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Fahrradcodierung bei DAS FEST

Der ADFC Karlsruhe wird beim FEST vom 20. – 22. Juli nicht nur mit einem Infostand vertreten sein, sondern auch Räder codieren. Da Fahrräder innerhalb des Festgeländes nicht erlaubt sind, findet die Codieraktion am Karl-Wolf-Weg beim Anna-Walch-Haus statt. Das ist insofern strategisch günstig, weil sich in der Nähe einer der Haupteingänge zum Festgelände befindet und man hier gleich zwei Fahrradabstellplätze eingerichtet hat. Wenn ihr also aus Richtung Kühler Krug zum Fest fahrt, könnt ihr den Infostand gar nicht verfehlen.

Lasst euer Rad doch einfach codieren, stellt es dann auf einem der ausgewiesenen Fahrradabstellplätze ab und geht dann entspannt zum Fest. Die Wahrscheinlichkeit, dass sich jemand während eurer Abwesenheit am Rad vergreift, ist mit Codierung wesentlich geringer als ohne. Ab- bzw. an einen festen Gegenstand anschließen solltet ihr es natürlich trotzdem.




Lahme Enten gibt es nicht

Zumindest gibt es sie nicht am kommenden Sonntag an der Alb. Dann findet nämlich in der Günther-Klotz-Anlage das traditionelle Karlsruher Entenrennen statt. Ich konnte noch eine Radler-Ente ergattern, die für mich bzw. den guten Zweck ins Rennen geht.

Falls auch ihr mitmachen und eine Ente für die gute Sache um die Wette schwimmen lassen wollt, müsst ihr euch sputen. Erfahrungsgemäß sind die Enten auf dem Fest selbst schon vergriffen. Also nichts wie hin zu einer der Los-Verkaufsstellen in Karlsruhe  Mit eurem Los bzw. eurer Ente unterstützt ihr soziale Projekte für Kinder und Jugendliche im Raum Karlsruhe und mit etwas Glück gewinnt ihr auch noch einen der mehr als 150 attraktiven Preise.




Critical Mass Juni 2018

Lag es am schönen Wetter, am fußballfreien Tag oder an der Liebe zum Radfahren? Wahrscheinlich an allem ein bisschen. Wir konnten in diesem Jahr schon das dritte Mal in Folge mehr als 200 Teilnehmer – genauer gesagt 214 – auf der Critical Mass in Karlsruhe verzeichnen.

Gut gelaunt setzte sich der Tross kurz nach 18 Uhr in Bewegung. Bis alle Radfahrer den Kronenplatz verlassen hatten, war die Spitze des Zuges schon auf die Ludwig-Erhard-Allee eingebogen. Für die musikalische Untermalung sorgten gleich mehrere Musikbikes, was nur zu Dissonanzen führte, wenn sie zu dicht nebeneinander fuhren.

 

Auf der Durlacher Allee habe ich versucht, mich vom Ende des Feldes ein wenig nach vorne zu arbeiten. 214 Teilnehmer hört sich ja nicht nach viel an. Obwohl ich flott rechts auf dem Radweg am munter plaudernden Tross der Radler vorbeigefahren bin, ist es mir nicht gelungen, bis an die Spitze des Zuges zu gelangen. Wir waren so viele Radfahrer in Durlach, dass wir den kompletten Altstadtring eingenommen haben 🙂
Die Route war schön, die Teilnehmer gut gelaunt und bunt gemixt und die Polizei war wie schon so oft tiefenentspannt und hat uns sicher ans Ziel geführt. Einige Polizisten haben unterwegs schon fast so etwas wie Lobbyarbeit für uns betrieben, indem sie fragenden Autofahrern ausführlich erklärten, wer wir sind und was wir da gerade machen. Vielen Dank dafür von meiner Seite.
Auch das Ziel – die Oktave an der Kirche St. Bernhard in der Karlsruher Oststadt – war ideal. Viele Teilnehmer verweilten noch auf dem Platz, um was zu trinken, zu fachsimpeln oder andere Räder zu bestaunen.




Back to the roots

Die nächste Karlsruher Critical Mass am 29. Juni führt uns zur „Mutter“ von Karlsruhe, nach Durlach.

Unser Critical Mass Logo

Wie ihr seht führt die Route zweimal über die Durlacher Allee – einer der Trassen für einen möglichen Radschnellweg zwischen dem Pfinztal und Karlsruhe.




Danke Karl Drais

Danke Karl Drais!

… und Danke Martin Hauge! Nicht nur für dieses Lastenrad, sondern auch dafür, dass Sie sich so leidenschaftlich für den Erfinder der Laufmaschine ins Zeug legen.




Standdienst beim ADFC

Eigentlich bin ich ja eher so etwas wie eine „Karteileiche“ beim ADFC. Ich zahle brav meine Beiträge und gehe ab und zu mal zu einer Sitzung, aber das war’s dann auch schon. Mein schlechtes Gewissen den vielen fleißigen ADFC Mitgliedern gegenüber ist dementsprechend groß. Um ein wenig Abbitte zu leisten, habe ich mich am letzten Wochenende bereit erklärt, Standdienst auf dem Mobilitätsfestival in Karlsruhe zu übernehmen. Denn wenn man schon Mitglied in einem Verein ist, muss man auch ab und zu mal selbst aktiv mithelfen, sonst funktioniert das nicht.

Anscheinend hatten sich viele Radfahrer schon im Vorfeld schlau gemacht und wussten, dass der ADFC an diesem Wochenende Räder codieren würde. Dementsprechend groß war der Andrang. Allein drei bis vier Leute waren den ganzen Tag damit beschäftigt, die Daten der Räder / Besitzer aufzunehmen, Quittungen und Personalausweise mit den Angaben auf dem Codier-Auftrag zu vergleichen und die Codierung selbst vorzunehmen. Wer da allerdings gedacht hatte „der frühe Vogel fängt den Wurm“, lag leider falsch, denn viele Radfahrer hatten denselben Gedanken. Dementsprechend groß war das Gedränge am Samstag- und Sonntagmorgen. Aber Radfahrer sind ja in der Regel tiefenentspannt, wie dieses Ehepaar, das extra angereist war, um die nagelneuen Räder codieren zu lassen. Die Codierung selbst geht zwar schnell, ist aber nicht in einem Arbeitsgang getan und bisweilen etwas fummelig




Spendenübergabe

Gestern Nachmittag war Spendenübergabe auf dem Mobilitätsfestival in Karlsruhe. Die Aktion Karlsruher Spendenradeln war ein voller Erfolg. Knapp Hundert Radler sind wie ich ein paar Wochen mit ihren Radscheiben durch Karlsruhe gefahren und haben Werbung für die unterschiedlichsten Firmen gemacht. Die Firmen haben für jede Radscheibe 40 € gespendet. Es  konnten also einige Tausend Euro in Form von symbolischen Schecks an die einzelnen sozialen Einrichtungen übergeben werden.

Ich möchte an dieser Stelle denen danken und meine Hochachtung aussprechen, die gestern nicht als Offizielle auf der Bühne standen, nämlich den vielen ehrenamtlich tätigen Menschen vor Ort, die das Kostbarste geben, was wir haben, ihre Zeit. Sie sind es, die durch ihren unermüdlichen Einsatz dafür sorgen, dass das löchrig gewordene soziale Netz überhaupt noch hält. Ohne ihr Engagement gäbe es keine Tafeln, Hospize, Jugendwerkstätten und die vielen anderen sozialen Einrichtungen, an die gestern die Schecks verteilt wurden.




Mobilitätsfestival

Am kommenden Wochenende steht Karlsruhe wieder ganz im Zeichen der urbanen, nachhaltigen Mobilität. Das Mobilitätsfestival auf und neben dem Karlsruher Marktplatz lädt ein zum Staunen, Mitmachen und Lauschen. Wer immer schon mal wissen wollte, was Seamless Mobility ist, wie sich ein Lastenrad fährt und wo man es kostenlosen ausleihen kann, noch nie im Karlsruher Doppeldeckerbus die Stadt erkundet hat oder durch die Straßen hüpfen möchte wie ein Känguru, der sollte sich den 16./17. Juni schon jetzt im Kalender fett markieren.
Umrahmt wird das Ganze durch eine lange Shoppingnacht am Samstag und ein umfangreiches Bühnenprogramm mit Shows, Video-Projektionen und viel Musik.

Quelle: Karlsruhe Marketing und Event GmbH

Ein Highlight des Mobilitätsfestivals ist sicherlich die Tunnelbesichtigung zu Fuß (Samstag und Sonntag) oder mit dem Rad (nur Sonntag zwischen 8-12.30 Uhr).
Wer mit dem Rad den Tunnel durchqueren will, kann nicht einfach spontan vorbeikommen und sagen Hoppla, hier bin ich. Man muss sich vorher Tickets besorgen. Die gibt kostenlos ab Donnerstag, 14. Juni, von 16 bis 19 Uhr und am Freitag, 15. Juni, von 10 bis 12 Uhr im Informationspavillon K der Kombilösung am Ettlinger Tor.

Was es sonst noch in puncto Fahrrad- und Fahrerausstattung zu beachten gibt, könnt ihr auf der Seite des Veranstalters nachlesen.

Am Samstagnachmittag findet übrigens um 16 Uhr auf dem Marktplatz die Spendenübergabe der Aktion Karlsruher Spendenradeln statt. Mal sehen, vielleicht hat ja meine Radscheibe einen der Preise gewonnen, die für teilnehmende Radfahrer ausgelobt wurden 🙂

Wichtiger ist aber, dass möglichst viel Spendengelder zusammengekommen sind. Ich habe ja nur das gemacht, was ich sowieso gemacht hätte – ich bin Rad gefahren und meine Firma hat ein bisschen Geld gespendet, was ihr auch nicht wirklich weh tat. Aber die vielen Menschen, die sich Tat für Tag ehrenamtlich engagieren bei den Tafeln, Hospizen und anderen sozialen Einrichtungen der Stadt, ihnen gebührt unser Dank und unsere Hochachtung.

 




Spendenradeln – Tue Gutes und rede darüber

Meine Firma macht mit beim Karlsruher Spendenradeln. Was hat es damit auf sich?

Die Initiatoren wollen

Karlsruher Unternehmen und Radfahrer, die Stadtverwaltung sowie lokale und regionale Medien zusammenbringen, um Karlsruher Vereine und soziale Einrichtungen zu unterstützen.

Wie funktioniert das genau? Ganz einfach – die teilnehmenden Unternehmen spenden pro Rad und Radscheibe 40 € an eine soziale Einrichtung in Karlsruhe und bezahlen weitere 40 € für jeweils ein kreisrundes Fahrrad-Display mit ihrem Firmenlogo. Befestigt wird die „Scheibe“ im Vorderrad eines Fahrrades. Jeder Radfahrer, der Lust hat auf diese Art und Weise Werbung für eine Firma zu machen, kann sich online bei den Organisatoren melden. Er nimmt automatisch an einer Verlosung teil. Die Nachfrage ist groß, es könnte also sein, dass derzeit keine Radscheiben zur Verfügung stehen.

Ich betreibe also derzeit Werbung für meinen Arbeitgeber und die Aktion selbst, indem ich das mache, was ich sowieso machen würde – ich fahre mit dem Rad zur Arbeit und zum Einkaufen und unternehme am Wochenende die eine oder andere Fahrradtour in und um Karlsruhe herum.

Eins ist jetzt schon sicher – die Scheibe im Laufrad vorne erregt Aufmerksamkeit. Die Leute verdrehen automatisch die Köpfe, wenn ich an einer Kreuzung halte, um besser lesen zu können, was auf der Scheibe steht. Und genau das ist ja Sinn und Zweck der Sache – Aufmerksamkeit erregen!

Ich finde die Idee gut – Unternehmen werben für sich und spenden zugleich. Als Radfahrer übernehme ich den aktiven Part der Außenwerbung. Ich hoffe natürlich im Stillen, dadurch weitere Teilnehmer für die Aktion gewinnen zu können, damit möglichst viele Spenden zusammenkommen.

Wieso macht ihr nicht auch mit? Fragt euren Arbeitgeber oder überlegt, für wen ihr sonst guten Gewissens Werbung machen würdet. Letztendlich dient es einem guten Zweck.
Ich könnte mir zum Beispiel gut vorstellen, auf diese Weise Werbung für meinen Lieblings-Bäcker oder den Schrauber, Optiker, Schreiner meines Vertrauens zu machen. Es gibt so viele kleine Handwerksbetriebe und Geschäfte in der Stadt, die einen Superjob machen, denen vielleicht nur ein bisschen Außenwerbung für mehr Laufkundschaft fehlt.

Warum tut nicht auch ihr Gutes und redet darüber!




Feierabend-Tour durch Karlsruhe

Strahlend blauer Himmel und sommerliche Temperaturen – typisches Aprilwetter sieht anders aus. Da man ja nie wissen kann, wie lange so eine Schönwetterfront hält, bin ich gestern nach Feierabend eine der kurzen Tourenvorschläge aus Ab aufs Rad (BNN Spezial) nachgefahren. Die Tour mit dem Titel Südliche Hochburg des Jugendstils startet am Hauptbahnhof und führt von dort über die Weststadt, die Innenstadt und die Oststadt zum Karlsruher Schloss.