Schlagwort: Graffiti

Früher war alles …

Früher war ja bekanntlich alles anders. Ob es besser oder schlechter war, muss jeder für sich entscheiden. Früher gab es zum Beispiel noch keine Smartphones, kein Facebook und auch kein WhatsApp. Man verabredete sich in der Schule, klingelte spontan und ohne vorherige Verabredung bei Freunden oder fuhr auf den nächstgelegenen Spielplatz, irgendwer würde schon da sein.

Quelle: @therealbanksy

Das Foto hat mich sofort an meine eigene Kindheit und Jugend erinnert. Aber die Zeiten ändern sich, und das hat natürlich vielerlei Gründe. Wenn ich heutzutage durch unsere grüne Lunge, die Günther-Klotz-Anlage, nach Hause fahre, sehe ich viele junge Leute nebeneinander auf den Bänken sitzen. Die meisten starren auf ihr Smartphone. Obwohl sie nebeneinander sitzen, wirken sie irgendwie allesamt einsam. Das hat was Gruseliges wie das Smartphone immer mehr Besitz von uns ergreift.
Falls ihr mehr vom berühmten Streetart-Künstler Banksy sehen wollt, ihr findet ihn auf Twitter unter @therealbanksy. Oder lasst die auf seiner Website veröffentlichen Bilder auf euch wirken.




Broken Window Theorie

Heute Morgen hatte ich von unserem neuen Geh-/Radweg nach Hohenwettersbach berichtet und mit dem Brustton der Überzeugung erklärt, dass noch kein Pinselstrich die grauen Betonwände verunzieren würde. Ich muss mich korrigieren. Die Betonwand auf Höhe des Grillplatzes ist letzte Nacht dem ersten „Künstler“ zum Opfer gefallen.




Das Auge fährt mit

Wir Bergdörfler bekommen einen neuen, gut vier Meter breiten, Rad-/Fußweg vom Zündhütle in Wolfartsweier nach Hohenwettersbach. Die Bauarbeiten sind noch nicht ganz beendet, aber das meiste ist bereits geschafft.

Radweg kurz hinter dem Zündhütle, hier noch in herbstlicher Farbenpracht

An drei Stellen musste der Hang mit gigantischen Betonplatten abgestützt werden. Noch ziert kein Dreck und kein Pinselstrich diese Wände. Sie vertikal mit Moos zu begrünen, wie es Stuttgart gerade in der Nähe des Neckartors mit einer Lärmschutzwand macht, hieße Eulen nach Athen tragen. Moos gibt es im Wald nun wahrlich genug.