Schlagwort: Fahrrad

Stressfrei in die City?

Die Stadt Karlsruhe rüstet sich wieder für den Weihnachtsansturm. Unter Stressfrei in die Weihnachtsstadt  findet man Informationen zur Verkehrsführung.

Der Verkehr soll fließen

Damit meint man allerdings in erster Linie den Autoverkehr. Damit dieser Verkehr noch „besser“, sprich schneller durch die City direkt am ECE und am Rondellplatz vorbei Richtung Fritz-Erler-Straße fließen kann und Autofahrer auf den für sie anscheinend lästigen Schulterblick komplett verzichten können, hat man den Radfahrstreifen auf  der Markgrafenstraße für Radfahrer kurzerhand aufgehoben, zu unserem Schutz, wie es in der Pressemeldung lapidar heißt.

Wieso man den Autoverkehr hier lang führt, ist mir absolut schleierhaft. Wegen der paar Stellpätze in der IHK Tiefgarage? Auf dem Friedrichplatz eröffnet bald der Weihnachtsmarkt, vom ECE  laufen täglich Tausende von Fußgänger in Richtung Kaiserstraße und die Markgrafenstraße ist Hauptverkehrsader für Radfahrer. Ausgerechnet hier leitet man jetzt zusätzlich den Autoverkehr lang? Dann sieht das bis Anfang nächsten Jahres hier wohl so aus, bloß noch schlimmer, da die Weihnachtszeit ja noch kommt:

 

Man konnte förmlich spüren, dass der Autofahrer die vor ihm fahrende Radfahrerin am liebsten zur Seite gefegt hätte. Bei der ersten sich bietenden Gelegenheit ist er mit überhöhter Geschwindigkeit an ihr vorbeigebraust, nur um an der nächsten Kreuzung gleich wieder eine Vollbremsung hinzulegen, um links abzubiegen. So viel zum Thema Der Verkehr soll fließen.




Diamonds are a girl’s best friend?

Auch ich liebe Schmuck, freue mich aber eigentlich noch viel mehr über solche Geschenke 🙂 Meine Familie kennt mich eben.

Die Kamera hatte ich mir schon länger gewünscht, damit ich in Zukunft unterwegs auf dem Rad festhalten kann, was sich auf deutschen Straßen und insbesondere auf den sogenannten Schutzstreifen für Szenen abspielen.

Ich bin schon sehr gespannt, was Juliane Schumacher zum Thema Radfahren in der Stadt zu berichten hat. Jedenfalls wird Ihr Buch How to Survive als Radfahrer in der Presse in den höchsten Tönen gelobt.

Auch die Putz- und Schmiermittel kommen genau richtig, denn nicht nur mein Alltagsrad hat eine gründliche Reinigung dringend nötig. Allerdings lohnt es sich bei der jetzigen Wetterlage nicht, mit der Radpflege anzufangen. Eine Fahrt durch das Schmuddelwetter und schon wäre das schöne Rad wieder dreckig.




Der Winter kann kommen

Gestern noch strahlender Sonnenschein und goldener Herbst, heute „Schietweer“.
Die Wetteraussichten für die kommende Woche sind auch nicht prickelnd: Kälteeinbruch und die Schneefallgrenze soll bis auf 800 m sinken.

Also habe ich auf meinem Crossrad wieder die Spikereifen aufgezogen, denn selbst ist die Frau. Bisher ist es mir nie gelungen, die Reifen zu wechseln, ohne mindestens einen Reifenheber zu schrotten. Mit den neuen Reifenhebern von Schwalbe ist mir das diesmal nicht gelungen. Entweder stelle ich mich nicht mehr ganz so ungeschickt an oder die Teile sind stabiler als sie aussehen.

Noch hängt das Rad dekorativ an der Wand, aber ich bin für alle Eventualitäten gerüstet. Bei Schnee und Eis nehme ich mein Crossrad mit Spikereifen, sonst wie gewohnt mein Trekkingrad.
Bin ich froh, dass ich nicht nur ein Rad besitze!

 

 

 




Neuer Radrundkurs in Karlsruhe

„Von Schloss zu Schloss“ – so lautet der Name der neuen Radtour, die Christian Büttner vom ADFC Karlsruhe am 19. Oktober in den BNN veröffentlicht hat. Die Strecke verläuft von Karlsruhe über Rüppurr, Weiherfeld, Ettlingen nach Durlach, macht dann einen Schlenker durch Grötzingen und führt danach über Durlach wieder zurück zum Karlsruher Schloss. Leider steht der Artikel (noch) nicht online zur Verfügung, sonst hätte ich direkt auf ihn verlinken können. Aber was noch nicht ist, kann ja noch werden 🙂

Gestern bin ich die Strecke abgefahren. Einziges Hilfsmittel: die Print-Ausgabe des Artikels. Da ich kein begnadeter Kartenleser bin, hatte ich für alle Fälle natürlich mein Smartphone dabei. Man weiß ja nie und Google Maps ist im Zweifelsfall schon sehr hilfreich.

Ich weiß aus eigener Erfahrung, wie schwierig es ist, einen Streckenverlauf möglichst knapp und dennoch präzise zu beschreiben, so dass sich Ortsunkundige zurechtfinden. Herrn Büttner ist dies extrem gut gelungen. Verfahren habe ich mich nur dort, wo ich meinte, mich gut auszukennen (in Ettlingen) oder ich habe einfach automatisch den Weg genommen, den ich immer fahre (zwischen Durlach und Grötzingen).

Von Schloss zu Schloss in Karlsruhe




Mit dem Faltrad in Kiel

Das Rad ist das mit Abstand beste Fortbewegungsmittel, um eine fremde Stadt zu erkunden. Man ist mobil, flexibel und kann jederzeit spontan Halt machen, wo es einem gefällt. Stau und Parkplatzsuche sind Fremdwörter für Radfahrer. Ich habe das Faltrad für mein verlängertes Wochenende gewählt, weil es in mein kleines Auto passt. Ich hätte natürlich auch mit dem Zug von Karlsruhe nach Kiel fahren können, das ist normalerweise schneller und stressfreier, aber Sturm Xavier hat mir einen Strich durch die Rechnung gemacht. Außerdem brauchte mein Fiat 500 (3 Jahre alt, 6200 km gefahren) ein wenig Auslauf. Wieso ich ein Auto habe? Ehrlich gesagt, weiß ich das selbst nicht mehr, aber das steht auf einem anderen Blatt.

Vier Tage Kiel per Rad und zu Fuß, hier meine Eindrücke:

Das Wetter war abgesehen vom Sonntag zwar nicht so strahlend schön wie im Rest der Republik, aber zumindest hat es nicht nonstop geregnet. Mit anderen Worten: it could have been worse!

Die Radwegsbeschilderung in Kiel ist gut, man müsste sie nur lesen können.

Verdreckte und kaum lesbare Radweg Schilder




Der Deutsche Fahrradpreis 2018

Die Bewerbungsphase für den Deutschen Fahrradpreis 2018 läuft bereits seit gut einem Monat. 2002 wurde der Wettbewerb ins Leben gerufen. Damals noch unter einem anderen Namen und mit nur einer Kategorie. Mittlerweile wird der mit jeweils 3000 € prämierte Preis in den Kategorien Infrastruktur, Service und Kommunikation verliehen.
Bewerben können sich öffentliche und private Institutionen, Gruppen und Vereine, aber auch Einzelpersonen wie du und ich. Wichtig ist, dass das eingereichte Projekt „einen gesellschaftlichen Mehrwert für besseren Radverkehr“ hat. Wenn ihr also eine Idee oder womöglich bereits ein ausgearbeitetes Konzept in der Schublade habt, wie man den Radverkehr im Alltag oder in der Freizeit verbessern könnte, dann solltet ihr euch bewerben.
Aber die Latte hängt hoch. Das sieht man, wenn man sich die Preisträger der vergangenen Jahre anschaut. Woran aber jeder von uns teilnehmen kann, ist der Foto- und Videowettbewerb. Das diesjährige Motto lautet:

Mein Fahrrad kann …

Mein Fahrrad kann so vieles. Es bringt mich von A nach B. Es ist für mich Sportgerät und Fortbewegungsmittel in einem. Es sieht toll aus, es trägt nicht nur mich, sondern auch meine Einkäufe und meine Wechselkleidung fürs Büro. Die Liste ist schier endlos. Unserer Kreativität sind bei diesem Wettbewerb keine Grenzen gesetzt. Ausgemusterte Räder können z.B. den Weg weisen:




Fahrradcodierung sinnvoll oder nicht?

Ich habe lange mit mir gerungen, ob ich mein teures Trekkingrad codieren lassen soll oder nicht. Schließlich habe ich die Originalrechnung noch, kenne die Rahmennummer und kann mein Rad ganz genau beschreiben. Die meisten Radfahrer wissen nämlich nicht, welche Marke sie eigentlich fahren. Sie haben kein Markenbewusstsein. Wer nach einem Diebstahl lediglich sagen kann, welche Farbe sein Rad hat, der hat schlechte Karten. Schwarze, rote oder grüne Fahrräder gibt es wie Sand am Meer. Codierte Räder können ihrem Besitzer dagegen eindeutig zugeordnet werden.

Ausschlaggebend für mich war der „jüngste“ Coup der Polizei in Hamburg. Bei einer Razzia in Hamburg-Rothenburgsort hat man im April gut 2000 Fahrräder beschlagnahmt. Im Mai wurden Fotos der gestohlenen Fahrräder im Internet veröffentlicht. Daraufhin meldeten sich 850 potentielle Besitzer bei der Polizei, aber nur gut 20 Räder konnten bislang eindeutig zugeordnet werden. Derzeit werden die Räder in zwei großen Lagerhallen in Hamburg-Niendorf ausgestellt, in der Hoffnung, sie ihrem rechtmäßigen Besitzer übergeben zu können. Aber das wird schwierig, wenn man nicht durch eine Rechnung oder Fotos belegen kann, dass einem das Rad auch tatsächlich gehört. Angenommen mein Rad wäre unter diesen gut 2000 Rädern, dann wäre ich bereits von der Polizei informiert worden, denn anhand der Codierung wüsste man meinen genauen Wohnort und die Initialen meines Namens.




Räder – Reine Fortbewegungsmittel?

Räder sind nicht nur geniale Fortbewegungsmittel. Selbst ausgemustert sind sie noch zu gebrauchen, z.B. als Hinweisschild oder zur Verschönerung des Gartens. Es könnte ja sein, dass der eine oder andere von euch noch Anregungen braucht 🙂

Per Rad die Urlaubsregion erkunden




Was macht eigentlich …

… der Radweg zwischen Hellwege und Sottrum, sprich die Anbindung an den Wümme-Radweg? Ostern hatte ich über den desolaten Zustand dieses Radweges berichtet. Hier ein Foto zur Erinnerung:

Aus alt …

Zu meiner großen Freude wurde der Radweg jetzt komplett saniert. Böse Zungen behaupten zwar, dass das an der bevorstehenden Landtagswahl in Niedersachsen liegen könnte, aber das glaube ich weniger. Zum einen dauert das Genehmigungsverfahren für solch eine Sanierung immer eine gefühlte Ewigkeit, zum anderen konnte ja niemand wissen, dass die Landtagswahlen vorgezogen werden.




Bild der Woche

Die Post macht es vor

E-Lastenrad der Post

Egal, ob mit Antrieb oder ohne, die Post setzt bei der Briefzustellung verstärkt aufs Fahrrad.

Vorteile:

  • Parkplatz direkt vor der Haustür des Kunden
  • Kostengünstig
  • Flexibel
  • Umweltfreundlich
  • Und für den Zusteller selbst gibt es Bewegung an frischer Luft gratis.