Heute beginnt die Fastenzeit. Früher ging es um mehr als um Verzicht bei der Ernährung. Die Fastenzeit war vor allem auch eine Zeit der Besinnung. Die Fastenregeln sahen ursprünglich nur eine volle Mahlzeit am Tag vor. Diese wurde in der Regel abends eingenommen. Genussmittel, Süßigkeiten, Fleisch, Milchprodukte und Eier – sprich alles, was das Leben für viele Menschen erst lebenswert macht – waren in der Fastenzeit tabu. Heute sieht man diese Regeln zwar nicht mehr ganz so eng, aber so manch einer nutzt die Zeit, zum Innehalten, zur Rückbesinnung aufs Wesentliche und zum Verzicht auf liebgewonnene Dinge, die nicht unbedingt etwas mit der Ernährung zu tun haben müssen: Fernsehkonsum, Internet, Smartphone – auch auf diese Dinge könnte man mal eine Weile verzichten.

Wenn ich mich aber in meinem Umfeld so umsehe, dann ist die Fastenzeit vor allem Abnehmzeit. Damit die Pfunde, die man sich mühsam vom Körper fastet, nicht genauso schnell wieder auf der Hüfte landen, empfielt sich sportliche Betätigung. Man muss nicht unbedingt joggen gehen oder sich im Fitness-Studio austoben, auch durch regelmäßiges Radfahren, Spazierengehen oder Treppensteigen kann man seinem Körper etwas Gutes tun. Wenn ihr wissen wollt, wie viel Kalorien man z.B. mit Radfahren verbrennen kann, dann nutzt diesen Kalorienrechner.

Kalorienrechner

Kalorienrechner (1 Joule = 0,2388 Kalorien)

Ich fahre jeden Tag mit dem Rad zur Arbeit und verbrenne dabei rein rechnerisch 627 Kalorien, so ganz nebenbei. Dabei ist das gar nicht der Grund, warum ich mit dem Rad unterwegs bin. Ich fahre mit dem Rad, weil es mir einfach Spaß macht.