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Das vernetzte E-MTB von Haibike

Diebstahlsicherung, Unfallerkennung, Routenaufzeichnung und Ortungsfunktion – das sind die Features der neuen vernetzten E-MTBs von Haibike:

S-DURO FullNine 8.0 (Bild: Haibike)

SDURO FullNine 8.0 (Bild: Haibike)

Ab Februar / März gibt es die neuen Modelle von Haibike: SDURO HardNine / HardSeven 8.0, SDURO FullNine / FullSeven 8.0, SDURO NDURO 8.0 und SDURO AllMtn 8.0.

Herzstück des Ganzen ist das Haibike e-Connect System, eine kompakte Sendeeinheit mit einem GPS-Sender, einem GSM-Chip sowie einem Bluetooth-Sender. Außerdem erkennt ein Beschleunigungssensor Erschütterungen und die Lage des eBikes. Entfernt sich das E-MTB vom vordefinierten Standort, erhält der Besitzer eine Meldung auf seinem Smartphone. Stürze oder ähnliche Ereignisse, die wir uns alle nicht wünschen, registriert eine intelligente Sensorik im e-Connect System. In diesem Fall erscheint auf dem Smartphone des Fahrers eine Meldung. Reagiert dieser nicht nach einer gewissen Zeit, erfolgt ein automatischer Notruf an eine zuvor festgelegte Nummer, die über den Unfallstandort informiert wird. Das System ist übrigens auf ältere SDURO und XDURO Modelle nachrüstbar. Allerdings werden eventuell nicht alle Funktionen verfügbar sein. Als Nachrüstung wird es das e-Connect System allerdings erst ab Herbst 2017 geben.




Merida eBIG.TOUR

Merida hat ein extrem leichtes und noch dazu günstiges E-Mountainbike (UVP: 2199 €) auf den Markt gebracht – das Merida eBig-Tour 300, ein Urban-Pedelec mit Offroad-Potential, so der Hersteller. Mit gerade mal 15,6 kg ist es ein Leichtgewicht unter den E-MTBs.




Red Bull Hardline

Es gibt Tage, da bin ich froh, niemanden mehr etwas beweisen zu müssen. Heute ist so ein Tag. Ich bin per Zufall auf eins der jüngsten Downhill Videos auf YouTube gestoßen. Mehr als 2 Millionen Mal geklickt und nichts für Menschen mit Höhenangst.

See firsthand what it’s like to rip down one of the heaviest downhill mountain bike tracks ever created, through the GoPro view of the creator himself, Dan Atherton. It’s why Red Bull Hardline is an event like no other. The long and technical course plays on a variety of disciplines, where incredibly steep and rocky technical sections were combined with a motocross run in and 50-foot [15.24 meters] gap jump to create one of the most progressive downhill courses on the planet.

Man hört nur den Fahrtwind und den Atem des Mountainbikers. Vom ersten Meter an, hatte ich den Eindruck, dass die Atemfrequenz des Fahrers nicht Ausdruck seiner Kraftanstrengung, sondern vielmehr seiner eigenen Angst und immensen inneren Anspannung ist. Keine Hintergrundmusik oder kurze Frequenzen mit grandiosen Landschaftsaufnahmen, man erlebt die Strecke, als säße man selbst auf dem Rad.

Wie gesagt, ich brauche so einen Kick nicht, habe ihn auch in der Vergangenheit selbst in abgepeckter Form nie gebraucht. Ich bin bekennender Angsthase. Aber es scheint viele Menschen zu geben, die ohne immer neue Adrenalinschübe nicht leben können.

 




Eröffnung Strommastendownhill

Am 24. April 2016 wird die Downhillstrecke am Edelberg – in Karlsruhe auch als Strommasten-Downhill bekannt – offiziell eröffnet. Gleichzeitig feiert der MTB-Club Karlsruhe sein 25-jähriges Bestehen. Sozusagen zwei Fliegen mit einer Klappe. Dem Anlass entsprechend wird es auch eine angemessene Feier geben, sprich das Kulinarische wird nicht zu kurz kommen. Details und ein offizielles Programm findet ihr auf der Website des Mountainbike Clubs.

Die neue Abfahrt befindet sich rechts unterhalb von der Strom-/Gastrasse am Edelberg. Der Startpunkt ist am Wildschweingehege in Grünwettersbach in der Nähe des Funkturms. Die Downhillstrecke ist etwas über einem Kilometer lang, vielseitig und bietet über 160 Höhenmeter Passagen mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden an. An fahrtechnisch anspruchsvollen Stellen gibt es auch eine einfache Umfahrung, so dass durchschnittlich versierte Fahrer wie ich diese ebenfalls bewältigen können. Bin mal gespannt, ob das auch stimmt. Ich bin ja ein bekennender „Schisser“.

Das Gute vorweg, die Benutzung der Strecke ist kostenlos. Durch eine umsichtige Gestaltung der Querung von Wanderwegen – siehe nachfolgende Bilder – sollen Beeinträchtigungen für andere Nutzer der Waldwege – sprich Spaziergänger und Jogger – vermieden werden. Der MTB-Club Karlsruhe trägt die Kosten für den Bau und kümmert sich auch um die Unterhaltung der Strecke.

So sind die Querungen gestaltet:

Downhill-Strecke trifft auf Waldautobahn

Downhill-Strecke trifft auf Waldautobahn

Wegmarkierung

Wegmarkierung

Neueröffnung: 24. April

Noch darf die Strecke nicht befahren werden

Am unteren Teilstück wird derzeit noch gearbeitet. Dort entsteht gerade eine nette kleine „Sprungschanze“.




Radfahren rund um den Funkturm

Ich habe ganz bewusst nicht „Mountainbiken rund um den Funkturm“ als Titel gewählt, denn die Strecke, die ich heute gefahren bin, kann man auch locker mit einem Trekkingrad bewältigen.

Funkturm von Wettersbach

Funkturm von Wettersbach

Etwa 27 Kilometer war die Tour lang und ich habe so gut wie keinen Abschnitt mehrmals befahren. Ich habe nur „Waldautobahnen“ gewählt, weil ich die Seele baumeln lassen und mich entspannen wollte. Von diesen breiten Waldwegen bietet der Wald zwischen Karlsruhe, Ettlingen und Waldbronn eine Fülle. Wem das allerdings zu langweilig ist, der biegt einfach ab auf einen der vielen Trails, die in unregelmäßigen Abständen links und rechts von den Waldautobahnen abzweigen.




MaiBike 2016

Kinder, wie die Zeit vergeht! Schon wieder ist ein Jahr vorbei und die ersten 750 Startplätze sind bereits vergeben. Aber eine Chance gibt es noch, sich einen der letzten 250 Startplätze für die am 29. Mai stattfindende MaiBike zu sichern. Die letzte Möglichkeit zur Anmeldung habt ihr am 3. April ab 10.00 Uhr.

MaiBike 2015

MaiBike

Das Event hat sich in den vergangenen Jahren von einer kleineren Tourenfahrt zu einer der größten Breitensportveranstaltungen für Mountainbiker in der Region Karlsruhe / Ettlingen entwickelt. Davon zeugen nicht zuletzt die mehr als 1.000 Teilnehmer der vergangenen Jahre. Die MaiBike richtet sich an Freizeitsportler aller Könnerstufen. In verschiedenen Stufen (20km, 40km, 60km) geht es ohne Zeitnahme rund um den Wattkopf, Ettlingen und das Albtal. Wer am 3. April leer ausgeht, hat vielleicht noch am MaiBike Wochenende selbst Glück, denn dann werden die wenigen Restplätze aus Rückläufern zum Verkauf angeboten.

Gestartet wird im Horbachpark in Ettlingen zwischen 8 und 11 Uhr (auf der großen Strecke bis 10 Uhr). Gefahren wird auf drei markierten Strecken. Weitere Informationen dazu, der Teilnehmbergebühr, dem Trikot und dem Rahmenprogramm im Horbachpark in Ettlingen findet ihr hier.




SDURO HardSeven Pro 27.5″ 400Wh 11-G XT

E-Perfomance at its best: SDURO HardSeven Pro 27.5″ 400Wh 11-G XT, denn es war schon immer etwas teurer einen besonderen Geschmack zu haben.

Wer hätte vor ein paar Jahren gedacht, dass Elektrofahrräder mal so sportlich daherkommen würden. Mit den SDUROS bedient Haibike vor allem junge und jung gebliebene, dynamische E-Biker, die Spaß an schnellen Offroad-Pisten haben. Der Speed kommt vom Yamaha Antrieb. Er ist kompakt, leicht, leise und dennoch megastark. Dank seines Zero-Cadence-Supports unterstützt er euch schon bei der kleinsten Kurbelumdrehung. Manch andere Antriebssysteme unterstützen erst ab einer gewissen Kurbelumdrehung (Cadence). Nicht so der Yamaha Antrieb. Einmal kurz in die Pedale getreten und das Rad geht ab wie „Schmitz Katze“. Das macht Laune, insbesondere beim Anfahren am Berg, erfordert aber im Gelände auch eine Menge Fahrkönnen.

Der 400 Wh Akku ist mit seinen 2,9 kg ein Leichtgewicht. Der Akku kann selbstverständlich auch am Rad geladen werden. Er wird seitlich entnommen, was den Vorteil hat, dass man auch bei kleineren Rahmengrößen keine Platzprobleme hat.

Das abnehmbare Display wird über eine Remote Schaltung am Lenker bedient. Es gibt fünf Fahrmodi: OFF (da müsst ihr alleine treten, Eco+ (für eine längere Reichweite), ECO, STD + HIGH (volle Unterstützung, geringere Reichweite). Was wird sonst noch angezeigt? Das Übliche: Gesamt- und Tageskilometer, maximale, aktuelle und durchschnittliche Geschwindigkeit, Ladestand und Restreichweite sowie Trittfrequenz und aktueller Unterstützungsgrad.

Stark finde ich das Design. Haibke schafft es wie kaum ein anderer Hersteller, den Akku über den genial angebrachten Schriftzug mit dem Rahmen zu verschmelzen, so dass er kaum auffällt. Wenn ich mal alt bin – meine Kinder würden jetzt sagen „bist du schon seit gut 30 Jahren“ – kauf ich mir auch so ein Rad mit eingebautem Rückenwind.




Danny MacAskill – Cascadia

Vor vier Tagen online gestellt und schon mehr als 4,5 Millionen Mal geklickt. Wenn ihr euch das Video angeschaut habt, wisst ihr warum.

Liebe Kinder, bitte nicht nachmachen. Man kommt auch anders zum Strand.




Was wurde eigentlich aus den 26″ MTBs?

Gute Frage, nächste Frage. Sehr zum Bedauern vieler Händler und Kunden stellen die meisten Radhersteller – oder sind es mittlerweile sogar schon alle – keine 26 Zoll Mountainbikes mehr her. Die 27,5 Zoll MTBs haben dem kleinen Bruder – gerade mal 12,5 mm Unterschied, was den Radius anbetrifft – voll den Rang abgelaufen. Getreu dem Motto, was tut man, wenn einem zu einem rundum gelungenen Rad nichts mehr einfällt, hat man das Rad einfach neu erfunden. Erst kamen die 29er, dann – als man merkte, dass nicht jeder Kunde hochgewachsen ist, die 650B bzw. 27,5″ MTBs. Eine Weile liefen alle drei Mountainbikes parallel, dann verschwanden die 26″ Räder peu à peu von der Bildfläche. Normalerweise leben Totgesagte ja länger, aber in diesem Fall leider nicht. Es gibt keine 26″ Neuheiten, Gott sei  Dank aber noch jede Menge Ersatz- und Verschleißteile:

Die Reifen, Schläuche, Ketten und Bremsen eines Rades werden in der Regel am meisten beansprucht.

Nobby Nic (Bild: Schwalbe)

Nobby Nic (Bild: Schwalbe)

Was diese Fahrradteile anbetrifft müssen sich Besitzer eines 26″ Mountainbikes bestimmt noch lange keine Gedanken machen. Daran besteht kein Mangel. Doch ob das auch für Komponenten wie z.B. Dämpfer, Laufräder oder Gabeln gilt, kann eigentlich niemand mit absoluter Sicherheit sagen. Wir hoffen, dass wir die Wünsche unserer Kunden auch diesbezüglich noch lange erfüllen können.

 




Hätte hätte Fahrradkette

Hätte ich die Luftpumpe und einen Ersatzschlauch dabei gehabt, hätte ich das Rad mit dem Plattfuß nicht nach Hause schieben müssen. Hätte ich die Akkus meiner Fahrradlampe aufgeladen, hätte ich nicht im Dunkeln fahren müssen. Hätte ich die Kette geschmiert, hätte sie nicht so Geräusche gemacht.

Hätte hätte Fahrradkette oder was wäre gewesen, wenn! Wieso werden wir eigentlich immer erst hinterher schlau? Und das auch nur eine gewissen Zeit lang. Wenn die Erinnerung an den Plattfuß, die nicht funktionierende Beleuchtung oder die quietschende Kette wieder ein wenig verblasst ist, machen wir häufig den gleichen blöden Fehler wieder. Meist weil wir zu träge, zu vergesslich oder zu beschäftigt sind mit Dingen, die gerade viel wichtiger sind.

Dabei sind doch gerade diese kleinen Dinge – Schlauch, Akkus, Luftpumpe, Werkzeug – so einfach verstaut und am Rad befestigt. Es gibt kleine Werkzeugtaschen, die man am Sattel, im Flaschenhalter oder auch an der Sattelstütze befestigen kann.