Radelblog

Das Rad – Fortbewegungsmittel und Lebensgefühl zugleich

#nennmichnichtfahrradstadt

Heute ist das T-Shirt von Glückskind eingetroffen, das meine Gefühle zum Ergebnis des Fahrradklimatests 2018 auf den Punkt bringt.

Ich finde nämlich nicht, dass Karlsruhe den Titel Fahrradstadt (schon) verdient hat. Dazu ist einfach noch zu viel im Argen.
Solange die Schutz- und Radfahrstreifen zugeparkt sind, ohne dass das Ordnungsamt nennenswert dagegen einschreiten würde, …

ich mich todesmutig zwischen MIV und Dooring Zone auf einem „Schutzstreifen“ rechts am Stau vorbei schlängeln muss, …

 

knapp und ohne ausreichenden Sicherheitsabstand überholt werde und man mir dann auch noch die Vorfahrt nimmt, …

die Baustellenführung für Radfahrer grottig ist, …

und Fahrradstraßen nicht ausschließlich den Radfahrenden vorbehalten sind, …

 

ist es verfrüht, Karlsruhe Fahrradstadt zu nennen. Aber ich hoffe darauf, dass die politisch Verantwortlichen sich das Ergebnis des Fahrradklimatests diesmal gut anschauen werden und gegensteuern, damit 2020 bei der Kategorie „Sicherheit beim Radfahren“ eine Zwei vor dem Komma steht und nicht eine Drei wie bei der jüngsten Umfrage.

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Fahrradklimatest 2018 – Städteranking

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Misterride Klapp E-Bikes

  1. Solche T-Shirts brauchen wir auch in Heilbronn. Man möchte nach außen Fahrradstadt werden und definiert gleichzeitig die wichtigste Nord-Süd-Radverbindung (ist auch ein Fernradweg) zur Fußgängerzone um, weil sich dort ein paar Wirte (u.a. ein CDU-Gemeinerat) durch Radler gestört fühlen:
    https://radfahreninheilbronn.wordpress.com/2019/03/23/neckarmeile-jetzt-fussgaengerzone/

  2. Pendlerin

    Oder ein anderes, ganz triviales Thema – das Reinigen der Radwege. Die Scherben auf dem Radweg Durlacher Allee liegen so lange, bis sie von den Radfahrern verteilt worden sind.

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