ab-/anschließen, aber richtig

Fast alles richtig gemacht, aber nur fast

Best case ist heute Abend alles noch da – das Rad und der Helm. Worst case fehlt der Rahmen und das Hinterrad.

Das Schloss entspricht in seiner Qualität in etwa dem Anschaffungspreis des Rades. Der Besitzer hat auch insofern alles richtig gemacht, dass er sein Rad nicht nur ab-, sondern auch am Fahrradständer angeschlossen hat. Gut ist ebenfalls, dass das Vorderrad gesichert ist, das sich ja viel schneller ausbauen lässt als das Hinterrad. Aber in diesem Fall könnte das nach hinten losgehen, da nur das Vorderrad und nicht auch der Rahmen gesichert ist. Euer Schloss sollte immer lang genug sein, dass ihr damit Rahmen und Vorderrad an einen festen Gegenstand anschließen könnt.




Fahrraddiebe haben Hochsaison

Jedes Jahr das gleiche Spiel – kaum hat die Fahrradsaison begonnen, nehmen die Fahrraddiebstähle zu.

Hier ein paar Zahlen:

In Deutschland wurden letztes Jahr im Durchschnitt täglich 930 Fahrräder gestohlen. Insgesamt wurden knapp 339.760 Fahrraddiebstähle gemeldet. Wenn man sich mal die Dunkelziffer vorstellt, dann kommen da ganz schön viele Fahrräder zusammen, die auf diese Weise den Besitzer gewechselt haben. In Österreich lag die Anzahl der gestohlenen Räder in 2014 bei 28.272 Stück. Tourismusregionen waren am meisten betroffen. In Tirol verzeichneten die Behören einen Anstieg von 24,5 % gegenüber dem Vorjahr. In der Schweiz nehmen Fahrraddiebstähle sogar 85 % aller gestohlenen Fahrzeuge ein. Neben 41.000 gestohlenen Fahrrädern und E-Bikes erscheinen 1715 PKW geradezu lächerlich wenig.

Insbesondere hochwertige und teure Fahrräder und E-Bikes werden bei Langfingern immer begehrter. Das überrascht nicht wirklich. Was mich aber überrascht hat, ist eine Studie aus England, die besagt, dass die meisten Diebstähle in der näheren Umgebung des Besitzers verübt werden. Viele Menschen leben im Irrglauben, dass ihr im heimischen Garten, Hinterhof oder in der unverschlossenen Garage abgestelltes Rad vor Diebstahl sicher sei. Leider ist dem nicht so. Das musste auch unlängst einer unserer Werkstudenten erfahren. Er hatte sein Rad mit einem Faltschloss von ABUS abgeschlossen und im Innenhof neben anderen Fahrrädern abgestellt. An einen festen Gegenstand angeschlossen hatte er es nicht. Als er aus dem Urlaub zurückkam, war sein Fahrrad weg.

Abschließen allein reicht eben nicht, auch nicht auf dem eigenen Grundstück. Ganz verhindern kann man einen Diebstahl zwar nicht, aber man kann es einem potentiellen Langfinger extrem schwermachen. Tipps dazu findet ihr hier.

 




Sieger im Fahrradklimatest und Sieger beim Fahrradklau

Wir sind in Baden-Württemberg Spitze in punkto Fahrradfreundlichkeit, wir sind aber auch Spitze in Sachen Fahrradklau. In keiner anderen Stadt Baden-Württembergs werden so viele Fahrräder gestohlen wie in Karlsruhe. Wir toppen Stuttgart um 100 Prozent, obwohl dort doppelt so viele Menschen wohnen wie in Karlsruhe. Das hört sich viel an, wundert mich persönlich aber nicht wirklich. Karlsruhe ist flach und damit schon alleine von der Topographie prädestiniert fürs Radfahren und Stuttgart liegt unten in einem Kessel. Wer von der Stuttgarter Innenstadt in die umliegenden Vororte will, muss schon leidenschaftlich gerne mit dem Rad fahren. Gelegenheitsradler tun sich das nicht täglich an.

Kein Wunder also, dass bei uns mehr Räder gestohlen werden, es stehen ja auch mehr davon herum.

Wo werden am meisten Räder gestohlen:

  • Bahnhof
  • Innenstadt
  • KIT

Auch das ist logisch, am Bahnhof, in der Innenstadt und an der Uni haben potentielle Diebe auch die meiste Auswahl.

Wer die Wahl hat, hat die Qual

Laut Untersuchung war jedes sechste gestohlene Fahrrad ungesichert abgestellt und / oder gar nicht abgeschlossen oder hatte eine schlechte Sicherung (Billigschloss). Auch wenn Räder durch ein hochwertiges Schloss abgeschlossen sind, schützt dies nicht wirklich vor Diebstahl, wenn man es mühelos wegtragen kann. Ein Rad gehört nicht nur abgeschlossen, sondern an einen festen Gegenstand angeschlossen.




Bild der Woche

Diebstahlsicherung in Costa Rica

Diebstahlsicherung in Costa Rica

Wofür Handschellen doch alles gut sein können! Aufgenommen von Birgit auf ihrer jüngsten Reise durch Costa Rica.




Not macht erfinderisch

Nicht jeder hat eine Garage oder anderweitige Unterstellmöglichkeit für sein Rad. Wohin mit dem guten Stück über Nacht? Wenn die Wohnung zu klein ist oder man keine Lust hat, das Rad morgens und abends die Treppe rauf und runter zu schleppen, dann muss man sich schon eine andere Lösung überlegen
Morgens fahre ich immer an einem langgestreckten Wohnkomplex vorbei, an dem jemand sein Rad auf ungewöhnliche Weise abgestellt hat. Das fehlende Vorderrad soll potentielle Diebe abschrecken, das Rad zu stehlen. Um den Sattel mitgehen zu lassen, müsste man das Rad umdrehen, was allerdings wegen des Schlosses – das zugegebenermaßen ein Witz ist – etwas umständlich wäre.

Ungewöhnliche Bedingungen erfordern ungewöhnliche Maßnahmen

Ich bin mal gespannt, wie lange ich das Rad dort morgens noch sehen werde, denn die Idee ist zwar super, aber das blaue Schloss gehört schnellstens durch ein besseres ersetzt. Da reicht schon der billigste Bolzenschneider, um das Schloss zu durchzuschneiden.




Der Fahrradklau geht um

Einmal nicht aufgepasst und schon ist es weg, das geliebte Rad
Hat man euch schon mal euer Rad gestohlen? Mir ja. Ist zwar schon etwas her, aber ich könnte mich heute noch ohrfeigen, dass ich nicht besser darauf aufgepasst habe. In meiner Naivität hatte ich einfach angenommen, dass man mein Rad, das ich knallrot lackiert hatte und das als einziges Rad weit und breit einen Harleylenker hatte, schon nicht stehlen würde, weil es viel zu auffällig war. Da hatte ich falsch gedacht. Vom Warenwert her hielt sich der Verlust zwar in Grenzen, aber der emotionale Verlust war groß, schließlich hatte der alte Stößer mir mein ganzes Studium über treue Dienste geleistet.Welche Emotionen nach so einem Diebstahl hochkommen, spiegelt auch der nachfolgende Zettel wieder, den ich auf einer interessanten Blogseite gefunden habe.

Zettelgold


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Fahrradpiranhas

Wenn Teile vom Rad plötzlich fehlen
Auf dem Heimweg vom Büro war ich unlängst beim Discounter des weißen Mannes um noch ein paar Einkäufe zu tätigen. Mein Rad habe ich am dafür vorgesehenen Radständer angeschlossen. Neben meinem Rad stand ein wunderschöner Stößer mit edlem Ledersattel. Der fiel sofort ins Auge. Leider nicht nur mir, sondern auch anderen. Denn als ich nach höchsten 10 Minuten wieder draußen war,  war er weg, der tolle Sattel, geklaut von einem „Fahrradpiranha“. Fahrradpiranhas stehlen nicht unbedingt das ganze Rad, das ist ja in der Regel irgendwo angeschlossen, sondern alles was am Rad nicht niet- und nagelfest ist. In diesem Fall war es der Sattel. Es hätte auch die Beleuchtung, der Tacho oder sonst ein Teil des Rades sein können. Schließlich kann man ja nicht alles abschließen oder anketten. Schlimmstenfalls kommt man zu seinem Rad zurück und findet nur noch das am Radständer angeschlossene Vorderrad vor.

Wheel of stolen bicycle

Super Schloss, doch leider war das Rad falsch angeschlossen!


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