Radelblog

Das Rad – Fortbewegungsmittel und Lebensgefühl zugleich

Frühaufsteher

Letzten Freitag hatte ich frei und bin trotzdem, der Macht der Gewohnheit folgend, relativ früh aufgewacht, wenn auch nicht so früh wie sonst. Um der Familie eine Freude zu machen, bin ich um halb acht, zur besten Rush Hour, mit dem Rad zum Bäcker gefahren. Nie wieder! Alle Autos fuhren zu schnell, haben viel zu dicht überholt und die Scheiben waren noch halb zugefroren. Am liebsten hätte ich ein Transparent hochgehalten:

Ihr seid auf dem Weg zur Arbeit, wozu diese Eile?

Auch die Fahrweise schien mir aggressiver als sonst. Lag es am Wochentag? Oder an der Kälte? Auf jeden Fall bin ich froh, dass ich ein Frühaufsteher bin und schon am Schreibtisch sitze, wenn sich die Mehrheit der Pendler erst auf den Weg macht.

Zurück

Alle reden vom Wetter

Nächster Beitrag

Was Radfahrer antreibt

  1. Sandy

    Ein- bis zweimal die Woche bin ich auch etwas später dran als sonst und schaffe es genau in die morgendliche Rushhour. Wenn ich dann auch noch besonders viel Pech habe, stehen die Autos schon dick im Stau. Aber wehe ich erdreiste mich rechts an den Stehzeugen vorbeizurollen, spätestens nach dem dritten Kfz wird mir diese Lücke zu gemacht. An der Haltestelle stolpern dann die Zomi-Schülermassen aus den Bussen und rennen schon mal gerne in mein stehendes Rad (ich habe es schon lange aufgegeben, dass man auf mein Klingelzeichen mit einem Schritt zur Seite reagiert), stattdessen muss man sich noch anmachen lassen. Ach, die Jugend!
    Fazit: Da fahre ich doch lieber früh, wenn der Durchschnittspendler und der Standartschüler noch in ihren Betten schlummern.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Präsentiert von WordPress & Theme erstellt von Anders Norén