Am Montag, den 24. April gibt es auf NDR abends um 22.00 Uhr den 45-minütigen Film Der Fahrradkrieg von Güven Purtul (nicht zu verwechseln mit Der Fahrradkrieg – Wem gehört die Stadt, den der SWR produziert hat).

Beide Titel hören sich martialisch an, und der Fahrradalltag ist in der Tat manchmal kein Zuckerschlecken. Wenn man nicht unter die Räder kommen will, muss man als Radfahrer seinen Platz auf der Straße selbstbewusst behaupten. Radfahren ist zwar voll im Trend doch die Infrastruktur hinkt leider noch hinterher. Der Platz auf unseren Straßen wird allmählich eng.

Dabei soll das Fahrrad zentrale Probleme lösen, mit denen deutsche Städte zu kämpfen haben: Stau, Lärm, Luftverschmutzung. Doch dafür sind die Radwege im Norden noch völlig unzureichend: Sie sind schmal, verwinkelt, buckelig, verkrautet oder gleich ganz zugewachsen.

Das kann ich nach meinem jüngsten Besuch in der alten Heimat leider nur bestätigen. Der Verbindungsweg zwischen der Nord- und der Südroute des Wümme-Radweges war in einem katastrophalen Zustand.

Auch dieser Radweg ist bucklig, von Rillen durchzogen und verkrautet