Radelblog

Das Rad – Fortbewegungsmittel und Lebensgefühl zugleich

Das Brandzeichen der Radfahrer

Woran erkenne ich einen Radfahrer? Nicht nur an seinen / ihren strammen Waden. Was ihr hier seht ist kein misslungenes Tatoo, sondern der Abdruck der Fahrradkette. Wer dieses Brandzeichen mit sich herumschleppt, sollte mal wieder seine Kette pflegen.

Das passiert mir mit meinem Lastenrad, dem Packster 40, in Zukunft natürlich nicht. Der Packster hat einen nahezu wartungsfreien Gates-Riemenantrieb.

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Critical Mass Juni 2018

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Schläuche – auch kaputt noch zu gebrauchen

  1. Ich benutze seit einiger Zeit nur noch Trockenschmierstoffe für die Fahrradkette. Ich habe einige Produkte ausprobiert, das (momentan) beste Produkt scheint mir Dry 11 von Atlantic zu sein. Etwas aufwändig ist das Entfetten der Kette, wenn sie schon montiert ist. Bei einem (anstehenden) Kettenwechsel handhabe ich das so, dass ich die neue Kette erst einmal ein paart Tage in Bremsenreiniger ‚mariniere‘ und immer mal wieder wende und schüttle – wie bei einem Sauerbraten. Damit ist gewährleistet, dass von dem Kettenfett nichts mehr übrig ist. Dann ordentlich mit dem Trockenschmierstoff schmieren und über Nacht tum einwirken/trocknen aufhängen. Da ich die Farhrräder der Familie warten ‚darf‘ kaufe ich stets auf Vorrat ein, dann rechnet sich auch das ‚Einlegen‘ und vorbereiten: wenn die Meßlehre azeigt, dass die Kette ‚fertig‘ ist, muss man sie nur noch ablängen und (auf die vorher gerenigten Zahnkränze) aufziehen.

    • Anke

      Ich muss gestehen, dass ich meine Fahrradketten noch nie so penibel gesäubert wie Sie das zu tun pflegen.
      Habe gestern meine Kette gesäubert, allerdings nur mit Wasser und Bürste bzw. mit einem Kettenreinigungsgerät. Dabei kam ich mir vor wie jemand, der seine Wohnung putzt bevor die Putzfrau kommt, denn am Donnerstag bringe ich mein Rad zur Inspektion in die Werkstatt und ich weiß genau, dass der Mechaniker die Kette und das hintere Kettenrad wechseln wird. Aber irgendwie wäre es mir peinlich gewesen, mein Rad dort schmutzig abzugeben.

  2. Ich find das faszinierend, was für einen Aufwand manch einer in Sachen Kettenpflege betreibt. 😉 Ich fahr so viele Kilometer, da rentiert sich das gar nicht, die Kette groß sauber zu machen oder in sonst irgendeiner Art zu „pflegen“ – sieht man mal von ein wenig gelegentlichem Ölspray ab (wenn’s zu quietschen anfängt). 😉 Das Verschleißteil landet eh nach ca. 3 Monaten wieder im Müll. Obwohl ich da keinen großen Aufwand betreibe und auch keine besonders teuren verwende, halten sie am MTB und Rennrad trotzdem immer um die 3000 bis 5000 Kilometer, ehe ich sie wegen zunehmender Längung dann wechsle. Am Rennrad fahr ich übrigens immer noch die allererste Campagnolo-Centaur-Kassette (> 70.000 km).

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