Warum ich bei Wind und Wetter mit dem Rad zur Arbeit fahre? Ganz einfach, weil es mir einfach Spaß macht. Wenn man mir früher gesagt hätte, dass es mir mal überhaupt nichts ausmachen würde, bei Regen und Kälte durch schlammige Pfützen oder über Eis und Schnee zur radeln, dann hätte ich den Kopf geschüttelt und erwidert „And pigs can fly!“
Doch wer einmal damit anfängt, kann einfach nicht mehr damit aufhören. Man müsste eigentlich einen Warnhinweis auf jedes Rad kleben

Achtung, Radfahren kann süchtig machen!

Vielleicht schaffen Bilder, was Worte alleine nicht rüberbringen können, nämlich ein Stück weit zeigen, was die Faszination Fahrrad ausmacht.
Wenn man mit dem Rad unterwegs ist, entdeckt man viele Dinge, die man vom Auto aus gar nicht registrieren würde.

Radfahren heißt, den Nebel nicht nur sehen, sondern auf der Haut spüren. 

Große und kleine Tiere nehmen einem bisweilen die Vorfahrt oder lassen einen verweilen, weil sie so urwüchsig aussehen. 

Der Glanz vieler Fahrradstraßen ist zwar etwas verblichen, und mancherorts wird man als Radfahrer einfach ausgebremst, statt selbst die Vorfahrt zu achten. Aber, so what!

Entschleunigen heißt das Zauberwort. Wozu hetzen, wenn die Landschaft so schön ist.