Radelblog

Das Rad – Fortbewegungsmittel und Lebensgefühl zugleich

Nur mal kurz …

… zum Bäcker, zur Reinigung, zur Bank, den Warnblinker ausprobieren oder mit schlechtem Beispiel vorangehen. Ausreden gibt es immer. Seit wir in Karlsruhe diese wunderschön breiten und durch einen fetten Strich von der Fahrbahn abgetrennten Radwege haben, parkt es sich darauf viel besser als früher.

Nehmen wir einen typischen Samstagmorgen in der Karlstraße. Alle paar Meter steht ein Fahrzeug widerrechtlich geparkt auf dem breiten Radweg. Die Karlstraße steht stellvertretend für viele in Karlsruhe. Die Stadtväter bauen neue Radwege, Schutzstreifen und Fahrradstraßen. Doch als Radfahrer muss man Slalom fahren. Das Ordnungsamt könnte sich eine goldene Nase verdienen. Aber entweder fehlt der Wille, hier durchzugreifen oder das Personal oder beides.

Nur mal kurz im Weg stehen

 

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Der Winter kann kommen

  1. Einfach nur mal kurz ne Anzeige schreiben. Geht schnell, und wenn jeder von uns das nur dreimal im Monat macht, hat der Spuk bald ein Ende.

    • Anke

      Ich habe mir jetzt mal prophylaktisch die Wegeheld App aufs Smartphone geladen.
      Mal schauen, wie sich dieses Tool im Alltag bewährt.

      • Berichte mal, ob es klappt. Ich mache es von Hand und meistens ist das Problem dort, wo es von Anwohnern ausgeht, nach sechs Wochen (einschl. drei Wochen Bearbeitungszeit bei der Stadt) erledigt. Bei viel Publikumsverkehr ist es schwieriger, aber auf deinen Fotos sind ja Lieferdienste, bei denen die Fahrer nicht ständig wechseln, sollte also auch klappen. Ich hab gerade noch was geschrieben http://velocityruhr.net/blog/2017/11/05/unterstrasse/, wo im unteren Drittel zwei Fotos (vorher und nachher) vorkommen. Das waren ein paar Anzeigen und eine Mail an die Stadt mit der Bitte, da öfter mal zu kontrollieren. Problem gelöst.

        Wir sind so viele. Wenn jeder einen kleinen Beitrag leisten würde, könnte sich kein Radwegparker mehr sicher fühlen. Drei Anzeigen im Monat würden schon reichen.

      • Susanne

        Hallo Anke,
        wie hat sich jetzt die Wegeheld App bewährt?
        Ich bin am Überlegen, ob ich sie auch nutze. Allerdings müsste ich zudem noch immer die Lesebrille herausholen.

        • Anke

          Hallo Susanne, leider hatte ich noch keine Gelegenheit, die App auszuprobieren. Falschparker gab es zwar zur Genüge, aber ich hatte bei der Kälte keine Lust, meine kuschelig warmen Handschuhe auszuziehen, um mein Smartphone zu bedienen. Das Problem mit der Lesebrille käme bei mir ebenfalls noch hinzu. Stattdessen habe ich meine neue GoPro Kamera getestet.
          Aber bei der nächsten Gelegenheit – wahrscheinlich heute Nachmittag, da fahre ich über die Karlstraße ins Stadtzentrum – werde ich meinen Egoismus überwinden und die Wegeheld App testen. Versprochen!

  2. Max

    Schaut euch auch mal diesen tollen Blog-Eintrag an:
    https://critical-mass-kiel.de/radweg-halteverbot-egal/
    Abgeschleppt werden ist sicher ein noch wirksamerer Denkzettel.

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