Radelblog

Das Rad – Fortbewegungsmittel und Lebensgefühl zugleich

Keine Haftpflicht für Pedelecs

Die Einführung einer obligatorischen Haftpflichtversicherung für Pedelecs, die im EU-Parlament diskutiert wurde, scheint vom Tisch. Offiziell ist das zwar noch nicht, aber da der Ausschuss für Binnenmarkt und Verbraucherschutz sich gegen solch eine Haftpflichtversicherung ausgesprochen hat, ist das nur noch eine Formalie. Ich kann also auch weiterhin ohne Nummernschild mit meinem Lastenrad durch die Gegend radeln.
Die Vorstellung, dass ich für mein Packster 40 eine Versicherung hätte abschließen müssen wie für ein S-Pedelec oder E-Bike, hat mir schon keine Ruhe mehr gelassen.
Ein Pedelec ist ein Fahrrad und kein Kraftfahrzeug. Nur die Versicherungen hätten sich die Hände gerieben. Die Fahrradindustrie hingegen hätte mit Sicherheit einen Einbruch bei den Verkaufszahlen zu verzeichnen gehabt. Außerdem stelle man sich mal den Verwaltungsaufwand vor, den die Einführung einer obligatorischen Haftpflichtversicherung nach sich gezogen hätte. Der Kelch ist also noch mal an uns vorübergegangen.

Zurück

Schlüsselboard aus Fahrradventilen

Nächster Beitrag

Schubladendenken

  1. Eigentlich sind Pedelecs ja schon Kraftfahrzeuge (im Prinzip „E-Mopeds“). Man hat das halt einfach so definiert, dass jene „Fahrräder“ sein sollen. Für mich sind das aber auch keine „echten“ Fahrräder – denn solche werden ausschließlich mit Muskelkraft betrieben. Die schnelleren Pedelecs werden ja auch bereits als Solche (Kfz) geführt.

    Ich hätte es daher für sinnvoller erachtet, diese insgesamt als eigene Klasse von Kraftfahrzeugen zu führen, aber ohne den ganzen daran anschließenden Quark wie Versicherungs-, Kennzeichen-, Helmpflicht etc.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Präsentiert von WordPress & Theme erstellt von Anders Norén