Falschparkern geht’s an den Kragen

Kaum schreibe ich was über Falschparker auf Karlsruher Radwegen, finde ich reihenweise Artikel übers Falschparken in den Medien. Da ich kaum annehme, dass man von mir abgeschrieben hat, gehe ich davon aus, dass das Parken auf Rad- und Gehwegen deutschlandweit überhand nimmt:

Dass mit der Größe des Autos auch die Dreistigkeit der Fahrer dieser Autos zunimmt, scheine nicht nur ich so zu empfinden:

Je dicker das Auto, umso egoistischer das Verhalten

so die Aussage von Heinrich Stößenreuther – der die Wegeheld-App ins Leben rief – nach Auswertung von 8000 Meldungen und Fotos von falsch parkenden Fahrzeugen auf Deutschlands Rad- und Fußwegen.

Interessant fand ich auch folgende Aussage: Man darf auf Twitter (#falschparker) oder ähnlichen Plattformen Fotos von Fahrzeugen veröffentlichen, auf denen das komplette Kennzeichen zu erkennen ist. Laut einem nicht namentlich genannten Experten aus dem Berliner Polizeipräsidium muss man – so der Bericht auf Zeit Online bzw. Tagesspiegel – Kennzeichen nicht verpixeln und darf selbst wertende Äußerungen wie „blockiert Einfahrt“ oder „gefährdet Kinder“ veröffentlichen. Das Persönlichkeitsrecht werde dadurch nicht verletzt, da Privatpersonen anhand des Kennzeichens nicht den Halter ermitteln können. Dies könne nur die Polizei.

Sicherheitshalber werde ich die Kennzeichen falsch parkender Fahrzeuge auch in Zukunft unkenntlich machen. Man weiß ja nie, ob es da nicht irgendwelche Ausnahmen gibt.

Falschparker geht's an den Kragen

Falschparkern geht’s an den Kragen