Radelblog

Das Rad – Fortbewegungsmittel und Lebensgefühl zugleich

Handynutzung am Steuer

Man sieht es ja leider immer wieder, Autofahrer, die meinen, während der Fahrt mal kurz Ihre Mail checken zu müssen oder was zu texten. In dem Video wird gezeigt, was passieren kann, wenn man sich auch nur Sekunden durchs Handy ablenken lässt.

Denkt an das Schicksal dieser Familie, wenn ihr das nächste Mal während der Fahrt nach eurem Smartphone greift. Sekunden der Unaufmerksamkeit können ganze Familien auslöschen.

60 Euro Strafe fürs Telefonieren am Steuer während der Fahrt oder bei Stopp mit laufendem Motor ohne Benutzung der Freisprechanlage sind geradezu lächerlich!

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Kalt erwischt

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Critical Mass Januar 2017

  1. Anders

    Ich habe das Gefühl, dass „mit Handy in der Hand am Steuer telefonieren“ immer noch als „Kavaliersdelikt“ durchzugehen scheint. Zumindest habe ich es noch nicht erlebt, dass deswegen ein Autofahrer in der Stadt angehalten wurde. Das wiederum sorgt eben dafür, dass sich keiner an die Gesetze hält. Auch nicht, wenn man es eigentlich besser wissen sollte…

    Vor wenigen Tagen sah ich den Fahrer eines Rettungswagens (ohne Sondersignal, Offenburger Kennzeichen), der von der Moltkestraße aus rechts in die Reinhold-Frank-Straße abbog, in der linken Hand gut am Ohr gut sichtbar – das Handy. Wenn es selbst die „Fachleute“ nicht verstehen wollen, die ohnehin bereits mit einem deutlich höheren Unfallrisiko unterwegs sind als andere, wie sollen es dann die „normalen“ Autofahrer verstehen?

    Spät-abends am gleichen Tag: am Mühlburger Tor in Süd-Nord-RIchtung hält ein Auto „mitten“ auf der gerade-aus-Spur und parallel zum Radschutzstreifen, um eine andere Frau abzusetzen. Die abgesetzte Frau steigt auf der linken Seite hinten aus, sieht mich von Süden her auf dem Radweg kommen und bleibt erst einmal hinter dem wartenden Auto stehen. Währenddessen merkt dessen Fahrerin, dass sie mitten auf der Reinhold-Frank-Straße steht und fährt an, um dann ohne zu blinken auf die Rechtsabbiegerspur zu kommen, könnte das auch locker vor mir schaffen – hält dann aber abrupt an, genau mit der Beifahrertür auf dem Radschutzstreifen. Auf der vor überfrierenden Nässe fleckenweise rutschigen Straße mache auch ich eine „kleine“ Notbremsung, mein Hinterrad schlug dabei etwas nach links aus, ich komme aber unfallfrei mit etwa 30cm Abstand parallel zum Beifahrerfenster zum Stehen – und sehe eine Fahrerin mit schreckoffenem Mund und Handy in der rechten Hand vor mir, die abgesetzte Frau kommt erschrocken dazu gerannt. Nachdem jedem klar ist, dass wir alle mit dem Schrecken davon gekommen sind, einigen wir uns wortlos per Handzeichen, wer nun zuerst fahren sollte. Glück gehabt…

    Später dann der Gedanke: klar, mit Handy in der rechten Hand kann man weder den Blinker setzen noch vernünftig die Gangschaltung bedienen. Und mit dem Handy war auch genügend Ablenkung da, damit man als Autofahrer(in) weder per Schulterblick noch per rechten Außenspiegel den Radverkehr kontrolliert, dessen Bahn man da ohne Blinker zu setzen kreuzen möchte. Ist ja spät am Abend, wenig Verkehr, bei dem kalten Wetter sind auch nur wenige mit dem Rad unterwegs – also muss man damit nicht rechnen und kann einfach mal auf gut Glück losfahren.

    Wenn’s thematisch kommt, dann alles an einem Tag :-/

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