Radelblog

Das Rad – Fortbewegungsmittel und Lebensgefühl zugleich

Schlagwort: Lastenrad Seite 1 von 2

Umfrage zu Lastenrad-Infrastruktur

Ich bin gerade auf Twitter auf eine Umfrage der Hochschule Darmstadt gestoßen, die sich an Besitzer privat genutzter Lastenräder wendet, also auch an mich 🙂

Ziel der Umfrage ist:

(…) ein wichtiges und zukunftsträchtiges Feld der Nahmobilität, nämlich die Nutzung mit Lastenrädern, durch Empfehlungen für eine adäquate Infrastrukturgestaltung zu fördern.

Die Ergebnisse der Umfrage sollen nach Möglichkeit auch in die Neuauflage der Empfehlungen für Radverkehrsanlagen (ERA) einfließen, wo Lastenräder bisher kaum berücksichtigt wurden. Daher meine Bitte an alle Lastenrad-Besitzer oder diejenigen unter euch, die sich ein Lastenrad schon mal probeweise ausgeliehen haben. Nehmt euch ca. 20 Minuten Zeit, und beantwortet die 33 Fragen. Je größer die Teilnehmerzahl, desto aussagekräftiger die Umfrage.
Mein Packster 40 von Riese und Müller hat zwar einen verhältnismäßig kleinen Radstand, aber auch ich habe so meine Probleme an Drängelgittern, Bordsteinen und bei der Suche nach einem geeigneten Abstellplatz. Meiner Meinung nach gibt es in puncto Cargobike-Infrastruktur noch erheblichen Nachholbedarf.

Keine Haftpflicht für Pedelecs

Die Einführung einer obligatorischen Haftpflichtversicherung für Pedelecs, die im EU-Parlament diskutiert wurde, scheint vom Tisch. Offiziell ist das zwar noch nicht, aber da der Ausschuss für Binnenmarkt und Verbraucherschutz sich gegen solch eine Haftpflichtversicherung ausgesprochen hat, ist das nur noch eine Formalie. Ich kann also auch weiterhin ohne Nummernschild mit meinem Lastenrad durch die Gegend radeln.
Die Vorstellung, dass ich für mein Packster 40 eine Versicherung hätte abschließen müssen wie für ein S-Pedelec oder E-Bike, hat mir schon keine Ruhe mehr gelassen.
Ein Pedelec ist ein Fahrrad und kein Kraftfahrzeug. Nur die Versicherungen hätten sich die Hände gerieben. Die Fahrradindustrie hingegen hätte mit Sicherheit einen Einbruch bei den Verkaufszahlen zu verzeichnen gehabt. Außerdem stelle man sich mal den Verwaltungsaufwand vor, den die Einführung einer obligatorischen Haftpflichtversicherung nach sich gezogen hätte. Der Kelch ist also noch mal an uns vorübergegangen.

Ein gepflegtes Rad hält länger

Ich habe mein Lastenrad – das Packster 40 von Riese u. Müller – von der 2000er Inspektion abgeholt. Es ist noch alles im grünen Bereich. Hochwertige Komponenten und regelmäßige Pflege zahlen sich eben aus. Bremsbeläge und Schaltung sind okay, der Gates Riemen hat sich noch nicht gelängt und Schraubverbindungen haben sich auch keine gelockert.

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Einmal im Rampenlicht

Die riesigen Lampen, die vor ein paar Wochen von der Karlsruhe Marketing und Event GmbH in der Stadt verteilt wurden, sind ein begehrtes Fotomotiv. Sie ziehen nicht nur Touristen magnetisch an, auch Karlsruher lassen sich hier gerne ablichten.

Als Teil des Projekts „Highlight Innenstadt“ sollen die Lampen bereits umgesetzte und noch geplante Maßnahmen der Innenstadtentwicklung in Szene setzen.  Was läge da näher als Lastenräder. Stellvertretend für die Mobilität der Zukunft passen sie doch perfekt mitten ins Rampenlicht.

Mit dem Rad mobil trotz Dauerbaustelle

Seit Anfang Juli haben wir bei uns in der Gemeinde eine Dauerbaustelle. Es werden neue Gas-, Wasser- und Stromleitungen verlegt und die Fahrbahn wird in dem Zuge auch erneuert. Die Zufahrt zur Nachbargemeinde und zur nächst gelegenen Autobahnanschlussstelle ist seitdem versperrt. Normalerweise verkehrsberuhigte Straßen wurden als Umleitungsstrecke ausgewiesen und die Volksseele kocht. Wütende Bürger lassen ihren Frust in Leserbriefen freien Lauf. Die Wogen schlagen hoch.

Mich lässt diese Vollsperrung relativ kalt. Sie ist schon Wochen und Monate vorher angekündigt worden und jeder konnte sich seelisch und auch praktisch darauf vorbereiten. Ich war vorbereitet, denn ich habe mir ein Lastenrad zugelegt. Ohne diese Vollsperrung hätte ich vielleicht noch mit dem Kauf gewartet.

Mit dem Lastenrad komme ich auch weiterhin überall durch. Mit dem Auto müsste ich Umwege fahren, um zu meinem Lieblingsdiscounter zu gelangen.

Ein Packster für jede Gelegenheit

Verglichen mit den großen Brüdern – dem Packster 60 bzw. Packster 80 – ist mein Lastenrad von Riese und Müller eher ein Winzling.

Das ist ja gar kein Lastenrad

war denn auch der erste spontane Eindruck des 1. Vorsitzenden des Karlsruher ADFC nach einer Probefahrt auf DAS FEST. Er war mit dem Packster 80 gekommen und hatte darauf in nur drei Fahrten die gesamten Infostand Utensilien (Faltpavillon, Infomaterial, Getränke, Werbetafeln, Beach-Fähnchen uvm.) transportiert. Ich hätte dafür mindestens zehn Mal hin- und her fahren müssen.

Ein Wechsel vom Packster 80 auf das Packster 40 muss sich etwa so angefühlt haben, als würde man von einem 7,5 Tonner in einen Sprinter umsteigen. Das große Lastenrad hat einen längeren Radstand (207,5 cm vs. 166 cm), eine doppelt so große Ladelänge (80 cm vs. 40 cm) und ein höheres zulässiges Gesamtgewicht (200 kg vs. 160 kg).

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Auf den Hund gekommen

Nicht ich bin auf den Hund gekommen, sondern die junge Frau, mit der ich mich gestern auf dem Heimweg so nett unterhalten habe. Sie war mit Sohn und Hund unterwegs. Ihr Lastenrad, aus dem der Hund neugierig herausschaute, ist mir sofort ins Auge gefallen. So ein Christiania Bike mit Sonnenschutz hat einfach Charme.

Ich schätze mal, dass das Lastenrad in dieser Konfiguration (Motor, Scheibenbremsen, Dach, Kindersitz, Einstiegshilfe) so um die 4000 € gekostet hat. Das ist viel Geld. Aber wenn man die strahlenden Gesichter von Mutter und Kind neben dem friedlich vor sich hinhechelnden Hund gesehen hat weiß man, dass dieses Rad jeden einzelnen Cent wert war. Man kommt überall damit hin, selbst voll beladen mit Kind und Kegel sind Steigungen dank des Motors kein Problem und einen Parkplatz findet man in der Stadt allemal.

XCYC Pickup Lastenräder

Ich weiß nicht wie ich zu der Ehre kam, aber letzte Woche flatterte unerwartet eine Einladung der GWW GmbH (Gemeinnützige Werkstätten und Wohnstätten GmbH) ins Haus. Ob ich nicht Lust hätte, mir ihr Werk in Calw anzuschauen, wo die E-Lastenräder der Marke XCYC hergestellt werden. Ich bin ja nun alles andere als ein Influencer, aber vielleicht hatte man mich über Google gefunden, da ich in jüngster Zeit häufig über Lastenräder geschrieben und in dem Zusammenhang auch ihre Marke XCYC in einem meiner Blogbeiträge erwähnt hatte. Die GWW war im Mai mit einem Vorführmodell auf der Karlsruher Cargo-Bike Roadshow. Da ich aber nicht auf der Suche nach einem Schwerlastenrad wie dem XCYC Pickup  war (Bilder: GWW GmbH Calw), habe ich es nur am Rande registriert, mich aber dafür nicht wirklich interessiert.

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Lasten sicher transportieren auch ohne Lastenrad

Es gibt viele Möglichkeiten, Lasten zu transportieren, ohne dass man sich dazu extra ein Lastenrad kaufen müsste. Es braucht dazu nur Gepäcktaschen, Körbe, Kisten oder Anhänger und zwei stramme Waden. Mit etwas Phantasie und handwerklichem Geschick lässt sich für fast jedes Problem eine Transportlösung finden.

Trotzdem freue ich mich auf mein neues Lastenrad, das Packster 40 von Riese und Müller, das jeden Tag eintreffen müsste 🙂

Parkplatznot – wohin mit den Fahrrädern

Gestern war ich in der Stadt, um das Packster 40 von Riese und Müller zu bestellen. Der Händler und ich sind uns zwar noch nicht handelseinig geworden – die Erstinspektion und ein kleiner Preisnachlass gehören für mich bei Rädern in dieser Preislage einfach dazu, er hatte dazu eine andere Meinung – aber nächste Woche werde ich das Lastenrad kaufen, falls nötig eben bei einem anderen Vertragshändler. Es wird also Zeit, sich Gedanken darüber zu machen, wo ich das Packster 40 in der Stadt überhaupt sicher abstellen kann.

Wir haben in Karlsruhe zwar eine Reihe von Abstellmöglichkeiten in der Stadtmitte – z.B rund ums ECE, in der Erbprinzenstraße, am Ludwigsplatz oder am Europaplatz – aber die platzen mittlerweile aus allen Nähten.

Die Suche nach einem sicheren Plätzchen gestaltet sich oft schwierig. Wer in der Innenstadt von Karlsruhe sein Rad anschließen möchte, hat schlechte Karten, weil meist alle Bügel – so denn überhaupt welche vorhanden sind – besetzt sind.

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