Schlagwort: Regenjacke

Was ich nicht anhabe, kann auch nicht nass werden

Petrus meint es derzeit nicht gut mit uns. Entweder es ist schwül und heiß oder es ist schwül und regnet. Da kann man es sich aussuchen, ob man lieber schwitzt und nass wird oder gleich ganz auf Regenbekleidung verzichtet.

Ich würde jetzt nicht so weit gehen wie Marîo Cipollini …

.. und nackt fahren – tat er übrigens aus anderen Gründen -, aber ab bestimmten Temperaturen verzichte auch ich auf eine Regenjacke und lasse mich lieber nass regnen, als im eigenen Saft zu schmoren. Doch wenn das Thermometer unter 20 Grad fällt, fange ich in einem kurzärmligen Trikot bei Regen an zu frieren.




Vaude – Regenjacke Luminum

Da der Reißverschluss meiner heißgeliebten SkyFly von VAUDE nach mehrjährigem Einsatz beim Joggen und Radfahren jetzt den Geist aufgegeben hat, habe ich mir vom selben Hersteller die Luminum Regenjacke (Gr. 36) zugelegt. Ich bin 172 cm groß und bringe 53 kg auf die Waage, habe aber verhältnismäßig breite Schultern. I’m not fishing for compliments, ich will nur die Jackengröße einnorden.

Die Jacke sitzt figurbetont, ist aber leger geschnitten, dass auch locker ein etwas dickeres Trikot oder Langarmshirt darunter angezogen werden kann.

2-Lagen Regenjacke Luminum

2-Lagen Regenjacke Luminum




Karlsruhe, Regen, 4 Grad …

… und die Frisur könnte besser sitzen.

Statt Wäscheleine

Gemein finde ich es, wenn es morgens früh, wenn ich in die Stadt fahre, wie aus Kübeln schüttet und kaum bin ich in der Firma angekommen, lockert es auf, die Sonne kommt raus und die Vögel zwitschern. Bin mal gespannt, ob heute so ein Tag sein wird oder es den ganzen Tag regnet. Da wir verständlicherweise keine Wäscheleine im Büro gespannt haben, die Überschuhe, Regenhose und Handschuhe aber irgendwie trocken werden müssen, muss mein Rad mal wieder als Wäscheständer herhalten. Not macht ja bekanntermaßen erfinderisch.




Es gibt kein schlechtes Wetter

Es gibt nur schlechte Kleidung und null Motivation! Wir haben 17 Grad und es regnet. Kein Grund, sich in den vier Wänden zu verstecken. Für lange Regenhosen ist es viel zu warm. Ich werde mir also einen Regen-Poncho über mein normales Radoutfit anziehen und los geht es heute nach Heidelberg. Mein neues Spielzeug, der Oregon 600t von Garmin, soll mir den Weg weisen, damit ich nicht wieder so viele Umwege fahre.

Garmin Oregon 600t

Garmin Oregon 600t

Beim Radfahren ist zwar oft der Weg das Ziel, aber bei diesem Wetter mache ich da mal eine Ausnahme. Wechselsachen sind in der Packtasche trocken verstaut und das Wetter kann nur besser werden. Positiv sollst du den Tag beginnen!




Sunday is Runday oder laufend reden

Jeden Sonntagmorgen treffe ich mich mit Gleichgesinnten zu einem lockeren Jöggerchen. In der Regel sind wir 1-2 Stunden unterwegs. Da kann es regnen oder schneien, die Sonne vom Himmel brennen oder windig sein, wir laufen bei jedem Wetter. Meist hört man uns schon lange bevor man uns sieht, denn wir unterhalten uns eigentlich immer. Die Themen variieren. Sind mehrheitlich leistungsorientierte Läufer dabei, reden wir während des Laufens vom Laufen. Das finde ich persönlich eher ätzend. Sonntags reden wir aber meist vom Essen oder davon, was wir beabsichtigen zu kochen. Nach dem Lauf werden dann in der Regel Rezepte per Email getauscht.

Sunday is Runday

Sunday is Runday

Ein weiteres beliebtes Thema sind unsere neusten Errungenschaften. Damit meine ich nicht etwa eventuelle neue Lover, sondern Utensilien wie Laufschuhe, Jacken, Radhosen mit Polster oder ohne, eben Dinge, die Läufer und Radfahrer wie wir so kaufen. Letzte Woche kamen wir auf Westen und Jacken von Vaude. Ich bin ja ein totaler Fan dieser Marke, habe bereits mehrere wind- und wasserdichte Jacken fürs Radfahren, eine tolle Regenhose sowie eine leichte Radweste und Überschuhe im täglichen Dauereinsatz und bin vollkommen glücklich damit. Eine meiner Laufpartnerinnen ist nicht so zufrieden. Wieso? Die Radweste sei knittrig. Das stimmt, das ist sie. Allerdings ist sie das nur, solange sie irgendwo rumliegt. Sobald man sie an hat, ist sie glatt wie ein Kinderpopo, schmiegt sich eng an den Körper, ohne ihn einzuklemmen, ist vorne nahezu winddicht und hat hinten eine Membran, dass man sich nicht totschwitzt. Wo ist also das Problem? Ist mir doch egal, dass meine Radweste ein paar Knitterfalten hat, wenn sie an der Garderobe hängt.
Nachdem das Thema Radweste abgehakt war, kamen wir auf eine der Regenjacken von Vaude.

Regenjacke Sky Fly von VAUDE

Regenjacke Sky Fly von VAUDE

Der Reißverschluss sei so komisch, der ginge bestimmt bald kaputt. Zugegeben, wenn man den Reißverschluss der Regenjacke aufzieht, hat man subjektiv das Gefühl, dass irgendwas nicht stimmt. Aber ich kann euch beruhigen. Ich habe die Reißverschlüsse meiner Vaude Jacken bestimmt schon einige Hundert Mal zu- und wieder aufgezogen und die sind immer noch tadellos. Die Regenjacken sollen doch auch am Reißverschluss wind- und wasserdicht sein. Deshalb sind diese etwas schwergängiger als „normale“ Reißverschlüsse.




Ich würde ja Rad fahren, aber

Es ist 6 Uhr morgens, der Wecker klingelt, draußen stürmt es und der Regen peitscht gegen die Fensterscheiben. Schönes Wetter ist anders. Ein paar Ausreden, warum man jetzt wirklich nicht mit dem Rad zur Arbeit fahren kann, sind da schnell gefunden.

  • Ich würde ja Rad fahren, aber es ist nass, kalt und ungemütlich

Na und, das ist doch kein Problem. Wie heißt es so schön? Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung. Mit einer wind- und wasserdichten Jacke / Hose können euch Wind und Wetter nichts anhaben. Ich kann das beurteilen, denn ich fahre jeden Tag mit dem Rad zur Arbeit. Überschuhe halten eure Füße trocken und Handschuhe sorgen für warme und trockene Finger. Die Haare kann man schützen, indem man über den Helm noch eine wasserdichte Haube zieht. Ansonsten Zwiebelprinzip. Und sagt jetzt nicht, ihr könnt euch in eurem Büro nicht umziehen. Habt ihr etwa keine Toilette? Nehmt eure Wechselkleidung einfach mit oder deponiert ein paar Kleidungsstücke im Schreibtisch. Wenn ihr ein paar Mal euren inneren Schweinehund überwunden habt und wisst, dass euch Mutter Natur nichts anhaben kann, lässt es euch nicht mehr los, das Radfahrfieber.

  • Ich würde ja Rad fahren, aber die Dunkelheit macht mich nervös

Ihr habt Angst im Dunkeln zu fahren? Warum? Mit einer guten Beleuchtungsanlage macht man die Nacht zum Tag und wird selbst gesehen.
Grob gesagt kann man Fahrradlampen in zwei Kategorien unterteilen – “sehen” d.h. Lampen, die einem den Weg weisen und “gesehen werden” – d.h. Lampen, die sicher stellen, dass andere Verkehrsteilnehmer einen sehen.
Zugegeben, gute Lampen (Busch & Müller oder Supernova) der ersten Kategorie sind nicht billig, geben aber Sicherheit nachts auf der Landstraße, wenn es stockfinster ist. Laut StVZO müssen Fahrradscheinwerfer mindestens 10 Lux bieten. Meine Lampe hat 40 Lux und macht enorm viel Licht. Es gibt aber auch Fahrradlampen mit 100 Lux, mit denen man wahrscheinlich locker auch nachts noch Trails runter fahren kann. Hier könnt ihr die Unterschiede sehen.

  • Ich würde ja Rad fahren, aber im Büro ist das immer so umständlich

Nicht jeder Arbeitgeber macht es einem als Fahrradfahrer leicht, aber es gibt einige Dinge, die man selbst tun kann:
– Deponiert Wechselkleidung im Büro. Dann müsst ihr nicht immer alles im Rucksack oder den Satteltaschen mitschleppen.
– Keine Dusche am Arbeitsplatz? Ein Waschbecken tut es auch.

  • Ich würde ja Rad fahren, aber bei der Kälte werde ich krank

Das kann schon sein, aber die Wahrscheinlichkeit, dass ihr euch im Bus, in der Straßenbahn oder in der Schlange an der Kasse ansteckt, ist viel größer. Viren pflegen nicht draußen im Kalten herumzuschwirren, sondern lauern innerhalb der vier Wände auf Türgriffe oder anderen Oberflächen.  Moderate Bewegung an frischer Luft stärkt das Immunsystem. Seid aktiv und fahrt mit dem Rad zur Arbeit. So haltet ihr euch die Bakterien und Viren vom Leib, tut was für euer Immunsystem und seid weniger anfällig für Stress.

Ich würde ja Rad fahre, aber... Nichts aber, los geht's

Ich würde ja Rad fahre, aber… Nichts aber, los geht’s




Markenware oder Discounter?

Wieso nicht beides!

Ich habe zwei Regenjacken fürs Rad fahren – eine vom Discounter und eine von VAUDE. Ich möchte beide nicht missen, denn sie haben mir beide treue Dienste erwiesen.

Für die Regenjacke von ALDI spricht nicht nur der Preis von knapp 30 Euro, sondern auch eine Reihe von anderen Qualitätsmerkmalen: Die Jacke ist wirklich wind- und wasserdicht. Davon konnte ich mich im Mai letzten Jahres – ihr erinnert euch bestimmt noch an das schlechte Wetter, den vielen Regen und das Hochwasser an Weser und Elbe – überzeugen. Dank der vielen Reflexstreifen ist man mit der ALDI Jacke auch bei Dunkelheit gut für andere Verkehrsteilnehmer sichtbar. Die Kehrseite der Medaille ist das Gewicht der Jacke und die Tatsache, dass sie auch dicht von innen nach außen ist, so dass man schnell im eigenen Saft fährt.

Zugegeben, die VAUDE Jacke war teurer als die ALDI Jacke, aber trotzdem ihren Preis wert und damit im wahrsten Sinne des Wortes preiswert. Auch sie lässt weder Wind noch Wasser durch und das Material ist angenehm dünn und leicht. Beim Kauf hatte ich erst Bedenken, ob sie auch halten würde was die Beschreibung versprach. Aber meine Bedenken waren vollkommen unbegründet. Daraufhin habe ich mir auch eine Regenhose (3/4 lang) von VAUDE gegönnt. Ein weiterer Vorteil der VAUDE Jacke ist, dass man nicht so darin schwitzt. Ich habe sie auch beim Joggen an und bin super zufrieden. Qualität hat eben ihren Preis. Zusammengerollt passen die beiden Teile auch in die kleinste Tasche. Man kann sie knüllen wie man will, sie werden weder knittrig noch unförmig.

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