KA-Feedback – Erfahrungsbericht

Über das Portal KA-Feedback können wir Karlsruher der Stadt Gefahrenstellen, Verschmutzungen, Verkehrsverstöße, falsche Ampelschaltungen u.v.m. melden. Anfangs kam ich mir vor wie ein Denunziant oder Besserwisser, wenn ich das Portal genutzt habe. Mittlerweile sehe ich das mit anderen Augen, denn nur wenn man der Stadt mitteilt, wo etwas im Argen liegt, kann sie einen Missstand beheben.

Auch auf der letzten ADFC Mitgliederversammlung hat man uns nochmals nachdrücklich gebeten, dieses Portal zu nutzen und nicht Ruhe zu geben, bis ein Fall zu unserer Zufriedenheit abgeschlossen wurde. Das habe ich  jetzt mal durchgezogen. Es ging um die Absperrung und das übersprühte Schild auf dem Radweg an der Alb. Ich hatte dort bei Hochwasser nasse Füße bekommen, weil die Schranke den Weg mal gerade ein paar Zentimeter absperrt und der Text auf dem Schild schon seit langem nicht mehr lesbar ist.

Am 17. Januar hatte ich den Fall gemeldet, einen Tag später bekam ich bereits eine Antwort. Dann tat sich lange nichts. Einen Monat später wechselte der Status von „In Arbeit“ auf „Behoben“. Naiv wie ich nun mal bin, dachte ich, dass man die Beschilderung erneuert hatte. Um so erstaunter war ich abends, dass sich der Status quo gar nicht verändert hatte. Man hatte das übersprühte Schild noch nicht ausgewechselt. Als sich auch nach einer Woche noch nichts getan hatte, habe ich am 23. Februar (letzten Freitag) über KA-Feedback ein neues Ticket aufgemacht und auf die alte Vorgangsnummer verwiesen. Und siehe da, am Montag, dem 26. Februar änderte sich der Status der alten Vorgangsnummer erneut, diesmal von „Behoben“ auf „Abgeschlossen“.

Wie konnte ich nur davon ausgehen, dass „behoben“ und „abgeschlossen“ ein und dasselbe sind. Also lasst nicht locker, bis der Missstand tatsächlich behoben wurde!