Fahrradgeräusche ade

Mein Trekkingrad schnurrt wieder geräuschlos dahin. Doch es hat sich ganz schön lange hingezogen, bis ich den Grund des nervtötenden Klack-klack-klack gefunden hatte. Erst hat mein Mann die Kette und den hinteren Zahnkranz gewechselt. Ja, ich bekenne mich schuldig, wir haben noch die klassische Rollenverteilung: Er führt die Reparaturen aus und ich schaue ihm dabei interessiert zu. Was technische Dinge anbetrifft, habe ich fünf linke Hände. Das Einzige, was ich kann, ist Reifen wechseln und Bremsbeläge erneuern. Ist zwar nicht viel, aber immerhin.

Doch zurück zu den Geräuschen. Auch nach der Erneuerung der Kette und Zahnkränze war das Geräusch noch da. Immer wenn ich anderen das Klack-klack-klack vorführen wollte, tat mein Rad mir allerdings nicht den Gefallen, es auch zu erzeugen. Typischer Vorführeffekt. Aber es kamen eigentlich „nur“ noch drei Komponenten in Frage: die Kurbelgarnitur, die Pedale oder das Lager.

Da die Pedale am einfachsten zu wechseln sind, haben wir die vom Trekkingrad abmontiert und durch die Mountainbike-Pedale ersetzt. Bingo! Volltreffer. Man konnte schon beim Drehen der abmontierten Pedale merken, dass da der Wurm drin ist:

Der Übeltäter - die Pedale

Der Übeltäter – die Pedale

Jetzt werde ich mir etwas Anständiges zulegen. Ich trete sie zwar täglich mit Füßen, aber in meine neuen Pedale investiere ich jetzt mehr als vorher.