Radelblog

Das Rad – Fortbewegungsmittel und Lebensgefühl zugleich

Reifenwechsel bei der Rohloffschaltung

Vor dem Kauf meines neues Trekkingrades mit Rohloff-Schaltung habe ich unzählige Vergleichstests zu den verschiedenen Schaltungstypen studiert.

  • Wie viele Gänge und welche Übersetzung brauche ich?
  • Wie viel Bedienungskomfort ist mir wichtig?
  • Welchen Stellenwert haben für mich geringe Wartung und Langlebigkeit?

Die Vorteile der Rohloff-Schaltung in punkto Wartung und Langlebigkeit waren letztendlich ausschlaggebend für meine Kaufentscheidung. Wenn ich mir bewusst gewesen wäre, dass man den Hinterreifen bei einer Rohloff-Schaltung viel einfacher wechseln kann als bei einer Kettenschaltung, hätte ich vielleicht schon viel früher zugeschlagen.

Bei der Kettenschaltung muss ich jedesmal aufs Neue überlegen, wie die Kette verläuft. Muss sie erst über die eine oder die andere Umlenkrolle. Egal ob das Rad auf dem Kopf steht oder am Montageständer hängt, ich stehe in der Regel davor wie ein Vollpfosten, habe vom vielen Probieren schwarze Finger und keine Ahnung, wo ich welche Rolle hindrücken muss, damit es passt.

Dieses Problem habe ich mit der Rohloffnabe jetzt nicht mehr. Keine Umlenkrollen, kein „wie war das noch?“, keine dreckigen Finger!

Einfach den höchsten Gang einstellen, die Rändelschraube an der Schaltansteuerung losdrehen, Schaltansteuerung abziehen, Hinterrad ausbauen, Schlauch wechseln, Hinterrad einbauen, Schaltansteuerung aufstecken und Rändelschraube mit der Hand wieder festdrehen. Fertig!

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  1. Hi,

    Danke für den Überblick . Es wurden alle relevanten Punkte benannt.

    Gruß.

    Tim

  2. Bei externer Drehmomentstütze diese lösen (OEM 1&2 rutschen selbständig aus ihrer Halterung), Achsmuttern lösen, Hinterrad aus der Aufnahme ziehen (bei verbautem Kettenspanner, diesen dabei nach hinten aus dem Weg ziehen.)
    Wiedereinbau in umgekehrter Reihenfolge. Außerdem: zuerst die Schaltbox entfernen (bei externen Schaltbox dazu die Rädenlschraube auf der Box lösen, bei interner Schaltung die beiden Züge lösen) — eigentlich alles offensichtlich, wenn man mal eine Minute drauf guckt

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