Räder – Reine Fortbewegungsmittel?

Räder sind nicht nur geniale Fortbewegungsmittel. Selbst ausgemustert sind sie noch zu gebrauchen, z.B. als Hinweisschild oder zur Verschönerung des Gartens. Es könnte ja sein, dass der eine oder andere von euch noch Anregungen braucht 🙂

Per Rad die Urlaubsregion erkunden




Gut gehalten!

No, I’m not fishing for compliments, das „Gut gehalten!“ bezieht sich auf mein Laufshirt von Asics.
Derzeit sind wir auf Rügen und meine Tochter begleitet mich auf die eine oder andere Runde am Strand oder an der Schabe entlang.

Hast du das Laufshirt nicht schon eine Ewigkeit?

Qualitätsware zahlt sich aus

Wir haben Ahnenforschung betrieben. Meine Tochter hat recht – wir konnten das Laufshirt zurückverfolgen bis ins Jahr 2001. Ich habe es auf unzähligen Laufveranstaltungen getragen und es wurde bestimmt schon tausend Mal gewaschen. Es „mufft“ nicht, es ist nicht löchrig und die Nähte sind noch top.

Was lernen wir aus der Geschichte?

  • Alte Sachen nicht wegwerfen, nur weil sie alt sind.
  • Billig ist nicht unbedingt günstig.
  • Teuer kann sehr preiswert sein!



Rügen – Wittower Runde

Wir sind das dritte Mal auf Rügen. Unser erster Besuch liegt bereits 15 Jahre zurück. Da waren die Kinder noch klein. Die Ferienanlage in Juliusruh auf der nördlichsten Halbinsel Wittow war damals relativ neu und idyllisch in einem Kiefernwald direkt am Meer gelegen. Die Strandresidenz Aquamaris ist übrigens auch heute noch ein Paradies für Kinder. Gut acht Kilometer Sandstrand laden zum Baden, Faulenzen, Spazierengehen und Joggen ein.

Strand zwischen Juliusruh und Glowe

2002 hatten wir keine Räder dabei. Damals habe ich die Halbinsel mehr oder minder erjoggt.




Kesselrollen – Der Film

Gestern Abend war Premiere der Doku über die Fahrrad-Szene in Stuttgart.

Ihre Hauptdarsteller trotzen Hügeln, Autos und Feinstaub. Mit Freude und Enthusiasmus,

so der Kommentar der Stuttgarter-Nachrichten über den Film.

Wer die Premiere verpasst hat, der hat leider Pech, denn auch die Plätze der nächsten Vorstellung am 28. September sind bereits alle vergeben. Hier schon mal vorab der Teaser zum Film. Ich bin mir sicher, dass die Doku auch in den Kinos anderer Städte ausgestrahlt wird, denn das Thema Radfahren in der Stadt brennt ja nicht nur den Stuttgartern unter den Nägeln.

Kesselrollen – Teaser from Kesselrollen on Vimeo.




Mamataxi? Papataxi!

Vis à vis von meinem Elternhaus ist der ortsansässige Kindergarten. Früher befand sich in dem Gebäude die Dorfschule, heute tummeln sich dort Kinder im Alter von 1 – 6 Jahren. Von unserer Küche aus hat man einen guten Überblick über das Kommen und Gehen.
Das Dorf, in dem ich groß geworden bin, hat etwas mehr als 1000 Einwohner. Der größte Arbeitgeber in der Nähe – Dodenhof, die Einkaufsstadt, die alles hat – ist 5 Kilometer, die Kreisstadt 15 Kilometer entfernt und Bremen erreicht man über die AB in ca. einer halben Stunde, wenn nicht gerade Stau ist, was eigentlich immer der Fall ist.
Im Dorf haben sich viele junge Familien angesiedelt. Die Geburtenrate ist dementsprechend hoch und der Kindergarten platzt aus allen Nähten.

Heute Morgen habe ich vom Frühstückstisch aus mal gezählt, wie die Kinder gebracht werden. Es hat leicht geregnet. Meine Zählung ist natürlich alles andere als repräsentativ, aber man bekommt eine ungefähre Vorstellung davon, was sich morgens und mittags vor den Kindergärten kleiner Dörfer so abspielt.

Gezählt habe ich die Erwachsenen, nicht die Kinder. Viele Eltern haben nämlich nicht nur ein, sondern zwei und mehr Kinder gebracht.

  • Zu Fuß: 2
  • Mit dem Rad: 11
  • Mit dem Auto: 21

Was auffiel war der hohe Männeranteil. Mehr als die Hälfte der Erwachsenen, die mit dem Auto ihre Kinder brachten, waren männlich und wenn man mal von der Kleidung ausgeht, auf dem Weg zur Arbeit. Mit dem Rad kamen 10 Frauen und ein Mann. Zwei Mütter/Omas brachten den Nachwuchs zu Fuß zum Kindergarten.

Beim Abholen mittags sah das Bild anders aus. Gerade mal drei männliche Abholer, ansonsten Frauen. Da es angefangen hatte, stark zu regnen, kamen bis auf zwei Ausnahmen alle mit dem Auto angefahren. Die Räder der Kinder wurden im Kofferraum verstaut und es herrschte Chaos beim Ein- / Ausparken.

Man muss dazu sagen, dass die Kinder nicht allein in den Kindergarten gehen dürfen. Sie müssen bis zur Tür gebracht und dort auch wieder in Empfang genommen werden. Da alle gleichzeitig kommen und gehen, herrscht natürlich Chaos, wenn die Mehrheit mit dem PKW kommt.

Der Kindergarten soll vergrößert werden. Die Parkplätze direkt vor der Tür fallen dann weg. Bin mal gespannt, was sich dann hier für Szenen abspielen.




Was macht eigentlich …

… der Radweg zwischen Hellwege und Sottrum, sprich die Anbindung an den Wümme-Radweg? Ostern hatte ich über den desolaten Zustand dieses Radweges berichtet. Hier ein Foto zur Erinnerung:

Aus alt …

Zu meiner großen Freude wurde der Radweg jetzt komplett saniert. Böse Zungen behaupten zwar, dass das an der bevorstehenden Landtagswahl in Niedersachsen liegen könnte, aber das glaube ich weniger. Zum einen dauert das Genehmigungsverfahren für solch eine Sanierung immer eine gefühlte Ewigkeit, zum anderen konnte ja niemand wissen, dass die Landtagswahlen vorgezogen werden.




Eurobike 2017

Die Fahrradsaison 2017 neigt sich ihrem Ende entgegen. Die Neuheiten für 2018 konnte man Ende letzter Woche bereits auf der Eurobike in Friedrichshafen bewundern. Das Rad selbst wurde zwar nicht neu erfunden, aber eine Tendenz war klar zu erkennen: Das klassische Rad spielt bald nur noch eine untergeordnete Rolle. Es gab zwar noch jede Menge Rennräder, City- und Trekkingbikes zu bewundern, aber der Fokus der meisten Hersteller lag eindeutig auf den Rädern mit Antrieb.

Und die  „Verstromung“ geht weiter. Nicht mal vor Rennrädern und Kinderfahrrädern machen die Hersteller mehr Halt. Ein Rennrad mit eingebautem Rückenwind ist eigentlich ein Widerspruch in sich. Wo ist denn da noch die sportliche Herausforderung? Manchmal frage ich mich, was eher da war – der Endkunde mit einem Bedürfnis oder die Marketingabteilung mit einem Produkt.

In-Tube Akkus sind ein weiterer Trend nicht nur bei Rennrädern und Mountainbikes. Die Akkus werden schlanker und lassen sich mühelos im Rahmen integrieren. Auch die Antriebe werden kompakter, leiser und noch spritziger. Bald muss man schon genau hinschauen, um ein Pedelec von einem „normalen“ Rad zu unterscheiden. Dies ist eine Tendenz, die dem Ergebnis einer Untersuchung der TU Chemnitz zum Thema Geschwindigkeitswahrnehmung und potentielle Gefährdung von Pedelec Fahrern genau zuwiderläuft. Die Empfehlung der TU Chemnitz lautete nämlich seinerzeit:

Zielführend wäre hier vermutlich ein Ansatz, der darauf abzielt, dem Elektrofahrrad ein typisches, eindeutiges Erscheinungsbild zu geben, sei es über das Design des Fahrrads oder über das Beleuchtungsmuster.

Aber was tut man nicht alles, um neue Käuferschichten zu gewinnen.




Nur Fliegen ist schöner

Tricks der Dirt Jumper auf der Eurobike 2017

Nicht nur in den Messehallen der Eurobike wurde viel geboten, auch auf dem Außengelände gab es das eine oder andere zu bestauen oder auszuprobieren.

Wie man sieht, war das Wetter nicht besonders prickelnd. Die Show der hochkarätigen Fahrer musste daher am Freitag oft unterbrochen werden. Aber trotz widriger Witterungsverhältnisse wurden spektakuläre Tricks vorgeführt. Ich bewundere den Mut und die Körperbeherrschung der Fahrer. Hut ab!

 




Mit dem Rad zur Arbeit 2017

Normalerweise drucke ich mir keine Urkunden aus. Bei dieser mache ich jetzt mal eine Ausnahme, um zu zeigen, was möglich ist, auch ohne dass man Sport treibt.

Heute ist der letzte Tag der Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit 2017“. Im Aktionszeitraum von Anfang Mai bis Ende August bin ich 79 Tage mit dem Rad zur Arbeit gefahren, habe dabei 2686 Kilometer zurückgelegt und rein rechnerisch 62.852,40 kcal verbrannt. Die Anzahl Tage stimmt, die Kilometer stimmen, aber bei den Kalorien bin ich skeptisch. Doch selbst, wenn es „nur“ 50.000 waren, kann man dafür eine ganze Menge Schokolade und Eis verputzen 🙂

Nur weil die Aktion jetzt zu Ende ist, höre ich natürlich nicht mit dem Radfahren auf. Aber ich verabschiede mich erst mal in den wohlverdienten Urlaub und nerve meine Freunde und Kollegen mit Fotos von Sonnenuntergängen, Kreidefelsen und endlosen Stränden. Rache ist eben süß.




Eurobike – VAUDE lädt in die Zeltstadt ein

Wer während der Eurobike in und um Friedrichshafen herum eine Übernachtungsmöglichkeit sucht, der sucht vergeblich, es sei denn, er hat schon Jahre im Voraus gebucht. Hotelzimmer sind knapp und entsprechend teuer. Als Alternative bietet sich da das Zelten an. Dazu gibt es in der Nähe des Messegeländes zwar mehrere Möglichkeiten. Aber auch hier gilt, nur der frühe Vogel fängt den Wurm.

Die Firma VAUDE hat ihren Stammsitz in Obereisenbach und ist auch Betreiber des Schwimmbades der Gemeinde. Dort hat der Sportartikelhersteller eine kleine Zeltstadt für seine Fachhändler aufgebaut.

Kostenlos zelten dank VAUDE

Die Übernachtung ist kostenlos, Frühstück gibt es ebenfalls gratis dazu. Friedrichshafen ist zwar nicht gerade einen Katzensprung entfernt, aber für die Anfahrt zur Messe bietet sich dennoch das Fahrrad an. Nur so gelangt man schnell, umweltfreundlich und ohne Stau aufs Messegelände.

Zwei meiner Kollegen sind schon vor Ort. Sie konnten sich von der guten Qualität der Zelte bereits persönlich überzeugen, denn es hat gestern Nacht geschüttet.