Radelblog

Das Rad – Fortbewegungsmittel und Lebensgefühl zugleich

Fahrradcodierung bei DAS FEST

Der ADFC Karlsruhe wird beim FEST vom 20. – 22. Juli nicht nur mit einem Infostand vertreten sein, sondern auch Räder codieren. Da Fahrräder innerhalb des Festgeländes nicht erlaubt sind, findet die Codieraktion am Karl-Wolf-Weg beim Anna-Walch-Haus statt. Das ist insofern strategisch günstig, weil sich in der Nähe einer der Haupteingänge zum Festgelände befindet und man hier gleich zwei Fahrradabstellplätze eingerichtet hat. Wenn ihr also aus Richtung Kühler Krug zum Fest fahrt, könnt ihr den Infostand gar nicht verfehlen.

 

Lasst euer Rad doch einfach codieren, stellt es dann auf einem der ausgewiesenen Fahrradabstellplätze ab und geht dann entspannt zum Fest. Die Wahrscheinlichkeit, dass sich jemand während eurer Abwesenheit am Rad vergreift, ist mit Codierung wesentlich geringer als ohne. Ab- bzw. an einen festen Gegenstand anschließen solltet ihr es natürlich trotzdem.

Neben der Fahrradcodierung werden am Infostand auch Fragen rund ums Radfahren beantworten. Falls ihr also schon immer mal wissen wolltet, was der ADFC für Karlsruher Radfahrer tut und wieso es sich lohnt Mitglied zu werden, dann bestünde von Freitag bis Sonntag die Gelegenheit, sich schlau zu machen.

Infos gibt es natürlich gratis, die Codierung kostet 5 € (Mitglieder) bzw. 10 € (Nicht-Mitglieder).

Der ADFC Karlsruhe hat übrigens gerade sein brandneues verkehrspolitisches Programm der Öffentlichkeit vorgestellt. Grob zusammengefasst lauten die Forderungen des ADFC wie folgt:

  • 40 % Radverkehrsanteil bis 2025
  • Mehr Geld / Personal für den Radverkehr (18-19 € / Einwohner pro Jahr)
  • Verstärkte Kontrollen der Radinfrastruktur, konsequentes Ahnden von Regelverstößen
  • Bessere Anbindung des Umlandes an die Stadt
  • Ausbau der Infrastruktur (z.B. Fahrradstraßen / Radfahrstreifen / Abstellanlagen / Querungshilfen etc.)
  • Umsetzung von Leuchtturm-Projekten, die sich durch die Funktionalität und Originalität ihres Lösungsansatzes auszeichnen und dadurch über die Stadtgrenze hinaus Vorbildfunktion für andere Kommunen haben
  • Tourismusförderung
  • Mehr Werbung für den Radverkehr
  • Radverkehrserziehung (was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmer mehr)

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Karlsruher sind Radfahrer

  1. Kommt auf das Rad an. An meinem Carbonrahmen fräst keiner herum. Ich habe mich für einen Code Aufkleber entschieden, sowie ein Insect von den FahrradJägern und ein gutes Schloss, sowie Diebstahlsicherungen an den Haben und dem Sattel.
    Trsu, schau, wem

    • Anke

      Soweit ich weiß, werden Carbon-Rahmen vom ADFC Karlsruhe nicht codiert. Selbst mit ihrem neuen Gerät, das nun wirklich alles andere als „fräst“, würden sie das nicht machen.
      Besitzer von Rädern mit Alu- oder Stahlrahmen müssen keinerlei Bedenken haben, dass durch die Codierung der Rahmen beschädigt wird. Das sind Gerüchte, die im Netz immer mal wieder kolportiert werden, aber jedweder Grundlage entbehren. Früher wurde der Code mit einer Graviermaschine in den Rahmen eines Rades gefräst. Mit dem neuen Codiergerät wird das Metall des Sattelrohrs lediglich verdichtet.

      • Steffen Mutter

        Codieren ist gut. Scancodes sind besser. Mit einer passenden App kann man sich die Daten des Fahrrades anschauen. Ist besonders dann interessant, wenn bei einem Scan heraus kommt, dass es gestohlen wurde.
        Habe vor 25 Jahren mein Stevens F5 Sport auch codieren lassen. Stahl und Alurahmen, sofern sie nicht ultraleicht gemacht wurden, kann man auch gravieren, keine Frage. Würde aber erst einmal in ein gutes Schloss investieren. Die meisten Râder, die geklaut werden sind nicht ab- oder irgendwo angeschlossen.
        Die Aktion des ADFC ist natürlich super, keine Frage.

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