Radelblog

Das Rad – Fortbewegungsmittel und Lebensgefühl zugleich

Schutzstreifen – Nomen est Omen?

Schutzstreifen suggerieren Schutz, führen aber weder zu geringeren Unfallzahlen noch schützen sie uns Radfahrer wirklich.

Schutzstreifen schützen nicht wirklich

Schutzstreifen für Radfahrer

Schutzstreifen, wie der auf dem obigen Bild, verleiten viele Autofahrer dazu, Radfahrer mit einem viel zu geringen Seitenabstand zu überholen. Eigentlich dürfen Kraftfahrzeuge die Markierung nur dann überfahren, wenn wir Radfahrer dadurch nicht beeinträchtigt und schon gar nicht gefährdet werden. Oben lauern sogar zwei Gefahren – vom fließenden Verkehr links und von den parkenden Fahrzeugen rechts. Wenn da ein Fahrer oder Mitfahrer ohne nach hinten zu schauen die Tür öffnet, hat man als Radfahrer keine Chance auszuweichen. Da bleibt dann nur die Wahl zwischen Pest und Cholera. Instinktiv würde ich in so einem Fall nach links ausweichen und das wäre fatal.

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  1. Ich gebe dir da vollkommen Recht. Die Schutzstreifen verleiten tatsächlich noch mehr dazu, dass Autofahrer gar keinen Abstand mehr halten, weil sie denken, so lange sie nicht auf dem Schutzstreifen sind, verhalten sie sich völlig legal, selbst wenn der Außenspiegel das Lenkerende nur um cm verfehlt.

    Ich bin hier ein Verfechter der Piktogramme, die eigentlich nur anzeigen, dass Radfahrer hier fahren dürfen. Es gibt hierzu verschiedene Studien, u.a. aus Wien, die die positive Wirkung belegen. http://ka-radler.blogspot.de/2015/11/mehr-sicherheit-durch-richtige.html

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