Schlagwort: Fully

Danny MacAskill – Cascadia

Vor vier Tagen online gestellt und schon mehr als 4,5 Millionen Mal geklickt. Wenn ihr euch das Video angeschaut habt, wisst ihr warum.

Liebe Kinder, bitte nicht nachmachen. Man kommt auch anders zum Strand.




Was wurde eigentlich aus den 26″ MTBs?

Gute Frage, nächste Frage. Sehr zum Bedauern vieler Händler und Kunden stellen die meisten Radhersteller – oder sind es mittlerweile sogar schon alle – keine 26 Zoll Mountainbikes mehr her. Die 27,5 Zoll MTBs haben dem kleinen Bruder – gerade mal 12,5 mm Unterschied, was den Radius anbetrifft – voll den Rang abgelaufen. Getreu dem Motto, was tut man, wenn einem zu einem rundum gelungenen Rad nichts mehr einfällt, hat man das Rad einfach neu erfunden. Erst kamen die 29er, dann – als man merkte, dass nicht jeder Kunde hochgewachsen ist, die 650B bzw. 27,5″ MTBs. Eine Weile liefen alle drei Mountainbikes parallel, dann verschwanden die 26″ Räder peu à peu von der Bildfläche. Normalerweise leben Totgesagte ja länger, aber in diesem Fall leider nicht. Es gibt keine 26″ Neuheiten, Gott sei  Dank aber noch jede Menge Ersatz- und Verschleißteile:

Die Reifen, Schläuche, Ketten und Bremsen eines Rades werden in der Regel am meisten beansprucht.

Nobby Nic (Bild: Schwalbe)

Nobby Nic (Bild: Schwalbe)

Was diese Fahrradteile anbetrifft müssen sich Besitzer eines 26″ Mountainbikes bestimmt noch lange keine Gedanken machen. Daran besteht kein Mangel. Doch ob das auch für Komponenten wie z.B. Dämpfer, Laufräder oder Gabeln gilt, kann eigentlich niemand mit absoluter Sicherheit sagen. Wir hoffen, dass wir die Wünsche unserer Kunden auch diesbezüglich noch lange erfüllen können.

 




MTB Neuheiten 2016

Sie sind da, die ersten 2016er MTB Modelle:

  • Scott Contessa Genius 710
  • Scott Aspect 730
  • Scott: Aspect 710
  • Scott Scale Junior 26
  • Scott: Voltage YZ 20

Besser gesagt einige waren da, denn kaum hatten wir sie online gestellt, gingen sie weg wie die berühmten warmen Semmeln. Zum Beispiel das Contessa Genius 710 in schwarz purple blau. Ein Fully der Extraklasse von Scott für die anspruchsvolle Mountainbikerin.

Scott Contessa Genius 710

Scott Contessa Genius 710

Angesichts des stolzen Preises von 3799 € hat uns der schnelle Absatz doch überrascht. So ein Rad kauft man sich bestimmt nicht, um damit zur nächsten Eisdiele zu fahren, es sei denn, man hat zu viel Geld. Das super agile Scott Contessa Genius 710 legt man sich zu, um Berge zu überqueren, Trails herunter zu sausen oder die vielen Mountainbikestrecken in Deutschlands Wäldern zu erkunden.

Das Contessa Genius ist für uns Frauen konzipiert. Es bietet eine auf unsere anatomischen Bedürfnisse angepasste Geometrie, Sitzposition und darauf abgestimmte Komponenten. Das Fully ist ausgestattet mit 27,5 Zoll Laufrädern und hat 150 mm Federweg vorne und hinten. Es wiegt mal gerade 12,9 kg und bietet Technik vom Feinsten:

Technologie hinter Scott Contessa Genius 710

Technologie des Scott Contessa Genius 710

Nachfolgend ein paar technische Details:

  • Rahmen: Sehr stabiler und dennoch leichter hydrogeformter Alurahmen mit speziell auf Frauen abgestimmter Geometrie.
    Chip für Geometrieverstellung (Steuerrohrwinkel und Höhe des Tretlagergehäuses verstellbar).
    Kürzerer Vorbau, schmalerer Lenker und dünnere Griffe – auch sie abgestimmt auf die Bedürfnisse der Frau.
  • Federweg: Vorne 150 mm, hinten 150 – 100 – 0 / Shock 200X57
    TwinLoc Remote Technology: Federweg per Fernbedienung einstellbar
  • Gabel: FOX 34 Float Performance Air, FIT4, 3 Modi
  • Dämpfer: Patentierter FOX Nude DPS-Dämpfer, 3 Stufen: Lockout (0 mm) – Traction Control (100 mm) – Descend (150 mm)
  • Schaltung: Neue Shimano XT 22-Gang Schaltung, ermöglicht extrem präsises Schalten, feiner abgestuft, verbesserte Gangübergänge, leichterer erster Gang
  • Sattelstütze: Vario-Sattelstütze vom Lenker aus per Knopfdruck verstellbar
  • Bremsen: Fein dosierbare Shimano SLX Scheiben-Bremse mit Keramik-Bremskolben
  • Radsatz: Syncros Felgen mit Shimano SLX Naben
  • Reifen: Schwalbe (vorne: Nobby Nic EVO / 2.25, hinten: Rocket Ron EVO / 2.25)
  • Gesamtgewicht: 12,90 kg



Fatbikes – der neue Modetrend

Braucht man ein Fatbike? Eigentlich nicht, aber man braucht auch keine 30 Paar Schuhe oder 10 verschiedene Handtaschen, und dennoch gibt es viele Frauen, die weitaus mehr Schuhe und Handtaschen besitzen und trotzdem alle Nase lang vor ihrem Kleiderschrank stehen und nichts zum Anziehen haben.

Manche Dinge braucht man zwar nicht, aber es wäre doch nett, sie zu haben. In englischsprachigen Ländern spricht man dann von „Nice-to-have“ Produkten. Ein Fatbike ist meiner Meinung nach so ein Produkt. Mit dieser Ansicht stehe ich anscheinend nicht alleine da, denn gestern ist mir im Wald eine fünfköpfige Gruppe Mountainbiker entgegengekommen und drei von ihnen fuhren auf einem Fatbike.

Worin besteht also der Reiz, sich ein Fatbike mit fast fünf Zoll breiten Puschen zuzulegen? Angeberei? Auffallen um jeden Preis? Oder fährt man damit besser den Trail rauf und runter als mit einem Fully oder Hardtail? Was sind die Vorteile, was die Nachteile.

Eindeutig im Vorteil sind die Fatbikes natürlich im Schnee. Dafür wurden sie ursprünglich ja auch konzipiert. Im Tiefschnee oder selbst auf Pulverschnee sind Fatbikes unschlagbar. Da kommt kein Fully oder Hardtail so leicht mit. Fragt sich natürlich, wo in Deutschland so viel Schnee liegt, dass sich ein Fatbike lohnt. Im Erzgebirge, im Bayerischen Wald oder am Feldberg würde sich die Anschaffung sicher lohnen. Da ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass einige Monate lang Schnee liegt. Bei uns in Karlsruhe sieht die Sache anders aus, wir haben relativ selten Schnee. Wozu also haben sich die drei Mountainbiker, die mir auf ihren Fatbikes entgegenkamen, in Unkosten gestürzt? Ich gehe jede Wette, dass das Fatbike nicht das einzige Rad ist, das sie besitzen. Ich habe ja keine Vorurteile, aber der typische Fatbike Besitzer hat mit Sicherheit noch ein Fully und/oder ein Hardtail, ein Trekkingrad für den täglichen Gebrauch und eventuell noch ein Rennrad in seiner Garage stehen. So wie der Kollege meines Mannes, der sich extra noch die benachbarte Wohnung dazu gemietet hat, damit er all seine Fahrräder – mittlerweile 13 Stück – unterstellen kann. Wohl dem, der keine Kinder hat! Wir könnten uns das mit unseren zwei studierenden Töchtern nicht leisten.

Aber zurück zu den Fatbikes. Wo punkten sie noch? Im Sand, Schlamm oder Kies, d.h. Untergründen, auf denen man sich selbst mit einem Mountainbike festfahren würde, sind die breiten Reifen eindeutig ebenfalls im Vorteil. Trotz ihres wuchtigen Aussehens, sind Fatbikes spritziger unterwegs als man annehmen sollte.

Juggernaut 26 × 4.5" / Kevlar Bead

Juggernaut 26 × 4.5″ / Kevlar Bead

Der Reifenhersteller Schwalbe behauptet sogar, dass die dicken Reifen bei einem Luftdruck zwischen 0,4 und 1 bar in puncto Traktion und Komfort unschlagbar seien. Das kann ich zwar aus eigener Erfahrung weder bestätigen noch verneinen, aber die drei Biker, die mir auf ihren Fatbikes entgegenkamen, machten einen äußerst zufriedenen Eindruck.

Fatbike von Scott

Scott Scale Big Ed

Dieses Fatbike liebt Dirt Tracks, Dünen, Schnee und insbesondere das Après-Bike am Ende einer Tour. Mit diesem Rad brennt sich förmlich dein Grinsen im Gesicht fest. Wurzeln, Steine und wie die Hindernisse auf einer Tour auch aussehen mögen, das Big Ed schluckt alles weg.

Im Nachteil sind Fatbikes natürlich auf Asphalt. Da kleben die breiten Puschen förmlich am Boden. Aber wer kauft sich schon ein Fatbike, um damit auf Asphalt zu fahren. Angeber vielleicht, Sportler aber bestimmt nicht.

Eins sollte ich vielleicht noch erwähnen: Wer mit der Anschaffung eines Fatbikes liebäugelt, sollte eine gewisse Körpergröße mitbringen, sonst stimmen die Proportionen einfach nicht. Wir konnten uns davon überzeugen, als die kleinste von uns – keine 1,60 m groß, sehr schlank – eine Probefahrt mit dem Scott Scale Big Ed gemacht hat. 4,5 Zoll breite und 26 Zoll große grobstollige Reifen harmonieren einfach nicht mit der Statur einer zierlich schlanken Frau. Die Augen fahren schließlich mit. Diesen Frauen würde ich empfehlen, sich doch lieber ein schickes Fully oder Hardtail zuzulegen.




Bild der Woche

Scott Mountainbike

Scott Genius 720 vor ehrwürdiger Kulisse

Auch so kann man Urlaub machen: mit dem Fully Scott Genius 720 durchs südliche Bayern radeln und dabei die Schönheiten der Natur und der Baukunst genießen.




Haibike XDURO FullSeven RC / HardSeven RC

Alle hätten sie gerne, wir haben sie schon – die neuen Xduro FullSeven und HardSeven von Haibike. Dabei haben wir noch nicht mal Weihnachten, geschweige denn 2015. Ich weiß nicht, wie mein Kollege das geschafft hat, dass wir schon mit den 2015er Modellen beliefert wurden. Entweder hat er auf die Vertriebsleute von Haibike mit Engelszungen eingeredet oder sie auf der Eurobike so lange zugetextet, bis sie aus lauter Verzweiflung zugesagt haben, uns mit als Erstes zu beliefern.

Die ersten Modelle der Haibike XDURO Serie sind 2009 auf den Markt gekommen und seitdem ständig weiterentwickelt worden. Die XDURO Serie ist die wohl mit Abstand erfolgreichste und umfangreichste ePerformance Serie auf dem Fahrradmarkt.

Was ist das Erfolgsgeheimnis? Ganz einfach – Die gelungene Symbiose aus sportlichem Mountainbike und der Dynamik einer Offroad‐tauglichen Antriebsvariante. Daraus resultiert ein neues Fahrgefühl. Trotz „Rückenwind“ bleibt die eigene physische Kraftanstrengung und das Fahrkönnen auch bei den XDUROs immer noch ein wesentlicher Bestandteil des Fahrerlebnisses. Wobei jeder Mountainbiker selbst entscheiden muss, wie viel Power der Antrieb oder die eigenen Beine leisten sollen.

Haibike XDURO FullSeven RC 2015

Haibike XDURO FullSeven RC 2015

Das Xduro FullSeven (siehe oben) und das HardSeven von Haibike sind ein echter Hingucker. Kein Wunder also, dass sie in der Vergangenheit bereits mehrere Design Awards eingefahren haben (iF Design-Award, Eurobike Award sowie dem Testsiegel von ExtraEnergy.

Das Design des XDUROs verspricht was die Technik hält: Die Pedelecs sind keine zu groß geratenen Mountainbikes und keine geschrumpften Motocross Maschinen, es sind stimmige, wohlproportionierte Performance eBikes. You get what you see!




Räder muss man einfahren

Es gibt viele Menschen, die kaufen sich ein neues Rad und wundern sich, dass sie nach einer Weile technische Probleme damit haben. Sie beklagen u.a. quietschende Bremsen, Probleme mit der Schaltung, eiernde Räder, lose Schrauben und sogar Teile, die sich wie von Geisterhand einfach vom Rad lösen. Sehr oft besitzen sie ihr neues Rad nicht mal sechs Monate. Verständlicherweise sind die Besitzer dieser Räder frustriert und fragen sich, ob sie überhaupt das richtige Rad gekauft haben oder doch lieber ein anderes Modell oder einen anderen Hersteller hätten wählen sollen.

Ich habe mir ja in jüngster Zeit gleich zwei neue Räder zugelegt – im Dezember mein neues Trekkingrad und im letzten Monat das Fully, das Scott Genius 730. Bei beiden Rädern musste ich mich erst eingewöhnen, die Sattelposition mehrmals verändern, die Lenkergriffe auf meine Bedürfnisse einstellen, Schrauben nachziehen u.v.m. Beide Räder mussten mit anderen Worten erst einmal eingefahren werden.

Egal ob man sich ein Rad aus dem unteren Preissegment oder ein ultra-teures Carbonrad zulegt, Muttern, Schrauben und Kabel lockern sich in der Regel in den ersten Wochen nach dem Kauf und müssen nachgezogen bzw. justiert werden. Ansonsten verschaltet man sich ständig, die Bremsen bremsen, wenn sie nicht bremsen sollen oder quietschen oder ganze Teile (z.B. ein Teil des Schutzbleches) lösen sich vom Rad. Wenn man sein neues Rad etwa 150 – 200 km eingefahren hat, sollte man alle Schrauben noch mal nachziehen (lassen) und die Schaltung und Bremsen frisch einstellen.

Fachgeschäfte, die auf sich halten, bieten ihren Kunden, die ein neues Rad bei ihnen kaufen, diesen Service kostenlos an. In der Regel findet dieser Servicetermin innerhalb von 3 Monaten nach dem Kauf statt. Je nach den gefahrenen Kilometern kann dieser Fahrzeug-Check aber auch schon viel früher nötig sein. Man sollte diesen Service als Kunde auch in Anspruch nehmen. Das erhöht die Sicherheit und auch die Lebensdauer des Rades und damit natürlich auch den Fahrspaß.




Mein erstes Mal – Scott Genius 730

Wenn man wie ich leidenschaftlich gerne mit dem Rad fährt und in einem Fahrradgeschäft arbeitet bzw. Fahrräder und Zubehör online vertreibt, dann ist das in etwa so, als ließe man ein Kind in der Spielzeug- oder Süßigkeitenabteilung eines großen Kaufhauses aushelfen. Was bin ich froh, dass wir keine Laufschuhe im Programm haben, dann würde ich wahrscheinlich noch mehr Geld ausgeben.

Langer Rede kurzer Sinn – ich bin wieder schwach geworden. Nachdem sich drei weitere Mitglieder meines Lauf-/Radtreffs unlängst ein neues Fully gegönnt hatten, war klar, dass auch ich mir eines zulegen würde. Denn die Vorstellung mit meinem Crossrad – so gerne ich auch darauf fahre – hinter den anderen hinterher zu rutschen und auf schwierigem Terrain zu schieben, während alle anderen im Sattel bleiben können, war einfach unerträglich.

Also habe ich mein Sparschwein geschlachtet und mir was ganz Edles gekauft – das Scott Genius 730.

Scott Genius 730 (2014)

Scott Genius 730 (2014)

Die Evolution des genialsten Fullys auf dem Planeten!

Das Zitat stammt natürlich nicht von mir, sondern vom schweizer Hersteller Scott selbst, aber das Scott Genius 730 ist wirklich geil. Nachdem ich mir ja im Dezember erst ein neues Trekkingrad gekauft hatte, habe ich verständlicherweise mit mir gerungen, ob die Anschaffung eines Mountainbikes, noch dazu eines Fullys, wirklich nötig ist oder purer Luxus. Aber da ja bekanntlich die ideale Anzahl von Rädern, die man besitzen sollte, x + 1 ist, wobei x die Anzahl der Räder ist, die man gerade sein Eigen nennt, bewege ich mich noch im grünen Bereich.

Donnerstag ist das Scott Genius 730 endlich gekommen. Mein Kollege, der weiß, dass Geduld nicht gerade zu meinen starken Seiten gehört, hat es gleich für mich aufgebaut. Also habe ich mein Trekkingrad stehen lassen und bin mit dem Fully abends nach Hause gefahren. Mein Heimweg beträgt ziemlich genau 16 Kilometer. Donnerstag war die Strecke gut doppelt so lang, denn ich bin natürlich nicht direkt, sondern mit vielen Umwegen nach Hause gefahren. Was bin ich froh, dass bei uns schon der Schwarzwald anfängt und Hunderte von hügeligen bis steilen Waldwegen nur darauf warten, von mir erfahren zu werden. Ich hätte nie gedacht, dass es so viel Spaß machen kann, bergauf und bergab über Baumwurzeln, Schlaglöcher oder Schotter zu fahren. Bin ich sonst bei jeder Bodenwelle aus dem Sattel gegangen, kann ich auf dem neuen Scott Genius 730 im Sattel bleiben. Übertrieben ausgedrückt könnte man mein altes Crossrad mit einer harten Bahnhofsbank und das Genius mit einer bequemen Couch vergleichen.

Ich bin 172 cm groß und habe mir auf Anraten meines Kollegen das S Modell der Herrenserie zugelegt. Eine gute Wahl! Das Damenmodell, das Scott Contessa Genius 710, dass übrigens auch toll aussieht, wäre mir wahrscheinlich bei meinem verhältnismäßig langen Oberkörper zu kompakt gewesen.

Freitagabend haben wir mit unseren neuen Fullys gleich eine 30 Kilometer Feierabend-Tour durch den Nordschwarzwald gemacht. Ich habe zwar norddeutsche Gene, aber bergauf bin ich eindeutig schneller unterwegs als andere. Mit dem Genius bin ich bergauf jetzt noch schneller und bergab viel sicherer. Dank der 30 Gänge sind selbst steile Kletterpassagen auf rutschigem Boden mühelos zu bewältigen. Ein Klick am Daumenhebel genügt, um das Heck in den Tractionsmodus zu schalten. Bergab bin ich sonst eigentlich ein „Schisser“ oder positiv ausgedrückt eher vorsichtig unterwegs, mit dem Fully fühle ich mich jetzt viel sicherer und das, obwohl ich erst drei Tage damit gefahren bin. Das Genius schluckt mühelos jedes Schlagloch, selbst grobe Schotterpisten, die ich hasse wie die Pest, überwindet man bergauf und bergab mühelos.
Gestern haben wir es dann mal so richtig krachen lassen, zumindest was die Höhenmeter anbelangt. Auf Rad-Karlsruhe – übrigens eine sehr informative Website für radbegeisterte Karlsruher – gibt es Touren zum Downloaden nicht nur für Mountainbiker. Wir sind die Tour Durlach – Wattkopf – Langensteinbach – Thomashof nachgefahren. Ich dachte ja, dass ich bereits alle Wege rund um Karlsruhe per Rad oder zu Fuß erkundet habe, aber da lag ich falsch. Da gibt es noch Vieles, was ich nicht „erfahren“ habe, weil mir bis dato einfach das richtige Rad dafür fehlte.

Technische Details zum Scott Genius 730 gibt es hier. Da erfahrt ihr alles über die edle Ausstattung (z.B. Twinlock Lever System, Shimano XT/SLX, 1500 mm Federweg). Wem würde ich das Rad empfehlen? Jedem, der gerne fernab asphaltierter Straßen flott und sportlich unterwegs sein möchte, und das sowohl bergauf als auch bergab.