Radelblog

Das Rad – Fortbewegungsmittel und Lebensgefühl zugleich

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Lastenradparade

Nachtrag, Dienstag, 14.05.2019:
Martin hat mich gerade über die Kommentarfunktion darauf hingewiesen, dass die Veranstaltung kurzfristig abgesagt wurde.

Das ist natürlich jammerschade.
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Am 17. Mai findet anlässlich des Karlsruher Klima-Frühlings eine Lastenrad Parade statt. Die Parade soll Lust aufs Rad machen und aufzeigen, welche vielfältigen Möglicheiten Lastenräder für eine nachhaltige und klimafreundliche Art der Mobilität bieten.

  • Start: 18 Uhr auf dem Kronenplatz
  • Strecke: ca. 10 Kilometer durch die Innenstadt
  • Ausklang: Fettschmelze im Alten Schlachthof.

Eingeladen sind alle Lastenradnutzerinnen und Lastenradnutzer aus Karlsruhe und Umgebung, damit es eine möglichst große und bunte Parade wird.
Ist doch klar, dass ich mir diesen Termin schon mal dick und fett im Kalender notiert habe, schließlich bin ich ja seit einem knappen Jahr stolze Besitzerin eines Packster 40 von Riese und Müller 🙂

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Brückenkaffee – 2. Aufguss

Der 2. Aufguss des Karlsruher Brückenkaffees war alles andere als dünne Plörre. Im Gegenteil, ich finde die Aktionsform hat Potential, auch in Karlsruhe in Serie zu gehen.
Wenn man wie ich in Grünwettersbach wohnt und in der Nordweststadt arbeitet, liegt die Karlsruher Rheinbrücke natürlich nicht gerade auf dem Weg, aber was tut man nicht alles, wenn man von einer Idee begeistert ist.
Kurz nach 5 Uhr habe ich mich mit dem Lastenrad auf den Weg gemacht. Geladen hatte ich Obst, Kekse sowie tolle Mitbringsel von Glückskind, als moralische Unterstützung fürs Karlsruher Brückenkaffee. Worum es bei der Aktion geht, könnt ihr hier noch mal nachlesen.

Kurz nach 6 Uhr morgens wurde das „Kaffee“ eröffnet. Der Initiator – @PHPmacher – hatte Muffins und Kaffee dabei und @lexLohr seinen legendären Coldbrew. Fürs Kulinarische war also gesorgt.

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#nennmichnichtfahrradstadt

Heute ist das T-Shirt von Glückskind eingetroffen, das meine Gefühle zum Ergebnis des Fahrradklimatests 2018 auf den Punkt bringt.

Ich finde nämlich nicht, dass Karlsruhe den Titel Fahrradstadt (schon) verdient hat. Dazu ist einfach noch zu viel im Argen.

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Aktion Brückenkaffee

Die Pfälzer können es und die Hessen können es auch. Da müssten wir Baden-Württemberger es doch eigentlich ebenfalls hinbekommen. Wir können schließlich alles, außer Hochdeutsch.
Worum geht es? Um die Aktion Brückenkaffee. Es handelt sich dabei nicht um ein Café im herkömmlichen Sinne, in das ich hineinspazieren könnte, um dort gemütlich ein Stück Kuchen zu essen. Mit der Aktionsform Brückenkaffee, die in Frankfurt auf einer Mainbrücke und in Ludwigshafen auf einer Rheinbrücke stattfindet, will man den Pendlern, die mit dem Rad zur Arbeit, zur Schule, zur Uni, zur Kita, zum Einkaufen oder wo auch immer hinfahren, seine Wertschätzung bekunden.

Danke, dass Ihr mit dem Rad fahrt!

Als kleines Zeichen der Anerkennung gibt es Tee, Kaffee, Selbstgebackenes und Obst.

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CM – auf dem Rad tanzen

Gestern Abend war wieder Critical Mass in Karlsruhe. Schon früh versammelte sich ein Grüppchen Radfahrer auf dem noch sonnigen Kronenplatz und mauserte sich dann bis zur Abfahrt kurz nach 18 Uhr zu einer bunt gemischten Gruppe von 141 Teilnehmern – Rekord für einen Februar. Zu Hause hatte ich noch überlegt, ob ich die Handschuhe bei den frühlingshaften Temperaturen überhaupt brauchen würde, spätesten auf der Hälfte der Strecke war ich froh, sie dabei zu haben. Anderen erging es ähnlich. Immer wieder scherten einzelne Radfahrer nach rechts oder links raus auf die Seite, um sich eine Mütze oder Handschuhe überzuziehen. Innerhalb kürzester Zeit fielen die Temperaturen von gefühlt 15 Grad in den Keller. Da halfen leider auch nicht die heißen Rhythmen, die aus dem Lautsprecher des Music Bikes erklangen, hinter dem ich mich eingereiht hatte. Wir bildeten mit einem Rikschahfahrer – fast so was wie der Besenwagen – das Ende der langgezogenen Kette aus munter plaudernden und sich im Rhythmus der Klänge auf dem Rad hin und her wiegenden Radler.

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Angebot und Nachfrage

Einen Platten bekommt man nach Murphy immer dann, wenn man keinen Ersatzschlauch zur Hand hat – am Wochenende oder nach Feierabend. Deshalb gibt es von Schwalbe und Continental Schlauch-Automaten. Man erkennt sie schon von Weitem an ihrer hellblauen (Schwalbe) und gelben (Continental) Farbe.

Als ich am Samstag mein Lastenrad von der Inspektion abgeholt habe, ist mir links neben einem Schlauch-Automaten von Schwalbe ein zusätzliches, immens nützliches Utensil aufgefallen, nämlich eine Standpumpe, damit man den neuen Schlauch auch schnell aufpumpen kann. Ich habe das fotografiert und auf Twitter gepostet. Nicht wegen des Automaten, das war für mich ein alter Hut, sondern wegen der Luftpumpe.

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Einmal im Rampenlicht

Die riesigen Lampen, die vor ein paar Wochen von der Karlsruhe Marketing und Event GmbH in der Stadt verteilt wurden, sind ein begehrtes Fotomotiv. Sie ziehen nicht nur Touristen magnetisch an, auch Karlsruher lassen sich hier gerne ablichten.

Als Teil des Projekts „Highlight Innenstadt“ sollen die Lampen bereits umgesetzte und noch geplante Maßnahmen der Innenstadtentwicklung in Szene setzen.  Was läge da näher als Lastenräder. Stellvertretend für die Mobilität der Zukunft passen sie doch perfekt mitten ins Rampenlicht.

Radelblog wird fünf

Kinder, wie die Zeit vergeht, wenn man sich amüsiert! Vor genau fünf Jahren habe ich meinen ersten Blog-Beitrag veröffentlicht, eine Karikatur / Zeichnung des Briten Dave Walker. Mittlerweile verzeichnet mein Blog 912 Beiträge. Das sind  rein rechnerisch 182 Veröffentlichungen pro Jahr bzw. 15 pro Monat.

Bloggen, das hört sich so leicht an. Einfach mal ein bisschen was schreiben über ein Thema, für das man brennt. Das habe ich mir zu Anfang total einfach vorgestellt. Wenn man allerdings irgendwann mehr Zeit mit dem Recherchieren, Schreiben und Redigieren eines Blog-Beitrages verbringt, als mit dem, worüber man schreibt – dem Radfahren – dann fragt man sich natürlich, wieso mache ich das überhaupt? Statt über die Sorgen und Nöte der Alltagsradler und vor allem den vielen positiven Aspekten des Radfahrens zu berichten, könntest du jetzt selbst mit dem Rad ins Elsass fahren und in Weiler bei Wissembourg im Kräutercafe Salbeinudeln essen. Stattdessen sitzt du jetzt hier am Schreibtisch und grübelst über eine Formulierung. Manchmal weiß ich ehrlich gesagt nicht, was mich immer noch treibt.

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Zeichen setzen

Ich habe die Ecke ums Durlacher Tor herum in den letzen Monaten gemieden. Aufgrund der Dauerbaustelle waren die Wege von Durlach in die Stadt meist „verschlungen“. Letzte Woche bin ich zufällig wieder dort lang geradelt, weil ich von der Oststadt in die Innenstadt wollte und wurde angenehm überrascht. Es gab neue Radfahrstreifen, …

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Ohne Auto mobil im Alltag

Jetzt ist es also passiert – ich habe mich von meinem Fiat getrennt. Er bleibt zwar in der Familie, aber mir steht er nicht mehr zur Verfügung. Ein bisschen wehmütig war mir beim Abschied am Montag schon, als ich mit dem Faltrad zum Bahnhof geradelt bin, um nach Karlsruhe zurückzufahren.
Ich habe ihn zwar kaum genutzt, aber es hatte etwas ungemein Beruhigendes zu wissen, dass da in der Garage ein Auto steht, das ich in der Not hätte nehmen können. Dieses beruhigende Gefühl habe ich jetzt natürlich nicht mehr. Dafür aber eine große Auswahl an Rädern 😉

Damit mein Lastenrad nicht so verloren aussieht, habe ich nach meiner Rückkehr gleich mal ein wenig umgeräumt und mein Faltrad und ein Rad meines Mannes nebst Montageständer in der Garage verteilt. Wie man sieht gibt es noch jede Menge Platz für mein Alltagsrad, das Mountainbike und mein Rad mit den Spikereifen.

Eins möchte ich noch einmal betonen – ich habe nichts gegen Autos per se. In dem kleinen Dorf in Norddeutschland, in dem ich aufgewachsen bin, ist man auch heute noch ohne Auto aufgeschmissen. Es fährt morgens ein Bus in die nächstgelegene Kreisstadt und mittags einer wieder zurück – während der Schulzeit, versteht sich, nicht in den Ferien. Vor allem in ländlichen Regionen gibt es noch keine wirkliche Alternative zum Auto. Da haben wir noch erheblichen Nachholbedarf.

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