Spezi 2018 in Germersheim

Alle Jahre wieder heißt es Auf Ihr Brüder in die Pfalz. Traditionell findet immer am letzten Wochenende im April die Spezialradmesse – kurz SPEZI genannt – in Germersheim statt.
Wenn man mal von „normalen“ Fahrrädern absieht, zeigt die Messe wieder alles rund ums Rad: Liegeräder, Falträder, Dreiräder, Tandems, Velomobile, E-Bikes, Pedelecs, Reha-Mobile, Transporträder, Fahrradanhänger, Ruderräder, Familienräder, Tretroller, Sesselräder sowie Zubehör wie Taschen, Klingeln, Lampen, Lenkergriffe, Helme u.v.m.

Hier ein paar Impressionen von der letztjährigen Messe:

Der Schwerpunkt liegt in diesem Jahr auf Lastenräder für den urbanen Einsatz. Ideal also für mich, da ich ja auf der Suche nach einem Lastenrad bin. Zwei  Modelle stehen bei mir in der engeren Wahl. Nach einer Probefahrt bin ich allerdings unsicher geworden. Denn beide Lastenräder, die ich im Auge habe – das Packster 40 von Riese und Müller und das GSD von Tern – sind mit dem gleichen und für mein Befinden zu lauten Antrieb ausgerüstet. Auf der Spezi will ich mir die Lastenräder anderer Hersteller anschauen und Probe fahren. Der Testparcour ist relativ groß. Steigungen wie ich sie an meinem Hausberg vorfinde, gibt es in Germersheim zwar nicht, aber ich kann wenigstens feststellen, ob mich die Lautstärke der jeweiligen Antriebe nervt, denn ich bin extrem geräuschempfindlich.

Auch Lastenräder kann man über den AG leasen (Dienstfahrrad)

 

 




Bild der Woche

Dieses Coffee-Bike habe ich heute Morgen bei einem Stadtbummel durch Stuttgart gesichtet.

Erkenntnis eines Stadtbummels – Stadtluft macht nicht frei, sondern extrem müde! Da hilft auch ein noch so guter Kaffee nicht wirklich. Zwei Stunden Window-Shopping sind anstrengender als ein Halbmarathon.

 




Brooks Cambium C17 – Neue Farben

Angenehme Dinge werfen ihre Schatten voraus. Den Cambium C17 gibt es jetzt in drei neuen Farben: in Braun, Rot und Blau.

Der rote Sattel würde ja toll zu meinem Alltagsrad passen. Zu dumm nur, dass mein „alter“ Cambium C17 (gut 16 000 km mit gefahren) noch so gut wie neu ist. Die Satteloberfläche ist eigentlich eher schöner geworden. Heute würde man wahrscheinlich sagen sie hat jetzt einen „Vintage-Look“.




Feierabend-Tour durch Karlsruhe

Strahlend blauer Himmel und sommerliche Temperaturen – typisches Aprilwetter sieht anders aus. Da man ja nie wissen kann, wie lange so eine Schönwetterfront hält, bin ich gestern nach Feierabend eine der kurzen Tourenvorschläge aus Ab aufs Rad (BNN Spezial) nachgefahren. Die Tour mit dem Titel Südliche Hochburg des Jugendstils startet am Hauptbahnhof und führt von dort über die Weststadt, die Innenstadt und die Oststadt zum Karlsruher Schloss.




Beinlinge und Armlinge

Armlinge und Beinlinge sind für mich ungemein nützliche Kleidungsstücke. Sicher, sie sehen ein wenig affig aus,

halten aber morgens warm und lassen sich nachmittags klein zusammenrollen und im Rucksack oder der Satteltasche verpacken. Als ich heute Morgen losfuhr, waren die Temperaturen noch einstellig. Trotzdem bin ich bereits mit kurzer Hose unterwegs, denn wenn ich am späten Nachmittag wieder heim fahre, ist es gefühlt bereits Sommer.

Unter anderem bieten folgende Hersteller Armling und Beinlinge an: VAUDE, Gonso, X-Bionic, Löffler, Assos und Ale. Es gibt sie gefüttert und ungefüttert. Diesbezüglich gehen die Meinungen auseinander, denn jeder hat ein anderes Kältempfinden.

Mit diesen Utensilien komme ich sicher durch die Übergangszeit: Weste, Armlinge und Beinlinge.




Neue Radtouren in und um Karlsruhe

Ab aufs Rad – so heißt das brandneue Radtouren-Magazin, das die BNN vor ein paar Tagen herausgebracht haben und ich euch nur wärmstens empfehlen kann.

Die Radtouren, die gemeinsam mit dem ADFC Karlsruhe konzipiert wurden, gab es in dieser Form bisher noch nicht. Ich habe mir natürlich sofort ein Exemplar des Magazins gekauft, denn ich finde nicht nur die Unterteilung in

  • Feierabendtouren
  • Ausflugstouren
  • Regiotouren

gekonnt, sondern auch dass die jeweiligen Touren einem bestimmten Thema gewidmet sind (z.B. Hinterhöfe, Brunnen, Baugeschichte, Residenz des Rechts, Karlsruher Braukunst, etc.). Ich wohne jetzt schon viele Jahre in Karlsruhe, kenne aber bestimmt noch nicht jeden Winkel der Stadt. Ich freue mich insbesondere auf die Feierabendtouren, denn sie führen zu Ecken, die ich in dieser Zusammenstellung noch nicht kenne.




Nicht jeder ist ein Allwetterradler

Ob jemand mit dem Rad fährt oder nicht, scheint immer noch stark vom Wetter abzuhängen. Gestern Nachmittag stand ich eine Weile am Karlsruher Fahrradzähler in der Erbprinzenstraße.
In Stuttgart machte gerade die Runde, dass die dort installierten Zähler nicht genau seien und Radfahrer unterschlagen werden. Also stand ich da im Regen und zählte Radfahrer. Gerade mal etwas mehr als 2700 Radfahrer hatten die Erbprinzenstraße bis kurz vor vier Uhr nachmittags passiert. Zugegeben – es regnete und 11 Grad sind auch nicht gerade mollig, aber ich hätte zu diesem Zeitpunkt mit einer größeren Anzahl von Radlern gerechnet. Übrigens konnte ich keine Fehler bei unserem Fahrradzähler entdecken. Egal ob einzeln oder im Doppelpack, schnell, langsam oder ihr Fahrrad schiebend, alle Radfahrer, die die Induktionsschleife überquerten, wurden vom Zähler erfasst.

Fahrradzähler Erbprinzenstraße




Nachruf auf eine starke Frau

Freud und Leid liegen ja bekanntlich dicht zusammen. So auch in meiner Familie. Ostern haben wir noch alle den runden Geburtstag meiner Mutter gefeiert, knapp eine Woche später ist meine Tante im Alter von 96 Jahren gestorben. Für mich ist es immer noch unfassbar, dass diese toughe Frau nicht mehr unter uns weilt. Trotz ihres hohen Alters schien sie irgendwie immer unverwüstlich. Sie war ein Fels in der Brandung, geistig fit, stets fröhlich und nie ernstlich krank. Zumindest hat sie nie viel Aufhebens darum gemacht.

Was war ihr Erfolgsgeheimnis? Sie selbst würde jetzt sagen jeden Tag ein halbes Pfund Quark.




Sei doch nicht so pütscherig!

Mit „pütscherig“ – was auf hochdeutsch so viel heißt wie „pedantisch“ oder „kleinlich“ – bin ich gemeint. Wieso bin ich in den Augen meiner Familie pütscherig? Weil ich was kritisiert hatte, was den Ortsansässigen anscheinend gar nicht übel aufstößt – Radwege, vor deren Zustand man lieber mit zusätzlich aufgestellten Schildern warnt,




WISO Tipps

Es ist Frühling und viele Menschen haben ihre Räder aus dem Winterschlaf geholt. ZDF-WISO hat dem Rechnung getragen und ein paar Tipps zum Thema Überholabstand auf einer Grafik zusammengefasst. Bei Licht betrachtet ist ein friedliches Miteinander aller Verkehrsteilnehmer ganz einfach. Es braucht nämlich nur gegenseitige Rücksichtnahme und regelkonformes Verhalten.

Quelle: @ZDFwiso

Eigentlich sollten diese Regeln ja jedem Führerscheinbesitzer bekannt sein, aber es kann ja nie schaden, sie regelmäßig ins Gedächtnis zurückzurufen.