Tag: Rohloff

10 000 Kilometer

Kinder, wie die Zeit vergeht! Vor gut einem Jahr habe ich mein neues Trekkingrad mit Getriebenabe SPEEDHUB 500/14 gekauft und bin jetzt 10 000 Kilometer damit gefahren. Da kommt ganz schön was zusammen, wenn man jeden Tag mit dem Rad zur Arbeit fährt.

In Radlerkreisen kursiert der folgende Spruch zur SPEEDHUB 500/14:

Bei Kilometer 100.000 ist sie gerade mal gut eingefahren.

Da habe ich ja noch viel Fahrfreude vor mir 🙂

Welche Strecken und Witterungsverhältnisse die Rohloff-Schaltung meistern kann, könnt ihr übrigens auf der Hersteller Seite selbst nachlesen. Dort gibt es viele interessante Erfahrungsberichte von wahren Vielfahrern.




28″ Reiserad von Rennstahl

Vor ziemlich genau einem Jahr habe ich mir das Reiserad gekauft. Kaufentscheidend waren das Aussehen – typisch Frau wird jetzt mancher sagen – der Stahlrahmen, die Rohloff-Schaltung und die hochwertige Ausstattung:

  • Bremsen: Shimano XT Scheibenbremsen (vorne 180 mm, hinten 160 mm)
  • Nabendynamo: SON 28 Disc 10 mm
  • Licht: SON Edelux II
  • Rücklicht: Busch und Müller TOPLIGHT Line Brake Plus, 50 mm
  • Kettenblatt/Kurbel: Truvativ Stylo 1.1G 42 Zähne
  • Sattel: Brooks Cambium C17

Reiserad von Rennstahl – eine Augenweide

  • Gefahrene Kilometer: knapp 8000
  • Wo gefahren: Hauptsächlich Straße
  • Verschleiß-/Verbrauchsmaterial: 2 Schläuche (Plattfuß), 1 Kette, 1 Ölwechsel (Schaltung) und 2 Bremsbeläge
  • 1 Crash („sturzbedingte Selbstverletzung“ ohne Fremdeinwirkung aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit).
    Ergebnis: Kratzer am Schutzblech, 2 neue Pedale, ansonsten alles tiptop



Reifenwechsel bei der Rohloffschaltung

Vor dem Kauf meines neues Trekkingrades mit Rohloff-Schaltung habe ich unzählige Vergleichstests zu den verschiedenen Schaltungstypen studiert.

  • Wie viele Gänge und welche Übersetzung brauche ich?
  • Wie viel Bedienungskomfort ist mir wichtig?
  • Welchen Stellenwert haben für mich geringe Wartung und Langlebigkeit?

Die Vorteile der Rohloff-Schaltung in punkto Wartung und Langlebigkeit waren letztendlich ausschlaggebend für meine Kaufentscheidung. Wenn ich mir bewusst gewesen wäre, dass man den Hinterreifen bei einer Rohloff-Schaltung viel einfacher wechseln kann als bei einer Kettenschaltung, hätte ich vielleicht schon viel früher zugeschlagen.

Bei der Kettenschaltung muss ich jedesmal aufs Neue überlegen, wie die Kette verläuft. Muss sie erst über die eine oder die andere Umlenkrolle. Egal ob das Rad auf dem Kopf steht oder am Montageständer hängt, ich stehe in der Regel davor wie ein Vollpfosten, habe vom vielen Probieren schwarze Finger und keine Ahnung, wo ich welche Rolle hindrücken muss, damit es passt.

Dieses Problem habe ich mit der Rohloffnabe jetzt nicht mehr. Keine Umlenkrollen, kein „wie war das noch?“, keine dreckigen Finger!

Einfach den höchsten Gang einstellen, die Rändelschraube an der Schaltansteuerung losdrehen, Schaltansteuerung abziehen, Hinterrad ausbauen, Schlauch wechseln, Hinterrad einbauen, Schaltansteuerung aufstecken und Rändelschraube mit der Hand wieder festdrehen. Fertig!




28″ Reiserad von Rennstahl

Da die Hersteller, deren Räder wir vertreiben, keine Trekking-/Reiseräder mit Stahlrahmen anbieten, ich aber unbedingt wieder ein Rad mit dünnen Rohren haben wollte, die in meinen Augen viel eleganter und filigraner aussehen als Alurahmen, habe ich mich notgedrungen bei der Konkurrenz umgeschaut und bin bei Rennstahl / Falkenjagd fündig geworden. Wie recht doch meine Kollege hat mit seinem Spruch:

Auch andere können gut!

Hier ist es – mein neues Trekkingrad der bayerischen A. & A. Kirschner Fahrradmanufaktur GbR:

Rennstahl Trekkingrad

Sieht toll aus, nicht wahr. Aber gutes Aussehen ist nicht alles, beim Fahrrad kommt es vor allem auf die inneren Werte an:




Rohloff Schaltung – nach 100.000 km gut eingefahren

Meiner ältesten Tochter hat man ja unlängst das Rad gestohlen. Da es rein statistisch gesehen unwahrscheinlich ist, dass es wundersam wieder auftauchen wird, habe ich ihr mein zwei Jahre altes Trekkingrad „vererbt“. Nein, ich bin kein Gutmensch. Mich trieben vielmehr egoistische Motive, diente mir der Verlust des Rades doch als Ausrede, mich nach einem neuen Alltagsrad umschauen zu dürfen.

Ich bin in jüngster Zeit immer häufiger gefragt worden, warum ich eigentlich mit einer Kettenschaltung unterwegs bin.

Anke, du fährst so viele Kilometer im Jahr, wieso hast du eigentlich kein Rad mit Rohloff Schaltung oder Pinion Getriebe? Denk doch mal an all die Ketten und Kassetten, die du schon verschlissen hast!

Das hat schon eine Weile an mir genagt. Mein Trekkingrad hat zwar schon gut 15.000 Kilometer auf dem Buckel, aber es ist ja trotzdem noch in einem Topzustand. Ich wäre nie im Leben auf die Idee gekommen, mir nach zwei Jahren schon wieder ein neues zu kaufen. Doch jetzt hatte ich ja eine Ausrede, mich auf dem Markt nach einem Rad fürs Leben umzusehen, Testberichte zu studieren, andere Vielfahrer zu befragen und mir ein Objekt der Begierde auszusuchen.

Eines war von vornherein klar, diesmal würde ich keine Kompromisse eingehen und schon gar nicht die Katze im Sack kaufen, d.h. ohne vorherige Probefahrt würde ich mir kein Rad mit einer teuren Schaltung zulegen. Und wenn schon eine teure Schaltung, dann müssen auch die anderen Komponenten des Rades qualitativ stimmen. Vor dem Kauf wollte ich mich davon überzeugen, dass die Rohloff Nabenschaltung mir sowohl bergauf – auch bei  extremer Steigung – als auch in der Ebene genug Bandbreite liefern würde.