Radelblog

Das Rad – Fortbewegungsmittel und Lebensgefühl zugleich

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CM – auf dem Rad tanzen

Gestern Abend war wieder Critical Mass in Karlsruhe. Schon früh versammelte sich ein Grüppchen Radfahrer auf dem noch sonnigen Kronenplatz und mauserte sich dann bis zur Abfahrt kurz nach 18 Uhr zu einer bunt gemischten Gruppe von 141 Teilnehmern – Rekord für einen Februar. Zu Hause hatte ich noch überlegt, ob ich die Handschuhe bei den frühlingshaften Temperaturen überhaupt brauchen würde, spätesten auf der Hälfte der Strecke war ich froh, sie dabei zu haben. Anderen erging es ähnlich. Immer wieder scherten einzelne Radfahrer nach rechts oder links raus auf die Seite, um sich eine Mütze oder Handschuhe überzuziehen. Innerhalb kürzester Zeit fielen die Temperaturen von gefühlt 15 Grad in den Keller. Da halfen leider auch nicht die heißen Rhythmen, die aus dem Lautsprecher des Music Bikes erklangen, hinter dem ich mich eingereiht hatte. Wir bildeten mit einem Rikschahfahrer – fast so was wie der Besenwagen – das Ende der langgezogenen Kette aus munter plaudernden und sich im Rhythmus der Klänge auf dem Rad hin und her wiegenden Radler.

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Angebot und Nachfrage

Einen Platten bekommt man nach Murphy immer dann, wenn man keinen Ersatzschlauch zur Hand hat – am Wochenende oder nach Feierabend. Deshalb gibt es von Schwalbe und Continental Schlauch-Automaten. Man erkennt sie schon von Weitem an ihrer hellblauen (Schwalbe) und gelben (Continental) Farbe.

Als ich am Samstag mein Lastenrad von der Inspektion abgeholt habe, ist mir links neben einem Schlauch-Automaten von Schwalbe ein zusätzliches, immens nützliches Utensil aufgefallen, nämlich eine Standpumpe, damit man den neuen Schlauch auch schnell aufpumpen kann. Ich habe das fotografiert und auf Twitter gepostet. Nicht wegen des Automaten, das war für mich ein alter Hut, sondern wegen der Luftpumpe.

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Einmal im Rampenlicht

Die riesigen Lampen, die vor ein paar Wochen von der Karlsruhe Marketing und Event GmbH in der Stadt verteilt wurden, sind ein begehrtes Fotomotiv. Sie ziehen nicht nur Touristen magnetisch an, auch Karlsruher lassen sich hier gerne ablichten.

Als Teil des Projekts „Highlight Innenstadt“ sollen die Lampen bereits umgesetzte und noch geplante Maßnahmen der Innenstadtentwicklung in Szene setzen.  Was läge da näher als Lastenräder. Stellvertretend für die Mobilität der Zukunft passen sie doch perfekt mitten ins Rampenlicht.

Radelblog wird fünf

Kinder, wie die Zeit vergeht, wenn man sich amüsiert! Vor genau fünf Jahren habe ich meinen ersten Blog-Beitrag veröffentlicht, eine Karikatur / Zeichnung des Briten Dave Walker. Mittlerweile verzeichnet mein Blog 912 Beiträge. Das sind  rein rechnerisch 182 Veröffentlichungen pro Jahr bzw. 15 pro Monat.

Bloggen, das hört sich so leicht an. Einfach mal ein bisschen was schreiben über ein Thema, für das man brennt. Das habe ich mir zu Anfang total einfach vorgestellt. Wenn man allerdings irgendwann mehr Zeit mit dem Recherchieren, Schreiben und Redigieren eines Blog-Beitrages verbringt, als mit dem, worüber man schreibt – dem Radfahren – dann fragt man sich natürlich, wieso mache ich das überhaupt? Statt über die Sorgen und Nöte der Alltagsradler und vor allem den vielen positiven Aspekten des Radfahrens zu berichten, könntest du jetzt selbst mit dem Rad ins Elsass fahren und in Weiler bei Wissembourg im Kräutercafe Salbeinudeln essen. Stattdessen sitzt du jetzt hier am Schreibtisch und grübelst über eine Formulierung. Manchmal weiß ich ehrlich gesagt nicht, was mich immer noch treibt.

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Zeichen setzen

Ich habe die Ecke ums Durlacher Tor herum in den letzen Monaten gemieden. Aufgrund der Dauerbaustelle waren die Wege von Durlach in die Stadt meist „verschlungen“. Letzte Woche bin ich zufällig wieder dort lang geradelt, weil ich von der Oststadt in die Innenstadt wollte und wurde angenehm überrascht. Es gab neue Radfahrstreifen, …

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Ohne Auto mobil im Alltag

Jetzt ist es also passiert – ich habe mich von meinem Fiat getrennt. Er bleibt zwar in der Familie, aber mir steht er nicht mehr zur Verfügung. Ein bisschen wehmütig war mir beim Abschied am Montag schon, als ich mit dem Faltrad zum Bahnhof geradelt bin, um nach Karlsruhe zurückzufahren.
Ich habe ihn zwar kaum genutzt, aber es hatte etwas ungemein Beruhigendes zu wissen, dass da in der Garage ein Auto steht, das ich in der Not hätte nehmen können. Dieses beruhigende Gefühl habe ich jetzt natürlich nicht mehr. Dafür aber eine große Auswahl an Rädern 😉

Damit mein Lastenrad nicht so verloren aussieht, habe ich nach meiner Rückkehr gleich mal ein wenig umgeräumt und mein Faltrad und ein Rad meines Mannes nebst Montageständer in der Garage verteilt. Wie man sieht gibt es noch jede Menge Platz für mein Alltagsrad, das Mountainbike und mein Rad mit den Spikereifen.

Eins möchte ich noch einmal betonen – ich habe nichts gegen Autos per se. In dem kleinen Dorf in Norddeutschland, in dem ich aufgewachsen bin, ist man auch heute noch ohne Auto aufgeschmissen. Es fährt morgens ein Bus in die nächstgelegene Kreisstadt und mittags einer wieder zurück – während der Schulzeit, versteht sich, nicht in den Ferien. Vor allem in ländlichen Regionen gibt es noch keine wirkliche Alternative zum Auto. Da haben wir noch erheblichen Nachholbedarf.

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Schildbürgerstreich oder Vandalismus

Ich habe ja schon zweimal über die Radwegsperrung am Fuße der Weiherfeldbrücke berichtet. Nachdem Schildbürger / Vandalen am 24. und 25. Oktober zwei der vier Drängelgitter aus dem Boden gerissen und in die Alb geworfen hatten, blieb die Radwegrampe weiterhin für den Radverkehr gesperrt und wir Radfahrer mussten wie gehabt die unsägliche Umleitungsstrecke fahren. Die Absperrgitter wurden daraufhin mit dicken Ketten gesichert und es tat sich knapp zwei Wochen nichts. Ruhe schien eingekehrt.

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Per Rad den Herbst genießen

Die nachfolgend beschriebene Radtour aus dem BNN Magazin Ab aufs Rad bin ich schon im Sommer nachgefahren. Sie ist knapp 20 km lang, ideal somit für Radfahrer, die von Karlsruhe aus nur eine kleine Spritztour machen wollen. Die Wetteraussichten fürs Wochenende sind gut – also runter von der Couch und rauf aufs Rad. Der Herbst hat Einzug gehalten.

Die Blätter an den Bäumen haben sich bunt verfärbt und lassen die Landschaft in warmen Gelb-, Rot- und Brauntönen erstrahlen. Eine gute Gelegenheit also, per Rad die vielleicht letzten warmen Sonnenstrahlen zu tanken.

Die Tour startet am Albtalbahnhof, führt dann über Dammerstock immer an der Alb lang nach Ettlingen, geht von dort hoch zur Kaisereiche und über die Hedwigsquelle und den Oberwald wieder zurück zum Ausgangspunkt.

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Rückblick – Critical Mass Oktober

Vor einer Woche habe ich die Gretchen-Frage gestellt:

Wie familienfreundlich sind Karlsruher Straßen?

Dies wollten wir auf der gestrigen CM ein wenig in Augenschein nehmen. Eins ist sicher, die Critical Mass selbst ist sehr familienfreundlich. Auch gestern waren wieder viele Eltern mit ihren Kindern im Schlepptau gekommen. Manche saßen noch im Kindersitz hinten auf dem Gepäckträger oder vorne im Lastenrad, aber es waren auch wieder viele Kinder und Jugendliche mit eigenem Rad dabei.

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Update Radwegsperrung Weiherfeldbrücke

Gestern hat das Tiefbauamt die bei der Ortsbegehung angekündigten Umlaufgitter auf der Radwegrampe aufgestellt. Der Radweg selbst war noch nicht freigegeben.

Auf Twitter hatte ich abends darüber berichtet und geunkt, dass Radfahrer mit Kinderanhänger die Umlaufgitter – umgangssprachlich auch Drängelgitter genannt – nicht gerade prickelnd finden würden.

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