Schlagwort: KA-Feedback

Radfahreralltag

Erst gemütlich am Stau vorbei radeln, um dann hinter der Kurve von einem falsch parkenden DHL Fahrzeug ausgebremst zu werden. Das ist leider Radfahreralltag. Egal welchen Radweg man in die Innenstadt wählt, überall stehen sie im Weg – Lieferfahrzeuge von DHL, DPD, Hermes und UPS. Radwege bieten sich zum Parken anscheinend an. In Zukunft werde ich euch allesamt über KA-Feedback oder die Wegeheld App melden. Ich bin zwar nicht so naiv zu glauben, dass dann sofort ein Mitarbeiter des Ordnungsamtes zum Ort des Geschehens eilen wird. Aber je mehr Leute diese Apps benutzen, um Falschparker zu melden, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass an den gemeldeten Straßen zukünftig vermehrt Kontrollen durchgeführt werden.

 

Wie heißt es so schön auf der Homepage von KA-Feedback:

KA-Feedback ist der Dienst, mit dem Karlsruherinnen und Karlsruher ihrer Stadt helfen können. Denn mit KA-Feedback können Sie uns mitteilen, wo es ein Problem gibt (…) Geben Sie uns Feedback, damit wir uns kümmern können. Vielen Dank!

Nehmen wir unsere Stadtväter doch mal beim Wort




KA-Feedback – Erfahrungsbericht

Über das Portal KA-Feedback können wir Karlsruher der Stadt Gefahrenstellen, Verschmutzungen, Verkehrsverstöße, falsche Ampelschaltungen u.v.m. melden. Anfangs kam ich mir vor wie ein Denunziant oder Besserwisser, wenn ich das Portal genutzt habe. Mittlerweile sehe ich das mit anderen Augen, denn nur wenn man der Stadt mitteilt, wo etwas im Argen liegt, kann sie einen Missstand beheben.

Auch auf der letzten ADFC Mitgliederversammlung hat man uns nochmals nachdrücklich gebeten, dieses Portal zu nutzen und nicht Ruhe zu geben, bis ein Fall zu unserer Zufriedenheit abgeschlossen wurde. Das habe ich  jetzt mal durchgezogen. Es ging um die Absperrung und das übersprühte Schild auf dem Radweg an der Alb. Ich hatte dort bei Hochwasser nasse Füße bekommen, weil die Schranke den Weg mal gerade ein paar Zentimeter absperrt und der Text auf dem Schild schon seit langem nicht mehr lesbar ist.




Was wurde eigentlich …

aus meiner Anfrage bei der Stadt Karlsruhe zum unsäglichen Radweg an der B36 bei den Michelin Werken? Am 1. Dezember hatte ich über das Portal KA-Feedback der Stadt nahegelegt, die schlangenlinienförmige weiße Markierung zu entfernen, um einen für Radfahrer und Fußgänger gemeinsam genutzten Geh-/Radweg (Zeichen 240) zu schaffen. Dann müssten Radfahrer nicht auf den Grünstreifen oder den Gehweg ausweichen, um an den drei Pfeilern vorbeizukommen, die mitten auf dem Weg stehen. Ich wusste, dass die Bearbeitung einige Zeit in Anspruch nehmen würde. Aber dass es sechs Wochen dauern würde, um so eine nichtssagende Antwort zu formulieren, dass hätte ich nicht gedacht.

Nicht nur Gottes Mühlen mahlen langsam!

Also fährt man weiter Slalom um die Pfosten herum. Lastenradler und Radfahrer mit Kinderanhängern können es sich aussuchen, ob sie links über den Grünstreifen oder rechts über den Gehweg ausweichen.

 




KA-Feedback im Test

Vor ein paar Tagen habe ich über den unsäglichen Radweg entlang der Michelin Reifenwerke berichtet. Boris fragte mich daraufhin, ob ich denn schon Widerspruch gegen die Anordnung der Radwegbenutzungspflicht eingelegt habe. Ehrlich gesagt wusste ich gar nicht, dass ich das kann. Wenn auf einem Radweg kein Platz ist, weiche ich einfach dahin aus, wo Platz ist und denke mir meinen Teil. Gefahrenstellen, wie z.B. Scherben auf auf dem Radweg oder Überflutungen, habe ich zwar schon gemeldet, aber widersinnige Beschilderungen und Wegmarkierungen noch nicht. Da der besagte Radweg innerhalb der Stadtgrenzen verläuft, nehme ich mal an, dass die Stadt auch dafür zuständig ist. Wir haben in Karlsruhe ein Online-Portal, das nennt sich KA-Feedback. Über dieses Portal können wir der Stadt mitteilen, wo wir eine Verunreinigung, eine Gefahrenstelle oder eine falsche bzw. irreführende Beschilderung festgestellt haben.

Geben Sie uns Feedback, damit wir uns kümmern können.

Letzten Freitag habe ich mein „Feedback“ gegeben. Ich habe mein Anliegen kurz geschildert und mit einem aussagekräftigen Foto verdeutlicht.