Rotwild E-Bike Tour

Kaum bin ich mit unserer Ältesten auf einer 1-wöchigen Radtour durchs Ländle, bekomme ich von meiner besseren Hälfte die folgende WhatsApp Message:

Growing old is not for sissies.

Wem sagst du das, hätte ich am liebsten geantwortet, wenn das Foto, das dieser Nachricht beigefügt war, mich nicht umgeworfen hätte:

Rotwild RT - HT 28 Tour

Rotwild RT – HT 28 Tour

Kauft sich mein Gatte doch einfach ein neues Fahrrad, ohne mich zu fragen und noch dazu ein Pedelec von Rotwild!

Was ist das Besondere an diesem Rad? Der 250 W Antrieb! Er kommt nicht von Bosch, auch nicht von Yamaha oder Shimano, sondern von Brose. Antriebe von Brose sind seit ein paar Jahren in aller Munde, durchgesetzt haben sie sich aber noch nicht, zumindest nicht auf dem Fahrradmarkt.

Sein Knowhow hat der Antriebshersteller Brose aus der Automobilbranche. Ob sich der Brose Antrieb auch im Bereich der Fahrradtechnik neben den Platzhirschen Bosch und Yamaha langfristig durchsetzen wird, bleibt abzuwarten.

Der Akku ist beim Rad meines Mannes im Rahmen integriert. Das macht das Rad schlanker und man erkennt auch nicht auf den ersten Blick, dass es sich um ein Pedelec handelt. Das hat in meinen Augen zwar den Nachteil, dass man immer das ganze Rad zur Steckdose bringen muss, aber wenn man sowieso nicht vorhat, längere Strecken zu bewältigen, ist das kein Nachteil.

Rotwild R.T + HT 28 Tour

Impressionen vom Rotwild R.T + HT 28 Tour (Bilder: Rotwild)

Derzeit verbaut ist ein Brose Display. Das Brose System ist aber offen, das heißt, der Brose Motor ist mit einer Vielzahl von Displays kompatibel. Zur Wahl steht unter anderem das Cobi Display.

Ich bin wirklich neugierig, was mein Mann für Erfahrungen mit dem Rad macht. Mich interessiert zum Beispiel die Lautstärke des Motors und wie das Rad sich fährt, wenn man den Antrieb gar nicht oder nur in der kleinsten Stufe unterstützen lässt. Mich nerven schon die kleinsten Geräusche, anderen wiederum ist das komplett egal.