Radelblog

Das Rad – Fortbewegungsmittel und Lebensgefühl zugleich

Ist das Kunst oder kann das weg?

Wer plant so etwas? Radfahrer sicherlich nicht! Ein Radweg – hier sogar ein Zweirichtungsradweg – der abrupt in Parkplätze mündet, ist bestenfalls ein Witz und schlimmstenfalls gefährlich. Diesen „Radweg“ benutzt daher sowieso niemand. Alltagsradler fahren hier gleich mittig auf der Straße, damit kein Autofahrer auf die Idee kommt zu überholen, obwohl dafür aufgrund der rechts parkenden Fahrzeuge kein Platz ist. Ängstliche Radfahrer benutzen leider den Gehweg, was nicht im Sinne des Erfinders ist.

Diese Straße verläuft parallel zur Neureuter Straße (B36) in Richtung Siemens Allee / Gablonzer Straße. Baulich bietet sie also ähnliche Voraussetzungen wie die im vergangenen Jahr neu ausgewiesene Fahrradstraße in der Kaiserallee. Um herauszufinden, ob die anderen Voraussetzungen (Radverkehr die vorherrschende Verkehrsart, der motorisierte Verkehr weniger als 3000 Fahrzeuge/Tag)  auch erfüllt wären, müsste man allerdings eine Verkehrszählung durchführen.

Eigentlich bin ich ja nur ein passives ADFC Mitglied – eine sogenannte Karteileiche. Aber vielleicht sollte ich doch an der nächsten ADFC Mitgliederversammlung teilnehmen, um in Erfahrung zu bringen, wie die Vorgehensweise ist, wenn man den Stadtvätern eine Straße als potentielle Fahrradstraße vorschlagen möchte.

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  1. M

    Hi, wahrscheinlich kennst Du es schon, aber ein Anfang wäre evtl. KA-Feedback: https://feedback.karlsruhe.de

    Ich habe damit selber noch keine Erfahrung…

    • Anke

      Das Portal habe ich schon oft benutzt, um Scherben, Hochwasser oder auch nicht leserliche Schilder zu melden. Die Anfragen werden je nach Dringlichkeit relativ schnell bearbeitet. Wenn keine Not am Mann ist, können auch schon mal ein paar Wochen ins Land ziehen, bis sich was tut bzw. bis man eine Antwort bekommt. Ein Versuch wäre es wert. Vielleicht verlegt man dann den ersten Parkplatz ein wenig nach vorne und malt zwei schwungvolle Linien links am ersten Parkplatz vorbei, damit allen klar wird, dass hier der Radweg auf die Straße mündet.

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