Schlagwort: Cityrad

Citybike vs Urbanbike

Was unterscheidet eigentlich ein Citybike von einem Urbanbike? Nichts, rein sprachlich gesehen. Beides sind Stadträder und dennoch liegen Welten zwischen ihnen. Citybike das klingt nach Tiefeinsteiger, Rücktrittbremse und Altagstauglichkeit – profan eben.

Klassische Urbanbikes sind weder alltagstauglich, haben bestimmt keinen tiefen Einstieg und eine Rücktrittbremse schon gar nicht. Im Gegenteil, Urbanbikes sind aufs Wesentliche beschränkt: zwei Laufräder, ein Gang, eventuell eine Bremse und keinen zusätzlichen Schnickschnack wie Schutzbleche, Beleuchtung oder Reflektoren.

Cityräder sind was für Pendler, Urbanbikes was für Commuter. Wer hip sein will, kauft sich ein schniekes Urbanbike, wer nicht nur tagsüber, sondern auch nachts im innerstädtischen Verkehr sicher und bequem von A nach B kommen will, fährt ein Citybike oder Trekkingrad.




Hübsch, aber auch sinnvoll?

BMW vertreibt nicht nur schnittige Autos und Motorrräder, sondern auch sogenannte Lifestyle Produkte. Brillen, Geldbörsen, Tassen, Bekleidung, Taschen und auch Fahrräder. Eines dieser Räder hat sogar 2014 einen der begehrten Red Dot Design Awards abgegriffen.

Begründung der Jury:

Eine ausdrucksstarke Gestaltung hebt die neue BMW Bike-Kollektion besonders hervor und unterstreicht insbesondere die Dynamik des Fahrverhaltens.

BMW cruise bike (Bild: BMW)

BMW cruise bike (Bild: BMW)

Jeder Designer oder Hersteller kann Produkte für diesen jährlich seit 1955 stattfindenden Wettbewerb anmelden. Die Anmeldung ist natürlich nicht umsonst. Wer mit einem Red Dot ausgezeichnet wird, muss außerdem weitere Kosten tragen für den verpflichtenden Eintrag im Jahrbuch, die exklusive Nutzung des Labels und die Präsentation in der Ausstellung im Red Dot Design Museum in Essen.

Dass das Rad schnieke aussieht, wird wohl kaum jemand bestreiten. Ein wahrer Hingucker. BMW Fahrer, die auf sich halten, eine große Garage haben und nicht gerade gezwungen sind, jeden Cent dreimal umzudrehen, würden sich so ein Cruiser Bike wahrscheinlich schon aus dekorativen Gründen an die Wand hängen. Aber wenn man mal vom Aussehen absieht, macht ein Rad mit dieser Ausstattung überhaupt Sinn?

  • Größe: 26 Zoll
  • Gewicht: 15 kg
  • Rahmen: Aluminium, frontgefedert
  • Reifen: Continental CruiseCONTACT mit „Safety System“
  • Gabel: SR Suntour XCT
  • Scheibenbremsen: Shimano BR-M395 180 mm
  • Schaltwerk: Shimano Deore 30 Gänge
  • Felgen: Felgen: Rodi, Airline Plus 4 lacing
  • Sattel: Selle Royal Freccia

Es hat 30 Gänge und ist gefedert wie ein Hardtail, hat aber glatte Reifen, so dass man es eigentlich nicht abseits der Straße fahren kann. Mit seinen 15 kg ist es nicht nur als Mountainbike zu schwer, sondern auch als Stadtrad, es sei denn man lebt in einer Gegend, die vollkommen eben ist. Dann sind wiederum die 30 Gänge überflüssig. Eine Federung für ein Rad, das fürs Cruisen auf asphaltierten Straßen konzipiert ist, scheint auch irgendwie redundant.

Wer wie ich bei Wind und Wetter mit dem Rad zur Arbeit fährt, würde sich nie ein Rad ohne Schutzbleche zulegen. Die kämen dann ja gewichtsmäßig noch obendrauf. Und was ist mit einem Gepäckträger? Macht sich auch gut, wenn man mit dem Rad einkaufen fährt.

Alles in allem würde ich sagen, dass das BMW Cruise Bike zwar nicht gerade alltagstauglich, aber „nice to have“ ist. Macht sich bestimmt gut für den sommerlichen Weg zur Eisdiele oder als Deko neben der R nine T und dem Z4 Roadster.




Bikes without Borders

Tue Gutes und rede darüber. In diesem Sinne habe ich unseren Haushalt nach Schläuchen, Mänteln, Flickzeug, Helmen – eben alles, was man zur Reparatur bzw. zum Fahren eines Rades gebrauchen könnte – durchsucht und meine Schätze bei Bikes without Borders abgegeben. Ich habe ja unlängst schon über dieses, mittlerweile auch über die Stadtgrenzen hinweg für Aufmerksamkeit sorgende, Projekt für Flüchtlinge berichtet. Was Tobias Boßmann, Initiator von Bikes without Borders, und seine Mitstreiter tun, ist wirklich aller Ehre wert. Sie geben das Wertvollste, was man nur geben kann, nämlich Ihre Zeit und Ihren persönlichen Einsatz. Dagegen nimmt sich meine Sachspende geradezu lächerlich aus. Die Ehrenamtlichen, die hinter Bikes without Borders stehen, sammeln alte mehr oder minder fahrtüchtige Fahrräder und reparieren sie gemeinsam mit Freiwilligen und Flüchtlingen. Letztere können diese Fahrräder dann kaufen oder ausleihen. Bikes without Borders bietet somit ein Stück Freiheit auf zwei Rädern.

Bikes without borders, hier werden die Spenden gesammelt

Bikes without borders, in diesem Container werden die Spenden gesammelt

Wenn auch ihr helfen oder spenden wollt, ihr findet Bikes without Borders direkt neben dem Alten Schlachthof in der Durlacher Allee 66:




Fahrrad-Abstellplätze

Fahrrad-Stellplätze for dem Hauptbahnhof

Fahrrad-Stellplätze vor dem Hauptbahnhof

Wenn man den Karlsruher Hauptbahnhof durch den vorderen Eingang verlässt, blickt man über ein Meer von abgestellten, umgekippten, angelehnten und eingeklemmten Fahrrädern. Die Abstellplätze reichen bei weitem nicht aus für die Menge der Räder. Wenn schon die Fahrradhauptstadt im Süden Deutschlands nicht genug sichere Abstellpätze für Radfahrer zur Verfügung stellt, wie sieht es dann da erst im Rest der Republik aus?




KVV-Bikes – mit Rückenwind durch den Baustellendschungel

Leih-Pedelecs für die Stadtrundfahrt

Leih-Pedelecs von der KVV für die Stadtrundfahrt

Seit knapp drei Jahren verleiht der Karlsruher Verkehrsverbund (KVV) am „K“ (dem umstrittenen Pavillon am Ettlinger Tor, wo man gerade eines der anlässlich des Stadtgeburtstages aufgestellten Kunstwerke bewundern kann) Pedelecs an alle, denen es zu anstrengend ist, ohne Tretunterstützung die Stadt und Umgebung zu erfahren. Sechs Cityräder und zwei Mountainbikes stehen zur Verfügung. Die Preise sind moderat:

  • 1 Stunde kostet 5 €, KVV Kunden mit einer Jahreskarte erhalten 40 % Rabatt.
  • 1 Tag kostet 18 € (KVV-Kunden = 10 €)
  • 1 Wochenende kostet 30 € (KVV-Kunden = 18 €)
  • 1 Woche kostet 65 € (KVV-Kunden = 39 €)

Der Akku kann an jeder Steckdose aufgeladen werden. Ihr bekommt das entsprechende Ladegerät mit auf den Weg. Und nicht nur das: Für weitere Strecken gibt man euch auf Wunsch auch Zusatzakkus oder Helme. Angsichts solcher Möglichkeiten, steht auch einer längeren Fahrt hoch zur neugestalteten Turmberg-Terasse mit grandiosem Ausblick über das Rheintal, einer Erkundung des jüngst eröffneten Stupfericher Kulturwanderweges oder einer Mountainbike Tour entlang des anspruchsvollen Bergdörer Grenzweges nichts mehr im Wege. Achtung, letzterer ist eigentlich ein reiner Wanderweg. Wenn ihr ihn per Mountainbike erkunden wollt, nehmt bitte Rücksicht auf Wanderer. Denkt daran, dass wir in Baden-Württemberg eigentlich nur auf Waldautobahnen Rad fahren dürfen, es sei denn das Rad fahren ist explizit erlaubt.




Fahrrad- u. Erlebnisreisen auf der CMT Stuttgart

Habt ihr heute schon was vor? Noch nicht, dann fahrt doch mal nach Stuttgart. Auf der noch bis zum kommenden Sonntag stattfindenden CMT gibt es an diesem Wochenende eine Sonderaustellung rund um das Thema Fahrrad und Fahrradreisen. In Halle 9 könnt ihr neue Radmodelle testen, innovatives Zubehör bestaunen und euch von Radreisespezialisten beraten lassen. Wer weiß, vielleicht bucht ihr ja auch gleich euren nächsten Fahrradurlaub oder holt euch zumindest die eine oder andere Anregung.

Weiterhin im Programm

  • Reisespezialisten für komplett organisierte Alpenüberquerungen
  • Mountainbiking auf Madeira für Anfänger und Profis
  • Himalaya-Touren
  • Spezialisten für E-Bike-Technologie
  • E-Bike-Hersteller aus dem Remstal

Testen könnt ihr auf der CMT Mountainbikes, Trekkingräder, Rennräder, Cityräder, E-Bikes und Pedelecs. Alle Modelle gibt es mit unterschiedlichen Raddurchmessern und Rahmengrößen sowie verschiedenen Sattel- und Lenkermodellen. Ihr seid noch unsicher, ob ihr euch ein Trekkingrad oder ein Pedelec zulegen sollt? Hier können euch Radexperten beraten und ihr könnt euer Wunschrad auch gleich auf dem Parcours testen und mit anderen Modellen vergleichen. So bekommt ihr ein Gefühl fürs Rad und findet schnell heraus, welches Radmodell für euch und eure Zwecke am besten geeignet ist.

Dieses Rad findet ihr allerdings nicht in Halle 9, sondern in Halle 1 bei den Reisemobilen und Wohnwagen. Aber vielleicht wäre das ja auch was für euch.

Fahrrad mit Rückenwind und unter Segel

Fahrrad mit Rückenwind und unter Segel

 




Alibaba

Ich war heute mal auf der Homepage von Alibaba.com, um zu schauen, was der chinesische Konkurrent von Amazon in Sachen Fahrrad und Fahrradzubehör so zu bieten hat:

Körperteile bei Alibaba

Körperteile bei Alibaba

In der Kategorie Auto und Motorrad gab es neben Fuhrwerken und automatischen Elektriksystemen doch tatsächlich auch Körperteile zum Kauf. Interessant fand ich auch das Angebot von Gebirgsfahrrädern und Gentlewomanly Stadt Fahrrädern:

GEntlewomanly Stadt Fahrrad

Gentlewomanly Stadt Fahrrad

Schwach geworden wäre ich auch beinahe bei den „Festerädern“, den „heißen schweren Jahrgängen“, dem „Dienstprogramm Fahrrad“, dem „28“ Porzellan Rad“. All diese Räder waren entweder von heißer oder billiger Qualität. Der Verkauf, versteht sich, war ebenfalls heiß.

Maschinell generierte Übersetzungen sind ja nicht schlecht, solange man sie von kompetenten Übersetzern überarbeiten lässt, bevor sie auf die Menscheit losgelassen werden. Aber der Betreiber von Alibaba hat die deutsche Website mit Sicherheit nicht überarbeiten lassen, was den Texten allerdings einen gewissen Unterhaltungswert gibt. Und das ist ja auch schon was.




my Boo – Bambusfahrrad aus Ghana

my Boos, das sind Bambusfahrräder made in Ghana und Deutschland.

my Afram, das Premiummodell von my Boo

my Afram, das Premiummodell von my Boo

Wer steckt hinter my Boo? Ein Kieler Start-up-Unternehmen, das Unternehmergeist mit sozialem Engagement verbindet.

Für uns war klar, dass unser Produkt auch einen Beitrag zur sozialen Nachhaltigkeit leisten soll

Die beiden BWL-Studenten Jonas Stolzke und Maximilian Schay produzieren und vertreiben Bambus-Fahrräder in Kooperation mit dem Yonso-Projekt in Ghana und der Stiftung Mensch in Deutschland. Die Bambusrahmen werden in mehr als 90-stündiger Handarbeit in Ghana gefertigt. Die zur Fertigung neben dem Bambus nötigen Metallkomponenten wie Tretlagergehäuse und Gabelrohre liefert die Stiftung Mensch. Lenker, Pedale, Bremsen und Räder kommen ebenfalls aus Deutschland, wo die Räder auch zusammengebaut werden.

my Boo Komponenten

my Boo Komponenten

Jeder Rahmen ist ein handgefertigtes Unikat. Wenn ihr wissen wollt, wie aus einem simplen Bambusrohr ein Bambusrahmen mit hervorragender Steiffigkeit und natürlicher Dämpfung wird, dann könnt ihr hier Näheres über die einzelnen Arbeitsschritte erfahren.

Jedes Bambus-Fahrrad finanziert zusätzlich ein Schulstipendium in Ghana. Es geht den beiden Jungunternehmern nicht darum, einen möglichst großen Profit zu erwirtschaften.

my Boo ist ein Vorzeigeprojekt für Schleswig-Holstein – sozial, nachhaltig und ökologisch.

So die lobenden Worte des Schleswig-Holsteinischen Staatssekretärs Nägele beim Verkaufsstart.

my Boo zeigt, dass ökologische Nachhaltigkeit, soziales Engagement und ein natürliches Produkt wie Bambus sich nicht widersprechen. Jedes einzelne my Boo ist ein hochwertiges, sicheres und einzigartiges Fahrrad. Der Bambus ist ein nachwachsender Rohstoff, so dass Ressourcen geschont werden. Die soziale Komponente ist in jedem einzelnen Abschnitt des Herstellungsprozesses involviert. Sowohl in Ghana als auch in Deutschland werden nachhaltig Arbeitsplätze gesichert. Für die Gründer von my Boo hat jedes Unternehmen auch eine gesellschaftliche Verantwortung, wobei die reine Gewinnmaximierung eine untergeordnete Rolle spielt. Ökologische Nachhaltigkeit, soziale Gerechtigkeit und Menschlichkeit, das sind die hehren Ziele der beiden Jungunternehmer.

Von dieser Unternehmensphilosophie sollten sich andere Firmen mal eine Scheibe abschneiden.

 




Vintage oder aus Alt mach Neu

Heutzutage ist Altes nicht mehr Alt, sondern Vintage. Ich bin also nicht alt, sondern eigentlich Vintage. Doch das nur so nebenbei. Altes lässt sich nicht vermarkten, aber Vintage ist in.

Vintage kommt aus dem Englischen und bedeutet so viel wie alt, erlesen, hervorragend. Es bezeichnet eine Moderichtung (z.B. Kleidung, Möbel, Musik oder auch Brillen), die darauf abzielt Dinge im Retrolook der 1930er bis 1970er Jahre zu gestalten.

In der Mode versteht man unter Vintage oft auch ein auf „gebraucht“ gestyltes Stück, was dann auf gut Deutsch „used look“ oder „destroyed look“ heißt.

Vintage ist also gerade angesagt und das nicht nur in der Mode, sondern auch in der Fahrradwelt. Wer etwas auf sich hält, kauft sich derzeit kein neues, sondern ein altes, gebrauchtes Rad. Diesen Trend erkannt hat Stefan Jansa aus Hamburg. Er kauft auf Flohmärkten oder über Ebay alte schrottreife Räder auf, macht sie wieder fahrtüchtig und verkauft sie dann für 100 – 600 Euro an seine meist junge Kundschaft. Jedes Rad hat seine Geschichte, jedes Rad ist ein Unikat. Die Kunden suchen das Außergewöhnliche. Das eigene Rad soll sich von den Rädern der Masse abheben. Nicht nur die Technik ist wichtig, auch das Design. Das Rad muss ein Hingucker sein, etwas Besonderes und Verlässliches. Diese Eigenschaften traut man komischerweise einem alten Rad eher zu als einem neuen.

Ein schönes, altes Rennrad schieben Studentinnen durch die Schanze wie sie eine Handtasche tragen – als Accessoire. Das Rad wird zum Modeartikel.

Insbesonders im Großstädten wie Hamburg oder Berlin ist die Nachfrage nach Vintage-Rädern groß. Zum einen, weil sie sich abheben von der Masse der aktuellen Räder und weil sie relativ günstig in der Anschaffung sind. Schließlich wird in den Städten viel gestolen, da schmerzt der Verlust eines alten Rades weniger als eines teuren neuen Flitzers.




Automatik-Schaltung fürs Rad

Die Firma Schaeffler kannte in der Vergangenheit außer ein paar Insidern eigentlich niemand in der breiten Öffentlichkeit. Erst als die Firmenchefin sich mit der spektakulären Übernahme des Autozulieferers Continental beinahe verzockt hätte und die Pleite des Unternehmens drohte war der Firmenname in aller Munde. Von Pleite ist heute keine Rede mehr. Im Gegenteil, die Firmenchefin und ihr Sohn gehören mittlerweile zu den reichsten Menschen in Deutschland.

Auf der diesjährigen Eurobike machte die Firma positiv auf sich aufmerksam. Eine internationale Fachjury kürte die automatische Fahrradschaltung FAG-VELOMATIC des Unternehmens zum Gewinner in der Kategorie „Komponenten“.

Automatik Schaltung FAG-VELOMATIC (Bild: Schaeffler AG)

Automatik Schaltung FAG-VELOMATIC (Bild: Schaeffler AG)

Die neue Automatikschaltung für Fahrräder nimmt dem Radfahrer das Schalten ab und wählt stets die optimale Übersetzung. Die Automatik-Schaltung berechnet an Hand der Trittfrequenz, der Geschwindigkeit, dem Kraftaufwand und der Radneigung den jeweils optimalen Gang. Die neu entwickelte Schaltung aus dem Hause des Automobilzulieferers Schaeffler ist nicht nur für konventionelle Räder wie Cityräder, Trekkingbikes oder Mountainbikes konzipiert worden, sondern auch für E-Bikes und Pedelecs.

Das Besondere an der FAG-VELOMATIC ist ihre individuelle Konfigurierbarkeit: Sie funktioniert mit jedem Fahrrad-Typ und jedem Antriebssystem. So fährt jeder immer in seinem richtigen Gang und kommt entspannter ins Ziel bzw. kann längere Strecken bewältigen.

Was sind die Vorteile einer Automatikschaltung?

  • Geringerer Verschleiß von Fahrradkette und Nabenschaltung aufgrund optimaler Schaltvorgänge.
  • Geringere Belastung und Herzfrequenz des Fahrers dank optimaler Schaltung
  • Kein Verschalten
  • Größere Reichweite bei den E-Bikes, weil der Antrieb stets im effizientesten Modus arbeitet

Wer auf das Selberschalten nicht gänzlich verzichten will, dem bietet Schaeffler ein optional erhältliches elektrisches Schaltmodul. Über einen Tippschalters kann der Fahrer zwischen „Automatik“ und „Manuell“ wählen.

Schaltmodul der Automatik-Schaltung FAG-VELOMATIC

Schaltmodul der Automatik-Schaltung FAG-VELOMATIC (Bild: Schaeffler AG)

Die Verbindung zwischen der Automatikschaltung FAG-VELOMATIC und dem Antrieb des E-Bikes bzw. dem Sensor-Tretlager beim konventionellen Fahrrad geschieht über ein Kommunikationsmodul. Die VELOMATIC wiegt gerade mal 200 Gramm und findet locker im Unter- oder Sattelrohr Platz. Die Optik des Rades wird also nicht beeinträchtigt.

Klein aber fein das Bauteil der Automatik-Schaltung (Bild: Schaeffler AG)

Klein aber fein das Bauteil der Automatik-Schaltung (Bild: Schaeffler AG)

Dazu gibt es natürlich auch eine App namens VELODAPTIC. (Wer denkt sich eigentlich solche Namen aus? Ich musste gleich an einen Velociraptor denken.) Die App dient unterwegs zum Aufzeichnen wichtiger Parameter wie Geschwindigkeit, zurückgelegte Distanz, Streckenprofil, Krafteinsatz, Kalorienverbrauch, Trittfrequenz und Drehmoment und ermöglicht daheim das Erstellen individueller Schaltprogramme auf Basis der gemessenen Daten.

Die automatische Fahrradschaltung FAG-VELOMATIC überzeugt durch Intelligenz, Präzision, Effizienz und absolute Flexibilität. Sie ist maximal individuell konfigurierbar – für jeden Fahrradtyp, jedes Antriebssystem und jede Fahrsituation.

So eine Pressemitteilung der Schaeffler AG

Beim Auto kann ich mich zwar mit einer Automatikschaltung nicht anfreunden, aber beim Fahrrad sehe ich da durchaus viele Vorteile. Aber noch ist die Schaltung ja nicht auf dem Markt erhältlich. Über den Preis schweigt sich das Unternehmen derzeit auch noch aus. Die Zukunft wird zeigen, ob die Vorschusslorbeeren berechtigt waren oder nicht.