Radelblog

Das Rad – Fortbewegungsmittel und Lebensgefühl zugleich

Mindestabstand beim Überholen

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte:

Mit Abstand gefallt ihr mir am besten

Mit Abstand gefallt ihr mir am besten (Illustration: Pinterest)

Wer zum Überholen ausscheren will, muss sich so verhalten, dass eine Gefährdung des nachfolgenden Verkehrs ausgeschlossen ist.  Beim Überholen muss ein ausreichender Seitenabstand zu anderen Verkehrsteilnehmern, insbesondere zu Fußgängern und Radfahrern, eingehalten werden.  Der Überholende muss sich sobald wie möglich wieder nach rechts einordnen. Er darf dabei den Überholten nicht behindern.

Konkrete bzw. als ausreichend angesehene Sicherheitsabstände sind nicht explizit im Gesetz definiert, sondern ergeben sich aus der Rechtsprechung. Man geht inzwischen von einem Mindestabstand von 1,5 m bis 2 m aus, im Zweifel mehr. Ist kein ausreichender Abstand aufgrund der Verkehrssituation einzuhalten, darf man nicht überholen und muss hinter dem Radfahrer zu bleiben, auch das mit gebührendem Abstand.

Wenn ich eins hasse, dann sind das drängelnde PKW-Fahrer, die so dicht auffahren, dass man man förmlich ihren heißen Atem im Genick spürt.

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Critical Mass in KA März 2016

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Grüne Welle auch für Radfahrer

  1. Sandy

    Auf meiner täglichen Strecke zur Arbeit, fahre ich ca. die Hälfte davon auf der Straße mit.
    Nachdem ich anfangs immer brav am rechten Rand gefahren bin, nehme ich mir jetzt großzügig
    Platz, fahre sehr oft mittig und mache auch schon mal die Fahrspur komplett „dicht“ und
    zwinge Autofahrer hinter mir zu bleiben. Die Strecke geht bergab, ich bin also nicht wirklich
    ein Verkehrshindernis.
    Dieses „Selbstbewusstsein“ ist dabei absolut aus der Not geboren.
    Die Strecke hat am rechten Rand einige ziemlich fiese Schlaglöcher. Gerade in der dunklen Jahreszeit schlecht zu sehen, da wird man regelrecht aus dem Sattel gehoben. Und nachdem ich fast täglich an den Engstellen so dicht überholt wurde, das ich den Rückspiegel förmlich in der Seite spürte, hindere ich die Autos an diesen engen Stellen jetzt an mir vorbeizufahren.

  2. Kann es sein dass es hier unterschiedliche Regeln für D gibt? in Ö wird das zumindest in der Praxis nicht so streng gesehen?

  3. Am ärgerlichsten finde ich das auf Fahrradstraßen mit Tempo 30. Bei mir gibt es eine, auf der ich ständig von Autofahrern bedrängelt und mit superwenig Abstand überholt werde. Sobald die Straße zu Ende ist stehen diese aber sowieso meist noch eine Minute an der roten Ampel. Ich fahre jetzt also auch immer genau mittig . Man muss sich ja schließlich auch mal ein bisschen in Geduld üben, auch als Autofahrer 🙂

  4. Ute

    Also bei uns wird zunehmend alles zur Zone 30 erklärt. Finde das in manchen Teilen echt übertrieben und auch nicht zweckfördernd. Natürlich halten sich die Autos auch nicht daran. Man benutzt es aber von Seiten der Stadtregierung um die Radwege immer enger zu bauen (da ja weniger Vorsicht zu geben ist) Dadurch kommen aber immer wieder ungünstige Berührungen zw Radler und Autofahrer zustande oder man kommt nur knapp einem Unfall vorbei.

  5. Also in der Schweiz ist das ganz anders! Ich dachte immer dass ein NIcht EU Mitgliedsland hier Vorteile hätte aber bei uns ist das härter geregelt!

  6. die schematische Aufarbeitung im Bild ist etas realitätsfern. Ich muss gestehen, dass ich sehr viel mit dem Fahhrrad unterwegs bin und den Mindestabstand hätte ich fast nie einhalten können. Nur mal so ne Anekdote 🙂 Bei dieser Gelegenheit möchte ich natürlich nicht verabsäumen, auch die besten Wünsche für das neue Jahr 2017 zu übermitteln 

  7. ich weiß ja nicht was ich bei minus 5 Grad auf meinem Rad suche auch wenn die Wege tw doch vom Schnee geräumt wurden! Dennoch motivierend ist es schon wenn man sich dennoch durch die Straßen wagt. Die Leute passen im Straßenverkehr besser auf deshalb muss auch kein Mindestabstand eingehalten werden

  8. also bei mir ist es so, dass man etwa ab dem Frühjahr zwischen Rad und laufen wechselt. denn nur Laufen ist mir bei 6 x die Woche generell zu viel

  9. Auch das ist ein Thema, welches regelmäßig „augefrischt“ werden sollte.

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