Die Menschen bauen zu viele Mauern und zu wenig Brücken.

Mit dieser Anspielung auf gegenwärtige nationalistische Tendenzen und Strömungen nicht nur in Deutschland leitete der Vertreter der Bahn in seiner Rede heute Nachmittag geschickt über auf den eigentlichen Grund, warum sich viele Karlsruher trotz der tropischen Hitze eingefunden hatten – die feierliche Wiedereröffnung der Wasserwerkbrücke zwischen der Karlsruher Südstadt und dem Oberwald. Statt der geplanten 15 Monate dauerten die Arbeiten nur knapp ein Jahr. Auch der geschätzte Kostenrahmen wurde eingehalten. Darauf können alle, die an der Planung und dem Bau beteiligt waren, zu Recht stolz sein. Rein theoretisch ist die neue Brücke zwar auch für den Schwerlastverkehr ausgelegt, aber abgesehen von Betriebsfahrzeugen des Zoos, dürfen auch in Zukunft nur Radfahrer und Fußgänger sie queren.

Hier ein paar Impressionen von der offiziellen Eröffnung:

Wasserwerkbrücke: 6 m breit, 160 m lang

Die Scheren für die feierliche Durchtrennung des Bandes liegen bereit. Eine weitere wird später nachgereicht.

Was wäre eine neue Brücke ohne Kunst am Bau

Das Band wird feierlich durchtrennt, die Brücke ist nun offiziell freigegeben

Kaum ist das Band durchschnitten, ist kein Durchkommen mehr