Nachfolgend eine Sammelsurium von Zahlen, Fakten und Statistiken rund ums Fahrrad.

Wusstet ihr, dass

  • 2015 rund 535.000 E-Bikes verkauft wurden (Quelle: ZIV)?
  • man letztes Jahr durchschnittlich 557 € für ein neues Fahrrad (inkl. E-Bikes) berappen musste (2014 waren es 528 €)?
  • in Baden-Württemberg allein der Radtourismus eine Nettowertschöpfung von 860 Mio Euro/Jahr erzielt und damit ca. 25.000 Arbeitsplätze sichert (Quelle: ADFC)?
    Deutschlandweit arbeiten übrigens mehr als 270.000 Vollzeitbeschäftigte in der Fahrradbranche inkl. Fahrradtourismus und setzen 16 Milliarde Euro um.
  • jeder einzelne der vier größten Fahrradhersteller in Deutschland mehr E-Bikes verkauft als die gesamte deutsche Autoindustrie zusammen Elektroautos (Quelle: Vivavelo)?

    E-Mobilität in Deutschland fährt auf 2 Rädern

     

  • 69 % aller Räder über den Fachhandel, 18 % über SB-Warenhäuser u. Baumärkte und nur 13 % über Internetversender verkauft werden (Quelle: ZIV)?
  • 61,1 % aller Fahrradunfälle 2015 mit tödlichem Ausgang innerorts passierten (Quelle: DESTATIS)?
  • letztes Jahr 84.616 Radfahrer an einem Unfall mit Personenschaden beteiligt waren (2014: 85.199, Quelle: DESTATIS)?
  • das Trekkingrad (33 %) und das Cityrad (21 %) die meistverkauften Räder sind und das E-Bike mit 12,5 % bereits an dritter Stelle steht (Quelle: ZIV)?
  • Karlsruhe mit mehr als 10.200 Teilnehmern die höchste Carsharing-Dichte Deutschlands hat (Quelle: Stadt Karlsruhe)?
  • der Einzelhandel in den Städten mehr von Radfahrern profitiert als von Autofahrern?
  • der Anteil der Radfahrer unter den Verkehrsteilnehmern in Karlsruhe von Jahr zu Jahr zugenommen hat (1982: 13 % / 1992: 17 % / 2002: 16 % / 2012: 25 %)?
  • das Radwegenetz der Stadt Karlsruhe seit 6 Jahren unverändert bei einer Länge von 204 Kilometern liegt, während die Länge der Straßen im selben Zeitraum kontinuierlich gewachsen ist?
    Radwege im Unterhalt der Stadt

    Radwege im Unterhalt der Stadt

    Was sagen uns die Zahlen?

  • Radfahren schafft bzw. erhält Arbeitsplätze und ist ein nicht zu unterschätzender Wirtschaftsfaktor.
  • Die Elektromobilität in Deutschland fährt auf zwei Räden auch ohne finanzielle Anreize des Staates. Qualitativ hochwertige E-Bikes sind aber verhältnismäßig teuer. Gäbe es eine Kaufprämie für E-Bikes würden wahrscheinlich viel mehr Verkehrsteilnehmer vom Auto aufs Rad umsatteln.
  • Radfahrer leben gefährlich, denn sie haben keinen Airbag und keine Knautschzone. In punkto Sicherheit muss noch viel getan werden.
  • Radfahren ist zwar voll im Trend, aber der Ausbau der Infrastruktur (Radwege) hinkt hinterher.