Don’t ask the airline

Ich habe Brigitte und Fritz von Tandem on Tour vor Ihrer Abreise in den Kaukasus gefragt, ob es denn da irgendwelche Vorschriften für Tandems von Seiten der Airlines gibt. Ich bin bis dato ja nur mit einem „normalen“ Fahrrad verreist. Und selbst da gestaltete sich die Mitnahme in einem Flugzeug manchmal als schwierig. Die einen wollen, dass man sein Rad mehr oder minder zerlegt und einpackt wie Christo, anderen Airlines reicht es, wenn man den Lenker quer stellt und die Luft aus den Reifen lässt. Den Rest besorgen sie selbst. Deshalb war ich natürlich gespannt auf die Antwort von Tandem on Tour.

Sie befolgen den Rat des Tandem Herstellers:

  1. Don’t ask the airline!
  2. Don’t ask the airline!
  3. Never ask the airline!

Ähnliches kann man auf den entsprechenden Foren lesen. Tenor: wer viel fragt, bekommt viele dumme Antworten. Das Rad / Tandem muss natürlich grundsätzlich in den gebuchten Flieger passen und sollte so verpackt sein, dass es andere Gepäckstücke und das Flugzeug nicht beschädigt. Wie so eine Verpackung dann letztendlich auszusehen hat, hängt nicht zuletzt vom Goodwill der Person ab, die am Schalter sitzt. Daher lohnt ein extrem frühes Einchecken und ein freundliches Auftreten. Ein Lächeln hat noch nie geschadet.
Hier schon mal ein paar Bilder vom Einchecken von Tandem on Tour kurz vor ihrem Rückflug nach Dortmund:
Auch wenn man mit kleinem Gepäck unterwegs ist, kommt viel zusammen.
Der Mitarbeiter am Check-in Schalter war laut Fritz ein wenig überfordert. Dennoch haben er und Brigitte es geschafft, sowohl das Tandem als auch den Sack mit dem Hänger einzuchecken. Bleibt nur die Hoffnung, dass alles auch heil in Dortmund ankommt.

Rahmen mit Rohren aus Styropor geschützt …

… und zusätzlich mit Folie umwickelt

Wiedersehen macht Freude!