Hat zwar nichts mit Radfahren zu tun, gehört aber auch zum Themenbereich Umweltschutz und welchen Beitrag jeder einzelne von uns dazu leisten kann, Veränderungen in der Natur zu dokumentieren – die Aktion des NABU Stunde der Gartenvögel. Je mehr Menschen an dieser Zählaktion teilnehmen, umso genauer ist das Bild vom aktuellen Vogelbestand in Deutschland.
Nachdem es bei uns im Garten erschreckend leise geworden war, haben mein Mann und ich Anfang des Jahres beschlossen, Futter für die Vögel aufzuhängen. Analog zum Spruch „Mit Speck fängt man Mäuse“ war diese Entscheidung goldrichtig.
Unsere gestrige 1-stündige Vogelzählung ergab folgendes Ergebnis: Zwei Kohl- und Blaumeisen, zwei Buch- und Grünfinken, vier Sperlinge und jeweils ein Eichelhäher, Kleiber, Stieglitz, Rotschwänzchen, Rotkehlchen, Schwanzmeise, Amsel und Buntspecht.

Das hört sich nach Vielfalt aber geringer Anzahl an, ist es aber nicht. Wahrscheinlich waren insgesamt viel mehr Vögel jeder Art bei uns im Vorgarten. Es zählt aber immer nur die höchste Anzahl jeder Vogelart, die man im Verlauf einer Stunde gleichzeitig beobachten konnte.
Dank der Meisenknödel und des Futterspenders kann ich von meinem Arbeitszimmer wieder viele Vögel bewundern. Doch eine Vogelart habe ich eine gefühlte Ewigkeit nicht mehr gesehen – Schwalben. Meisenknödel sind eben doch kein Ersatz für Insekten.