Radelblog

Das Rad – Fortbewegungsmittel und Lebensgefühl zugleich

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Ich hasse Menschen …

… Steine sind okay. Es gibt Tage, da ist die Heimfahrt mit dem Rad einfach zu kurz um sich wieder abzuregen. Fragt nicht!

Getestet und für gut befunden

Stiftung Warentest hat in seiner Mai Ausgabe 20 Fahrradschlösser getestet und nur fünf davon für gut befunden. Das komplette Testergebnis mit Zugriff auf die Ergebnisse früherer Tests gibt es wie immer auch als Download.

Bei den Bügelschlössern hat ein Modell aus der Reihe ABUS Granit Xplus 540 am besten abgeschlossen, dicht gefolgt vom preisgünstigen B’Twin 940 von Decathlon.
Auch bei den Falt- und Kettenschlössern hat ein ABUS Schloss die Nase vorn. Mit der Gesamtnote 1,9 wurde das 110 cm lange Faltschloss ABUS Bordo Granit XPlus 6500 am besten beurteilt, bei den Kettenschlössern das ABUS CityChain 1010 (Länge 110 cm). Das 2,6 kg schwere Kettenschloss Kryptolok 990 aus dem Hause Kryptonite erhielt in dieser Kategorie ebenfalls die Note Gut.

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Die Critical Mass lebt

… auch wenn sie mal auf dem Hauptfriedhof endet.

Die gestrige Critical Mass stand ganz im Zeichen der „Tour der guten Betriebe“. Der vom DGB ausgearbeitete Streckenverlauf führte uns an Karlsruher Firmen vorbei, die beispielhaft stehen für soziale Verantwortung, faire Entlohnung, Mitbestimmung sowie Aus- und Weiterbildung.

Der Arbeitsmarkt boomt, doch eine steigende Zahl der Menschen ist trotz Arbeit arm – auch in Karlsruhe! Es gibt mehr unsichere und schlecht bezahlte Beschäftigung, mehr Leiharbeit, mehr unfreiwillige Teilzeit. Gute Arbeitsplätze müssen ein Maßstab für Unternehmenspolitik und Wirtschaftsförderung werden!

Dieser Forderung des DGBs kann ich mich nur anschließen. Ein herzliches Dankeschön an den DGB für die interessante und super ausgearbeitete Tour durch Karlsruhe. Es hat mal wieder riesen Spaß gemacht!

 

Brückenkaffee – 2. Aufguss

Der 2. Aufguss des Karlsruher Brückenkaffees war alles andere als dünne Plörre. Im Gegenteil, ich finde die Aktionsform hat Potential, auch in Karlsruhe in Serie zu gehen.
Wenn man wie ich in Grünwettersbach wohnt und in der Nordweststadt arbeitet, liegt die Karlsruher Rheinbrücke natürlich nicht gerade auf dem Weg, aber was tut man nicht alles, wenn man von einer Idee begeistert ist.
Kurz nach 5 Uhr habe ich mich mit dem Lastenrad auf den Weg gemacht. Geladen hatte ich Obst, Kekse sowie tolle Mitbringsel von Glückskind, als moralische Unterstützung fürs Karlsruher Brückenkaffee. Worum es bei der Aktion geht, könnt ihr hier noch mal nachlesen.

Kurz nach 6 Uhr morgens wurde das „Kaffee“ eröffnet. Der Initiator – @PHPmacher – hatte Muffins und Kaffee dabei und @lexLohr seinen legendären Coldbrew. Fürs Kulinarische war also gesorgt.

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Shoppen und auftanken

Es gibt immer mehr Kaufhäuser und Discounter, an denen nicht unerkannt vorübergezogen ist, dass viele ihrer Kunden mit dem Rad statt mit dem Auto vorfahren. Um diese Käuferschicht langfristig an sich zu binden, haben sie aufgerüstet. Es wurden Felgenkiller durch Fahrradbügel ersetzt und neue Ladestationen für Pedelecs eingerichtet.

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Misterride Klapp E-Bikes

Vor dem Start der Aktion Karlsruher-Spendenradeln 2019 habe ich einige mir bekannte Firmen kontaktiert, um sie für die Sache zu begeistern. Das Feedback zu meiner Anfrage reichte von „Super Idee“ über „Ich überleg’s mir“ bis hin zu

Mir ist der Invest zu hoch.

Der „Invest“ von insgesamt 400 € (200 € Spende + 200 € Materialkosten für 5 Radscheiben) ist meiner Meinung nach zwar relativ überschaubar, aber jeder muss selbst wissen, ob er sich sozial engagieren will oder nicht.
Ich habe schon im letzten Jahr als Radfahrende teilgenommen, mein Mann hat sich spontan entschieden,  2019 ebenfalls mitzumachen. Unsere Räder ziert das Logo eines noch jungen Karlsruher Start-ups – Misterride.

Misterride vertreibt kleine kompakte und ungemein wendige Klapp-E-Bikes, die ein wenig aussehen wie ein Mix aus Fatbike und Faltrad mit Motor.

Foto: Misterride

Da ich einen der beiden Firmengründer persönlich kenne, darf ich mir nach Ostern mal eines der knuffigen kleinen Räder für eine längere Spritztour ausleihen. Ich bin damit zwar schon mal gemütlich um den Block gefahren, aber irgendwie laden die dicken Puschen geradezu dazu ein, mal mit Karacho über Kopfsteinpflaster oder über eine Schotterpiste zu brettern 🙂

#nennmichnichtfahrradstadt

Heute ist das T-Shirt von Glückskind eingetroffen, das meine Gefühle zum Ergebnis des Fahrradklimatests 2018 auf den Punkt bringt.

Ich finde nämlich nicht, dass Karlsruhe den Titel Fahrradstadt (schon) verdient hat. Dazu ist einfach noch zu viel im Argen.

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Fahrradklimatest 2018 – Städteranking

And the winner is ….. KARLRSRUHE!

In der Kategorie Städte über 200 000 Einwohner hat Karlsruhe den ersten Platz belegt. Können die Stadtväter sich jetzt selbstzufrieden auf die Schultern klopfen? Nein, das können sie nicht. Wir haben nicht gewonnen, weil wir uns notenmäßig  verbessert hätten, sondern weil die Mitbewerber – Münster und Freiburg – noch stärker abgestraft wurden als wir. So kann man auch gewinnen, einfach darauf hoffen, dass andere noch schlechter sind als man selbst. Eigentlich sollten ja die Ergebnisse des letzten Fahrradklimatests den Verkehrsplanern und politisch Verantwortlichen konkrete Rückmeldungen zum Erfolg ihrer Radverkehrsförderung und nützliche Hinweise für Verbesserungen geben. Anscheinend hat man aber nicht die richtigen Schlüsse gezogen oder zu wenig getan.

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Radeln und Gutes tun

Du wohnst in Karlsruhe und fährst meist mit dem Rad durch die Stadt, um zur Arbeit, zur Schule, zur Uni oder zum Einkaufen zu gelangen? Du wolltest schon immer mal soziale Einrichtungen in deiner Stadt unterstützen, hast aber finanziell nicht die Möglichkeiten, das zu tun? Dann ist das Karlsruher Spendenradeln genau das Richtige für dich.

Wieso? Ganz einfach, du machst einfach das, was du sowieso machen würdest, nämlich mit dem Rad durch die Stadt fahren. Einziger Unterschied, du machst das mit einem bunten Fahrrad-Display, das im Vorderrad deines Rades befestigt wird.

Das werbende Unternehmen – im Beispiel oben eine Karlsruher Firma, die kompakte und wendige Klapp-Pedelecs vertreibt – zahlt als Gegenleistung 40 € an eine soziale Einrichtung in Karlsruhe. Du brauchst nichts weiteres zu tun als das, was du sowieso machen würdest, nämlich Rad zu fahren.

Falls du Interesse oder Fragen hast, dann komm doch einfach an folgenden Terminen zum Markt auf dem Stephansplatz. Antworten auf Fragen bzw. die Fahrradscheiben gibt es dort neben der Apotheke an der Karlstraße.

  • 10.04.19 von 10 – 14 Uhr
  • 15.04.19 von 10 – 14 Uhr

Übrigens fängt die Aktion ja erst an. Sollte also die eine oder andere Karlsruher Firma noch mitmachen wollen, so ist es noch nicht zu spät. Einfach eine kurze Mail an info(at)karlsruher-spendenradeln.de und schon kann es los gehen.

Das hat er noch NIE gemacht!

Wie ich diesen Satz hasse!  Gleiches gilt für

Er will doch nur spielen!

Ich will morgens aber weder Wettrennen veranstalten noch spielen. Wenn ich im Dunkeln mit dem Rad durch die Günther-Klotz-Anlage fahre, will ich die Seele baumeln lassen und den Tagesablauf planen. Außerdem habe ich schon genug damit zu tun, den vielen Kaninchen, Enten und Ratten auszuweichen, die da herumwuseln.
By the way, Stadtväter, es laufen derzeit EXORBITANT viele Ratten auf Höhe vom Entenfang rum. Muss ich mir da irgendwelche Sorgen machen? Eine hat heute allerdings das Zeitliche gesegnet, als ich auf der Flucht vor dem Köter nicht mehr rechtzeitig ausweichen konnte.

Zwischen Alb und Südtangente dürfen Hunde frei herumlaufen. Das finde ich im Prinzip auch gut. Wenn ich Hund wäre, hätte ich auch keine Lust, neben Frauchen oder Herrchen herzuschleichen, wenn es links und rechts so viel zu entdecken bzw. zu markieren gibt. Das heißt aber nicht, dass Hunde da alles machen dürfen. Sie sollten doch zumindest soweit erzogen sein, dass ein friedliches Miteinander möglich ist.

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