Radelblog

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Nachlese zur CM im Juni

Es gibt immer wieder Momente, in denen ich froh bin, dass ich mich nicht auf Facebook tummle. So gehen Kommentare wie diese Gott sei Dank an mir vorbei, es sei denn man weist mich explizit darauf hin:

Kommentar auf Facebook zur Critical Mass in Karlsruhe

Ich weiß nicht, wer diese Dame ist. Wenn ich sie wäre, würde ich zunächst mal mein Profilbild überdenken, aber das steht auf einem anderen Blatt. Frau Röder Pörings hat nie an einer Critical Mass in Karlsruhe teilgenommen und war auch nie bei einer Vorbesprechung in der Geschäftsstelle des ADFC. Um so mehr erstaunt mich ihre Aussage:

Solange die Critical Mass oberlehrerhaft, autokraktisch und mit Nähe zum ADFC auf dem Niveau eines Hasenzüchtervereins geführt wird. solange wird die Teilnehmerzahl sich nicht wesentlich erhöhen (…) Gleiches gilt für die CM-Treffen im BUZO (…). Kritische Fragen sind dort unerwünscht, Mitbestimmung ist nicht wirklich vorgesehen.

Ich frage mich woher sie das weiß, obwohl sie nie dabei war? Wie kackfrech muss ich sein, mir ein Urteil zu erlauben und dies auch noch auf sozialen Plattformen wie Facebook zu veröffentlichen, wenn ich weder bei einer Critical Mass mitgefahren bin noch bei einer Sitzung dabei war?

Kommen wir zu den Fakten der letzten Critical Mass:

108 Teilnehmer, extrem viele Velomobile (irgendwo muss ein Nest sein), kurzer Regenguss zu Anfang, lockere Atmosphäre und vier motorisierte Polizisten als Begleitung. Der Streckenverlauf wurde durchweg positiv bewertet.

Hier noch ein paar Impressionen:

Velomobil Treffen auf der Critical Mass in Karlsruhe

Regelmäßig dabei, der VCD

 

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  1. coma

    Heidelberg hat knapp 31000 Studierende und bei der letzten CM so wenig Teilnehmer, dass teilweise Verbandsstärke unterschritten wurde. Dieser Hinweis sollte ausreichen um die von Frau Roeder Pörings vorgebrachten Argumente ins Reich der Fabeln zu verweisen.
    Ich empfinde die Unterstützung von Stadt/Polizei als extrem positiv. Ohne diese würde ich mir zweimal überlegen dort aufzukreuzen, da ich als einer der fotografierten Velomobilisten rechtlich auf mehrerer Hinsicht durchaus angreifbar bin (fehlende Pedal- und Speichenreflektoren).
    Könnte mir auch vorstellen, dass andere Teilnehmer froh sind, wenn sich solche Szenen wie in Linz Oktober letzten Jahres hier nicht wiederholen.

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