Odlo Blackcomb Evolution

Getreu dem Motto „es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung“ habe ich mir während meines jüngsten Kurzurlaubs in Kiel zwei neue Funktionsunterhemden zugelegt, da ich für die Reise schlichtweg falsch gepackt hatte. Dass es im Norden der Republik kälter sein könnte als in Karlsruhe, daran hatte ich komischerweise nicht gedacht, obwohl ich dort aufgewachsen bin. Da sieht man mal wieder, was man im Laufe des Lebens so alles verdrängt.

Wenn es um Sportunterwäsche geht, ist Odlo immer meine erste Wahl. Odlo-Qualität hat zwar ihren Preis, ist aber jeden Cent wert. Ich habe Funktionsunterwäsche der schweizer Firma, die habe ich bestimmt schon Tausend Mal gewaschen, die ist immer noch top. Da relativiert sich der „hohe“ Preis schnell.

Meine neuste Errungenschaft – das Unterhemd Blackcomb Evolution Warm – gibt es in drei Farbstellungen (schwarz, lila, grün). Ich habe mir gleich zwei von den Langarm-Baselayers zum Joggen und Radfahren zugelegt. Schade, dass die grüne Farbe auf dem Bild unten nicht richtig zur Geltung kommt. Der Farbton sieht blasser aus, als er in Wirklichkeit ist. Die Fotos auf der Website des Herstellers werden der Realität schon eher gerecht.

Lila Shirt (Vorderansicht) / grünes Shirt (Rückenansicht)

Je nach Temperatur trage ich zum Laufen entweder nur eine Weste oder eine dünne Jacke darüber. Wenn ich morgens mit dem Rad zur Arbeit fahre (derzeit um den Gefrierpunkt), trage ich über dem Unterhemd eine dünne Weste von VAUDE und darüber eine Softshell-Jacke. Abends geht es bergauf, da lasse ich die Weste einfach weg.

Das Unterhemd hat keine störenden Nähte, ist elastisch und figurbetont. Es schmiegt sich wie eine zweite Haut an den Körper. Man sollte es nicht zu groß wählen. Es muss eng anliegen, damit es richtig warm hält und die Feuchtigkeit auch nach außen transportiert wird. Man kann es bei 60 º in der Maschine waschen und im Trockner oder auf der Leine trocknen. Letzteres geht aber fast genauso schnell wie im Trockner.

Fazit: ich bin mehr als zufrieden.