Helmlampe Neo 2 von Lupine

Wie heißt es im ZDF so schön: Mit dem Zweiten sieht man besser! Übertragen auf meine Helmlampe würde ich sagen: Mit der Zweiten sieht man besser!

Helmlampe Neo 2 von Lupine

Helmlampe Neo 2 von Lupine

Zusätzlich zu meinem Fahrradscheinwerfer habe ich mir vor einem Jahr eine Helmlampe zugelegt, die Neo 2 von Lupine. Die Lampe selbst wiegt gerade mal 50 g und wird mit einem Klettband am Helm befestigt. Dagegen ist der zugehörige Akku mit seinen 115 g schon ein „Schwergewicht“. Man kann ihn natürlich ebenfalls über ein Klettband fest am Helm anbringen, aber das macht den Helm schwer und das Tragen unangenehm. Deshalb verstaue ich den Akku entweder in der Hosentasche oder im Rucksack. Dank des zum Lieferumfang gehörenden Verlängerungskabels (ca. 120 cm lang) ist das kein Problem.

Die Neo 2 bietet fünf vorprogrammierte Leuchtmodi. Mit einem Tastendruck wechselt man zwischen dem 2 Stufen-, 3 Stufen- oder 4 Stufen-Modus und dem integrierten Rotlicht hin und her.

Leuchtstufen bei der Neo 2

Leuchtstufen bei der Neo 2

Ich bin im 3-Stufenmodus unterwegs. Für normale Fahrten reichen mir 270 Lumen. Zu den „normalen“ Fahrten zähle ich übrigens auch Fahrten im nächtlichen Stadtverkehr. Ich brauche die Helmlampe da zwar nicht, um selbst was zu sehen, werde aber von anderen Verkehrsteilnehmern besser wahrgenommen. Insbesondere bei Regen und schlechten Sichtverhältnissen, wenn noch dazu überall Leuchtreklame flackert, wird man besser und schneller registriert, wenn man lichttechnisch mehr zu bieten hat, als den vom Gesetzgeber geforderten 10 Lux Scheinwerfer (wobei meine Son II Lampe natürlich mehr zu bieten hat als 10 Lux).

Abseits befestigter Weg fahre ich in der höchsten Leuchtstufe, mit 700 Lumen:

Ausleuchtung der Neo 2 bei 700 Lumen

Ausleuchtung der Neo 2 bei 700 Lumen

Meine Fahrradlampe leuchtet stur geradeaus. Der Lichtstrahl meiner Helmlampe leuchtet dort hin, wo ich hinschaue bzw. wo ich den Kopf hindrehe. Insbesondere bei kurvigen Strecken und im Wald ist das immens hilfreich.

Man muss höllisch aufpassen, dass man die Lampe richtig einstellt und nicht zum „Blender“ wird. Ist der Lichtstrahl zu hoch, ist die Lampe eine richtige Waffe. Nicht von ungefähr gibt der Hersteller folgende Warnhinweise:

Niemals absichtlich den Lichtstrahl in die eigenen oder in die Augen anderer Personen richten.

Falls ein Lichtstrahl in die Augen trifft, sind die Augen bewusst zu schließen und der Kopf aus dem Lichtstrahl zu bewegen.

Ich kann euch aus Erfahrung sagen, dass es keinen bewussten Schließens bedarf. Wenn ihr jemanden direkt in die Augen leuchtet – egal ob mit 270 oder 700 Lumen – dann schließt der instinktiv die Augen, um sich vor dem grellen Lichtstrahl zu schützen.

Die Lampe hat übrigens einen positiven Nebeneffekt, selbst wenn sie gar nicht an ist. Autofahrer verwechseln sie gerne mit einer Helmkamera. Wenn ich an einer Kreuzung halten muss und links versetzt hinter mir ein PKW Fahrer schon mal demonstrativ den Motor aufheulen lässt nach dem Motto „weg da, jetzt komme ich“, dann muss ich mich nur umdrehen, Blickkontakt herstellen, mit dem Finger kurz auf die Lampe deuten und dann auf ihn und schon wird der Fahrer unsicher.

Wenn ihr wie ich auch gerne joggt, dann könnt ihr euch als separat erhältliches Zubehör das Stirnband von Lupine zulegen. Für den Akku gibt es hinten eine spezielle Halterung.

Stirnband zur Neo 2

Stirnband zur Neo 2